Birne Helene und der S04-Wischiwaschi-Tweet

Helene Fischer wurde bei ihrem Auftritt in der Halbzeit des DFB-Pokalfinales ausgepfiffen. Das habe an einer Wette gelegen, meinte sie. Vor dem Spiel hatte die Frankfurter Fanszene die Pfiffe angekündigt und Wirte der Stadt versprachen Freibier, falls man die Schlagerinterpretin im Fernsehen nicht verstehen könne. Dass die Frankfurter Kurve ihr Vorhaben umsetzte, weil Helene Fischer früher auf einer Clubfeier der Borussia auftrat und sich im BVB-Outfit ablichten ließ, kommentierte die Sängerin wie oben zitiert – und bestätigte damit vor allem, dass sie mit Fußball nichts am Hut hat und vollkommen fehlbesetzt war.

Solch Wischiwaschi ist unerträglich. Sowas will kein Fußballfan hören. Womit die Überleitung zum Wischiwaschi-Tweet des offiziellen Schalke 04-Twitter-Accounts geschaffen ist. Zum Tweet, den es ebenso wenig gebraucht hätte wie den Auftritt der Fischer.

„Glückwunsch, @BVB“ stand da, nicht mehr und nicht weniger. Ein Tweet, der viele Schalker aufregte. So viele, dass es dem geschätzten Peter Müller sogar zu einem Text der Gegenempörung gereichte. Dabei holt er meines Erachtens aber zu weit aus. Er spürte Wut und Aggressivität, beschwor die früheren Zeiten, als der Ruhrpott angeblich im Gleichschritt ging. Dabei wehrten sich die Fans auf Twitter lediglich ebenso gegen das Wischiwaschi der Schalker Social Media-Abteilung wie die Fans im Stadion gegen Helene Fischer.

Glaubt tatsächlich jemand, bei Borussia Dortmund hätte man einen solchen Tweet vermisst, hätte es ihn nicht gegeben? Die Twitter-Accounts der Bundesligaclubs haben Fußballfans als Adressaten. Manchmal antworten sich die Accounts der verschiedenen Clubs gegenseitig, in der Regel soll dann ein witziger Dialog entstehen. Twitter-Accounts von Bundesligisten sind letztlich Werbekanäle für die Veranstaltungen der Clubs.

Wenn man sich also darüber im Klaren ist, dass die Protagonisten des Spiels nicht das Ziel eines Tweets sind, wenn man weiß, dass es den Fans der Borussia ziemlich am Arsch vorbei gehen wird, ob ein S04-Account was twittert oder nicht, und wenn man eigentlich ahnen können sollte, dass das Gros der Schalker dem BVB nicht unbedingt den Sieg gewünscht hat – wozu solch ein Tweet?

Wir alle, auch Peter Müller, sollten uns freuen, dass so viele Schalker empört auf diesen misslungenen Output der S04-Social Media-Abteilung reagiert haben. Denn diese Rivalitäten, diese Emotionen, sind das letzte Echte in der komplett initiierten Fußballshow. Der „Anstand“ des Tweets ist Pseudo-Anstand den niemand erst nimmt. So wie die Spannung um die Meisterschaft längst Pseudo-Spannung, und wie so viel „Stimmung“ in den Stadien längst Pseudo-Stimmung ist, dort wo Klatschpappen und von Agenturen kreierte Plastiktüten-Choreografien Geräusche und Bilder fürs Fernsehen erzeugen.

Nicht diese Emotionen müssen einem Sorgen bereiten, sondern dass es kaum noch „erlaubte“ Emotionen gibt.



31 Kommentare zu “Birne Helene und der S04-Wischiwaschi-Tweet”

  1. Detlef sagt:

    Guter Text um Nichts. Oder doch um etwas. Emotionen.

    Das der DFB das Pokalendspiel zu einem Event aufpumpt, das stößt vielen Fussballfans sauer auf. Zu Recht?
    Oder war es nur die Auswahl des Künstlers, Verzeichung Künstlerin. Man muss ja darauf achten was und wie man schreibt.

    Der Glückwunschtweet von #S04 ist doch eigentlich was völlig normales, sollte man annehmen. Oder eben doch nicht, kann man annehmen. Was dann folgte liess mich kopfschüttelnd zurück.
    Man solle sich doch bitte nicht über einen Tweet aufregen, wenn doch so vielen Flüchtlingen so unfassbares leid zugefügt wird, las ich.
    Was hat das Eine mit dem Anderen zu tun?

