Jefferson Farfán hat noch Feuer

Er kanalisiert es nur falsch.

Jefferson Farfán spielt seit Januar für Lokomotive Moskau. Mit seinem Team führte er im russischen Pokalfinale gegen Ural Jekaterinburg kurz vor Schluss 2:0, als es zu der Szene kam, nach der vier Spieler mit Roten Karten vom Feld geschickt wurden. Farfán war einer davon.
 



10 Kommentare zu “Jefferson Farfán hat noch Feuer”

  1. Carlito sagt:

    Er fehlt mir trotzdem auf Schalke, der Jeff! :/
    #JF17

  2. Alex sagt:

    @Carlito

    Farfan war ein sehr guter Fußballer und wichtiger Spieler für Schalke. Aber er ist eben auch genau der Inbegriff eines Söldners. Er war solange auf Schalke, wie er kein lukrativeres Angebot (aus welcher unwichtigen Liga auch immer) hatte. Mir fehlt er deshalb nicht…

  3. Jörg sagt:

    Na ja, Jeff hat in dieser Saison laut Transfermarkt auch erst 10 Spiele für Al-Jazira und Lokomotive Moskau absolviert und wurde in besagtem Pokalfinale auch erst in der 85. Minute eingewechselt. Da reicht die Luft offenbar noch für ein bisschen Tam-tam ;-)

    Apropos Jeff: ja, er war ein Söldner, aber einer von den „Guten“. Er hat sein Geld bekommen und hat dafür (meistens) seine Leistung gebracht, also alles paletti.

    Und ja, oft war es eine Augenweide, ihm dabei zuzuschauen. Aus aktuellem Anlass verweise ich nur auf das 0:1 in Leverkusen(Saison 2011/12), als er am eigenen Strafraum den Ball erkämpfte und nach einem langen Sprint einnetzte. Grandios!

    Insofern vermisse ich einen solchen Spieler mit diesen Fähigkeiten heute schon…

  4. derwahrebaresi sagt:

    man könnte meinen, er hat etwas übergewicht bekommen.

  5. BlueNote sagt:

    Spieler, die 7 Jahre für den Club die Knochen hingehalten haben, als „Söldner“ zu diffamieren, ist schon starker Tobak. Etwa weil er zwischendurch immer mal wieder mit anderen Clubs liebäugelte? Haben Jungs wie Fischer, Abramczik, Rüssmann oder Höwedes natürlich nie gemacht. Ja ne, is klar.
    Er fehlt an allen Ecken und Enden, war ein saustarker Vorbereiter. Schnell, dribbelstark, eine Bank im Eins gegen Eins. Für sein nulleins in Vizekusen würde ich ihm noch in 100 Jahren die Schuhe putzen. Gütiger, was das geil, es live im Stadion erleben zu dürfen.

  6. michael sagt:

    @BlueNote

    gebe dir zu 100% recht. Farfan als Söldner zu bezeichnen ist ganz starker Tobak und ich frage mich, wieso er der Inbegriff eines Solchen sein soll.
    Wie bitte definiert ihr @Alex und @Jörg einen Söldner. Jeff für Schalke alles gegeben und hat bei den Vertragsverhandlungen einfach versucht den besten Deal für sich raus zu holen. Also, wenn das die Definition von Söldner ist, dann verstehe ich nichts vom Profifussball. Ich glaube eher, dass ihr beiden Fußballromantiker seid.

  7. Rabenherz sagt:

    Sehe ich ähnlich. Wenn sich jeder auf dem Platz so den Arsch aufreißen würde, wie Jeff es getan hat…

    Außerdem: Wer hat sich noch nie verfahr’n?

  8. Nigbur 48 sagt:

    Und am Ende gehen alle ganz friedlich und fast schon freundschaftlich vom Platz.
    Jeff ist mir zu seiner Schalker Zeit eigentlich nie als Hitzkopf aufgefallen. Kann mich an keinen einzigen Platzverweis erinnern. Ich nehme mal an, dass der Aktion eine verbale Beleidigung vorausging, so wie er da plötzlich abging.

  9. der grafschafter sagt:

    wieso ist Jeff der inbegriff eines söldners?
    er war jahrelang einer unser besten spieler und einer der besten rechtsaußen der liga.der einzige transfer, den müller gut gemacht hat, nach meiner meinung.

  10. Jörg sagt:

    Nun, ein Söldner ist für mich lediglich ein Spieler, der nicht aus dem eigenen Nachwuchs stammt, der also für Geld gekommen ist und für Geld für einen Verein spielt, mit dem ihn erst einmal nichts anderes verbindet.

    Das schließt eine positive oder negative Wertung aus, das macht ihn auch nicht von vornherein zu einem besseren oder schlechteren Spieler, geschweige dessen beinhaltet das irgendeine moralische oder sonstige Charakterisierung.

    Leider wird dieser Begriff heute schon von vornherein in völlig negativer Form verwendet, was meiner Ansicht nach durchweg falsch ist.

    Ich kann mich nur wiederholen: ja, Jeff war ein Söldner und auch Raul war einer und trotzdem gehören beide zu meinen absoluten Lieblingsspielern in den letzten Jahren.

    Für mich kein Widerspruch, da es einzig und allein darauf ankommt, was jemand mit dem Staus eines Söldners daraus macht.

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