    Ich verstehe übrigens sehr gut die Aufregung über den Tweet des S04, dazu hat jeder das Recht, denn wir haben schließlich Meinungsfreiheit, genauso kann man sich nun wieder darüber aufregen. Der Lauf der Dinge.

    Worüber geht es in diesem Blog noch gleich? Ach ja Fussball. Wurde auch gespielt. Die Gelben haben gewonnen. Wen es interessiert.

  2. Voice sagt:

    Ich bin nicht bei Twitter aktiv, daher habe ich das gar nicht mitbekommen. Wenn ich mich recht erinnere, war es doch auch in der Vergangenheit immer so, dass sich Schalker und Dortmunder Vereinsführungen gegenseitig zu Erfolgen gratuliert haben. Die Aufregung ist also überzogen, genau wie die Aufregung wegen der Aufregung.

    Die Leute, die eine Halbzeitshow etablieren wollen, haben meiner Meinung nach nicht die leiseste Ahnung davon, wie Fußballfans ticken. Bei einem solchen Endspiel will niemand, der mit seinem Verein bangt, leidet, zittert so einen Act sehen. Da ist man genug damit beschäftigt, ein bisschen durchzuatmen und runterzukommen. So ein Spiel und dessen Ausgang hat für die Fans nun mal eine unglaublich große Bedeutung. Ob es nun an Helene Fischer lag oder an einer Wette, dass die Reaktion so heftig ausgefallen ist, ist letztlich egal. Ich finde sowas einfach absolut unpassend.
    Allerdings ist das nichts gegen den Anastacia-Auftritt in der Versicherungshütte. Da geht es für Freiburg noch um die Europa-League und Bayern lässt Anastacia singen und die Halbzeitpause überziehen. Das war nicht nur unnötig und unpassend, sondern an Respektlosigkeit Freiburg gegenüber nicht zu überbieten. Aber es zeigt nur, dass 15-16 Bundesligisten einfach nur noch Füllmaterial für die tollen Super-Bayern sind. Abscheulich.

  3. leoluca sagt:

    Ich schätze unsere Rivalität mit dem BvB sehr, allerdings werde ich das mulmige Gefühl nicht los, dass in dem sogenannten emotionalen Protest „der Fans“ gegen den Schalker Tweet mehr Eventspektakel steckt als in der einfach fairen Geste der Gratulation.

    Mir geht die Kultivierung der Feindschaft auf den Keks, die ich teils auch in diesem „Protest“ wahrnehme, und die ich bei jedem Heimspiel direkt genießen darf. Das eben hat es nicht immer gegeben und ist erst mit dem Aufkommen der Eventchose entstanden.

  4. eakus1904 sagt:

    Ich verstehe nicht, warum darum so viel Wind gemacht wird. Ich persönlich finde den Tweet allerdings auch nicht schlimm, kann also damit leben, wenn mein Verein dem sportlichen Rivalen zu einem Titelgewinn gratuliert. Es wäre aber auch ok gewesen, sie hätten es nicht getan. Und ich verstehe auch, wenn Leute so einen Tweet kritisch sehen.

    Ich hätte mir nur von vielen, die am Samstag wie HB-Männchen hochgegangen sind, die gleiche Entrüstung gewünscht, als der Erdogan-Antrag zur JHV im Kreisel veröffentlicht wurde.

  5. Carlito sagt:

    Sehr guter Text zu einem Event, welches mir, ob der teilnehmenden Protagonisten, am Allerwertesten vorbei ging. Wobei ich der SGE den Sieg tatsächlich gegönnt hätte.

    Passt aber ansonsten gut in meine ganz persönliche Entwicklung, dass mir Fußball, wo nicht S04 beteiligt ist, mittlerweile sind ziemlich gar nix mehr gibt.

  6. Netsmurf sagt:

    Unabhängig davon, das mich das DFB-Finale emotional überhaupt nicht berührt hat, hat mich diese Halbzeitshow an die NFL erinnert. Die Steigerung davon wäre noch die National Anthym from Germany, damit wir auch den Weltmarkt entsprechen bedienen.
    Ich hoffe der DFB hat daraus gelernt, das es kein Volksfest ist, und auch keinen Volksfestcharakter bekommen soll.

    Ich finde den Ausspruch „Krieg dem DFB“ zu martialisch, die Bewegung als solches, wenn Sie sich innerhalb der Grenzen einer Gesellschaft bewegt, scheint mir auch notwendig zu sein.

    Zu dem Tweet bin ich überrascht, das ein stinknormaler emotionsfreier Post eine solche Welle produziert.
    Es ist „nur“ ein Mitbewerber (kein Erzfeind, alleine schon die Terminilogie ist mir zu brutal) aus NRW. Dem gratuliert man genauso wie ein Freiburg zum erreichen der EL-Qualifikation.
    Nur weil unser Nachbar aus dem Osten die Grenzen des Anstand immer wieder verläßt, ist das doch keine Rechtfertigung für uns, das wir uns auf das selbe niedrige Niveau begeben sollten.

    Wir sind Schalker, wir sind besser!

    greetz

  7. CarstenS04 sagt:

    meine Mutter hatte mir später eine Whats App geschrieben ob ich es schon gehört hätte…. Helene Fischer sei bei einem Konzert ausgepfiffen worden!??

    ^^

    ohne Worte

  8. leoluca sagt:

    Der DFB will das Pokalfinale 2018 in der Pause eines Helene-Fischer-Konzerts austragen lassen:

    http://www.der-postillon.com/2.....-2018.html

  9. Nordlicht sagt:

    Wir könnten, mit gutem Beispiel voran gehen, und damit anfangen diese komische Würstchenbox, in unserer Halbzeitpause, abschaffen.

    Zum Glück bin ich nicht FB und auch nicht Twitter.

  10. Gruselmonster sagt:

    Daran kann man doch gut sehen wie tief es mit unseren Verein und Fans gesunken ist , echte SCHALKE würden sich niemals ein Finale mit Lüdenscheid ansehen da würde ich lieber mein TV verschenken.

  11. Nigbur 48 sagt:

    Ich scheine in einer glücklichen Blase zu leben.
    Fußballspiele, an denen unsere Blauen nicht beteiligt sind, schaue ich nicht. Jetzt kann man darüber streiten, ob mir der wirklich gute Fußball dadurch entgeht.
    Warum man Twitter oder Facebook brauchen soll, hat sich mir nie erschlossen. Whatsapp auch nicht. Auf den Informationsplatformen im Netz klicke ich auch nicht auf Schlagzeilen, wenn da schon etwas von besagten asozialen Netzwerken steht. Bin mir sicher, dass mein Leben dadurch nicht ärmer ist.
    Das nächste Pokalfinale findet dann wahrscheinlich eh in Peking oder einer anderen chinesischen Millionenstadt statt, deren Namen wir noch nicht kennen, wo die Kunden aber sicher dankbarer sind als in Berlin.

  12. Josch sagt:

    @netsmurf
    „daß wir uns nicht auf dasselbe niedrige Niveau begeben“

    Genau darum geht es, um nix anderes. Ich kann diese ganzen Befindlichkeiten hier nicht begreifen, ist ja wie Kindergarten.

  13. Ney sagt:

    Vielleicht wollte man unserem zukünftigen Trainer einfach mal nett gratulieren.

  14. Ney sagt:

    @ http://koenigsblog.net/2017/05.....ment-89867
    So’n Beitrag erinnert daran, was für einen tollen Blog Torsten Wieland aufgezogen hat. Hatte schon ganz vergessen, dass es leider auch diese Haltung gibt bestimmen zu wollen, was ein „echter“ Schalker ist und zu tun und zu lassen hat.

  15. Detlef sagt:

    @netsmurf
    „Unabhängig davon, das mich das DFB-Finale emotional überhaupt nicht berührt hat, hat mich diese Halbzeitshow an die NFL erinnert.
    Mich überhaupt nicht. Schon vor 15 Jahren machte die NFL Europe eine Show die sich gewaschen hat und zwar VOR den Spielen.

    Ob etwas in der Art mal im Fussball laufen könnte, weiß keiner. Das was Fussballverbände größtenteils planen ist dürftig, oder eben schlecht gemacht.

  16. Mario Albrecht sagt:

    Wir hatten Schützenfest, da war ich noch blauer als sonst…
    Das Spiel ist auf einer Großbildleinwand gezeigt worden. So gegen 23.00 Uhr wusste ich dann auch das Ergebnis.
    So viel dazu.

    Wenn ich als „Verbraucher“ etwas kaufe, und bin damit nicht zufrieden, habe ich verschieden Möglichkeiten, darauf aufmerksam zu machen, bis ich zufrieden bin.

    Besuche ich eine Veranstaltung, die mir nicht das bietet, was ich erwarte/erhoffe/gut finde, kann ich mein Missfallen kundtun.
    Das haben etliche, leider immer noch zu wenige, gemacht.
    So einen Folkloremist will kein wirklich Fußballinteressierter sehen, egal, wer da trällert.
    Als wir in Mailand beim UEFA-Cup Finale waren, waren wir vor Anspannung so platt, dass wir in der Pause gar nix mehr hören wollten, oder so euphorisch, dass wir die Mannschaft angefeuert haben, obwohl sie gar nicht auf dem Feld stand.

    Das kenne wir doch alle, wir hoffen und bangen, die Anspannung muss raus und jeder will irgendwie einen klitzekleinen Teil dazu beitragen dass es glückt. Also wird geschrieen.

    Dass es nun ausgerechnet das Vorzeigeblondchen erwischt hat, finde ich nur eingeschränkt bedauernswert.

    Die Herren von DFB müssen hart vor Augen geführt bekommen, dass sie auf dem falschen Weg sind, mit Vielem, was sie so verzapfen.
    Da waren die Pfiffe genau richtig.
    Kriegsankündigungen sind hingegen völlig überzogen, in der Wortwahl gerade in diesen Zeiten indiskutabel und wahrscheinlich auch nicht dazu dienlich, beim DFB die Ohren zu öffnen.

    Und was genau sind denn eigentlich Twitter, Tweets, FB, WhatsApp und all diese seltsamen Furunkeln?
    Ist sowas wichtig, von Bedeutung gar?
    Das wäre mir neu.

    Grüße,

    Mario

    P.S. Unser Fest steht unter dem Motto: Glaube, Sitte, Heimat
    Und weil ich „Sitte“ gut finde, habe ich den zwei Kölnern, die zusammen am Bierwagen gestanden haben, mit einer Runde Korn zum internationalen Geschäft gratuliert.
    Denn nur, weil „die Anderen“ keinen Anstand haben, müssen wir uns nicht auch so verhalten.
    Zumal mich noch keiner der beiden je von der Strasse abdrängen wollte oder mit Fäkalien beworfen hat.

  17. Torsten sagt:

    Ich finde ja schon per se befremdlich, Leuten, die „nichts dazu getan haben“, also zum Beispiel Fußballfans in Bezug auf Erfolg ihres Clubs, überhaupt zu gratulieren.

    Ich finde es komisch, dass MIR jemand gratuliert, wenn Huntelaar ein Tor schießt und Schalke was gewonnen hat. Ich sage aber auch nie „Wir“, wenn es bei Schalke um Fußball geht. Es sind immer sie, die Blauen. „Wir“ sage ich nur, wenn es um Clubpolitik geht. Ich bin Mitglied, der Club als solches bin ich auch.

  18. Rattenjagd sagt:

    Nun kommt es…. kein Spass !!! ….Helene mag am liebsten Schalke

  19. Rattenjagd sagt:

    Wie man gehört hat gingen einige Transfers bereits über die Bühne …bei uns natürlich nicht. Zero da Herr Heidel einige Wochen in Miami ist … er bevorzugt Urlaub ..

  20. Der Hans sagt:

    „Fast alle Transfers, die ich für Mainz mit Schalke gemacht habe, habe ich im Urlaub gemacht“, sagt Heidel – den Geis-Verkauf im Vorjahr etwa von der Terrasse eines Ferienhauses am See von Cape Coral in Florida.

    https://www.derwesten.de/sport/fussball/s04/wo-heidel-mit-schalke-den-geis-transfer-aushandelte-id11848342.html

    Wahrscheinlich genau von der Terrasse aus, auf der er jetzt auch wieder sitzt und für Schalke die Transfers abwickelt.

  21. Rattenjagd sagt:

    Ja Hans … das merkt man auch laut Transfermarkt.de soll Für Goretzka Gustavo kommen . Ich habe bereits 20 Euro auf die Neue Saison gesetzt das wir zwischen Platz 12- 16 landen werden.

  22. leoluca sagt:

    Weniger surfen und mehr nachdenken, ist nicht das Dümmste.

  23. blues sagt:

    @leoluca, meinst du, dass Heidel Konopyanka nur im Internet gesehen hat? Möglich wäre es ja.

    „Gehaltvoll, gut ausbalanciert mit Substanz, elegant und verspielt; zeigt er viel Persönlichkeit und Filigranität.“

    In solchen Bildern wünscht man sich die Qualitäten der Spieler aus Heidelschen Transfers beschreiben.

    Leider sind das Qualitätszuschreibungen an guten Riesling aus Heidels pfälzischer Heimat. Seine Transfers erinnern im Vergleich dazu an „Viez“ oder rechtsrheinisch ausgedrückt, an „Äppelwoi“, im Süddeutschen auch als „Moscht“ bekannt, kurz gesagt erinnert dieses Getränk an den Blauen Bock.
    Von Helene Fischer bis zum Blauen Bock ist es, wie man seitdem DFB Pokalfinale leidre annehmen muss, unter Umständen dann auch nicht mehr so weit.

  24. Nordlicht sagt:

    Gemäss Sport 1 schlägt Max Meyer das Angebot von Schalke aus.

    Dann hoffentlich für einige Millionen und „Tschüss!!“

  25. Josch sagt:

    @Nordlicht

    Ich glaube, damit macht man es sich zu einfach. In einem anderen offensiveren Spielsystem könnte er sehr wertvoll für uns werden.
    Ich befürchte, daß wir es irgendwann mal wieder sehr bereuen könnten, das nächste Talent nicht gehalten zu haben.

  26. hellwach sagt:

    @all
    kann mir bitte mal einer der Experten das Spielsystem von Real Madrid erklären? Oder Juventus Turin?
    Sofern jemand da draußen auch an Fußball außerhalb des Königsblauen Kosmos interessiert ist.

  27. RJonathan sagt:

    @hellwach
    Real hat kein System im „Konzeptfussball-Sinne“. Siehe auch hier: http://www.laptoptrainer.de/20.....hmen-kann/

    Juve spielt recht klassisch italienisch. Hinten gut sortiert, schnelles Spiel nach vorne für Konter. Wobei sie da relativ Kombinationsstark sind für eine italienische Mannschaft.

  28. hellwach sagt:

    Zidane hat kein Spielsystem. Darf ich das zitieren, wenn man das dem nächsten Schalker Trainer vorwirft?

  29. Torsten sagt:

    Darf ich das zitieren, wenn man das dem nächsten Schalker Trainer vorwirft?

    Wenn wir bis dahin auch ähnliche Individualisten haben, die das auszugleichen wissen, unbedingt :-)

  30. hellwach sagt:

    Wenn ich es richtig verstanden habe, hat der neue Trainer allerdings kein Spielsystem, will vielmehr die individuellen Stärken der Spieler zur Geltung bringen.
    Spannend zu erleben, wie weit er es in der Bundesliga damit bringen wird.

  31. Rjonathan sagt:

    @hellwach
    Ich glaube das hast du falsch verstanden. Er hat schon eine Philosophie, aber sagt, am Ende sind die Spieler-Stärken wichtiger.

    Wie könnte man Ihre Fußball- und Spielphilosophie beschreiben?
    Domenico Tedesco: Ich möchte da nicht zu sehr ins Detail gehen, aber grundsätzlich gilt, dass meine Mannschaften schnellstmöglich torgefährlich werden sollen. Wenn Vertikalspiel möglich ist, soll sie vertikal spielen, wenn nicht, die Vorbereitungen dafür treffen, es zu können. Jeder Trainer möchte, dass hinten die Null steht, ich möchte offensiv wie defensiv ein gutes Konzept haben. Wenn ich zwischen 4:3 und 1:0 wählen muss – wähle ich das 4:0. Es gibt nicht das eine von mir bevorzugte System, das hängt von der Spielerqualität ab, die zur Verfügung steht und in gewissem Maße auch vom Gegner. Das System selbst ist nicht so wichtig, es geht darum, die Stärken der eigenen Spieler bestmöglich zur Entfaltung zu bringen und dementsprechend taktisch aufzustellen.

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