Trainervorstellung auf Schalke

 

 

 

 

 



33 Kommentare zu “Trainervorstellung auf Schalke”

  1. Stefan Bien sagt:

    Ich erwarte in einem Monat einen ersten Vergleich der Abrufzahlen der Videos, irgendwas muss ja so ein neuer Trainer bringen. Vielleicht demnächst dann bekannte Youtuber auf die Trainerbank!

  2. joha sagt:

    Wenn es in den vergangenen Jahren Fortschritte auf Schalke gab, dann in der Erkenntnis, dass man Vorstellungs-PKs nicht allzu viel Bedeutung in Sachen Trainerqualität zumessen sollte.

    Heidel wirkt zwar braungebrannt, aber alles andere als entspannt. Was ich so raushöre: Er hat den Trainerwechsel „mit eingeleitet“. Das klingt nach mehr als nur dem „Vereins-Wir“, nach einer größeren Rolle des Aufsichtsratsvorsitzenden. Würde auch in die Timeline und zu den Äußerungen von CT passen.

    Die vorliegenden Infos zu Kaderplanung und „wer darf nochmal vorspielen?“ deuten darauf hin, dass der von Peters gesetzte Finanzrahmen für die nächste Saison recht eng ist. Da spielen natürlich auch Schalker Anspruch, bestehende Gehaltskosten und die Preise rein, die gerade für feste Verpflichtungen aufgerufen werden. Warten wir mal ab.
    Ich wünsche mir nur Kontinuität und einen erkennbaren spielerischen Aufwärtstrend für die kommende Saison. Wenn es ein lernbereiter Kommunikator sein wird, der dieses komplizierte Ensemble von Einzelspielern zum Funktionieren als Mannschaft bringt, dann hätten wir ein zentrales Problem der vergangenen Jahre erkannt und gelöst.

  3. Zeitspieler sagt:

    @ Joha

    „Heidel wirkt zwar braungebrannt, aber alles andere als entspannt. Was ich so raushöre: Er hat den Trainerwechsel „mit eingeleitet“. Das klingt nach mehr als nur dem „Vereins-Wir“, nach einer größeren Rolle des Aufsichtsratsvorsitzenden. Würde auch in die Timeline und zu den Äußerungen von CT passen.“

    Für mich klingt das so, als ob Heidels Mitarbeiter, zum Beispiel Schuster, entscheidend am Trainerwechsel mitgearbeitet haben, schließlich war Heidel in Urlaub. An die „Mitwirkung“ von Tönnies glaube ich nicht, der hat doch gar keine Ahnung vom Fußball, wird Tedesco gar nicht gekannt haben und hat die Entscheidung sicher nur abgenickt und die Wege im Aufsichtsrat freigemacht.

    Ich erhoffe mir von Tedesco für 2018 die „deutsche Meisterschaft“ und die Integration und Verbesserung der jungen Spieler. Wenn er eine meiner beiden Vorgaben erfüllt ist alles okay.

  4. wilbor sagt:

    Zwischen den Zeilen ist gut rauszuhören, wo es bei Weinzierl gehapert hat. Einen großen Einfluss werden garantiert auch die Spieler gehabt haben. Allen voran Leon Goretzka, bei dem mich jetzt eine Verlängerung (mit guter Ausstiegsklausel) nicht wundern würde.

  5. CarstenS04 sagt:

    Hörte sich doch alles wieder mal gut an….

    mal abwarten was Sonntag für Überraschungen kommen….

    Gnabry?

  6. Torsten sagt:

    Gnabry wird man kaum kaufen können. Eine Leihe als Mitgliederversammlungsüberraschung wäre schon schräg. Überhaupt, ein Spieler, der erst Dortmund die Daumen drückte, dann zu Bayern wechselt und an Schalke ausgeliehen wird dürfte nun nicht gerade als Mediencoup funktionieren.

    Ich denke, den größten Jubel würde eine Goretzka-Vertragsverlängerung auslösen.

  7. CarstenS04 sagt:

    stimmt alles Torsten…

    trotzdem wird er als Leihe gerade gehandelt… und gestern so und morgen so…. beim ersten Tor klopfen sie sich alle aufs Vereinslogo und machen das Herzchen…

  8. Torsten sagt:

    Nene …

    Parallel zur MV läuft ja Confed-Cup, Deutschland-Kamerun, ab 17 Uhr. Goretzka erzielt das 1:0, reißt das Trikot hoch, und auf dem Shirt drunter steht „S04 – Vertragsverlängerung bis 2020!“ Live eingespielt, Jubel, die Halle liegt sich in den Armen. Tönnies ruft: „Wir ziehen den Satzungsänderungsantrag zurück, Würstchen und Bier für alle!“

    So kommt das.

  9. derwahrebaresi sagt:

    @Torsten

    großartig :-)

  10. andres sagt:

    @joha
    schöne Beobachtung
    @zeitspieler
    natürlich wird CT Tedesco nicht gekannt haben, dass was aber auch nicht johas Aussage. Da ging es ja nur um die Abberufung von MW

    @torsten
    super idee, aber ich glaube ich werde mir die nicht noch mal ansehen, danach kann man ja nur desillusioniert sein. was sonst hat man als Schalker denn noch?

  11. dreiköpfiger Affe sagt:

    Tönnies reißt sich sein Trikot runter und ruft „Würstchen für alle“?

    Das wäre selbst für Schalker Verhältnisse eine schräge MV ;-)

  12. CarstenS04 sagt:

    …. Mund zu klapp… will erleben.. will… stottert

  13. Christian sagt:

    Die Körpersprache von Heidel finde ich, nun ja schwierig.

    Zunächst diese Hände zusammen pressen und ineinander reiben,
    später dann verschwinden die Hände unter dem Tisch und er macht sich schmal.
    Dann dieser wackelnde Oberkörper, das alles spricht nicht für eine völlige
    innere Überzeugung und Selbstsicherheit.

    Beruflich würde mich ein solcher Gesprächspartner nachdenklich stimmen.

  14. leoluca sagt:

    Habs eigentlich nicht mit Küchenpsychologie, aber Heidels Körpersprache war auffällig. Nicht mehr jovial,ungewohnt unsicher und gepanzert, wie wenn einer auf harte Schläge wartet.

    Mir kam der bekloppte Gedanke, ob die Trainer-Kündigung vielleicht gar nicht von ihm, sondern umgekehrt….. – Egal.

  15. Zeitspieler sagt:

    @ andres

    Ich sehe es halt anders, ich habe das vor einigen Monaten auch schon mal geschrieben.
    Für mich ist Weinzierl, der letzte von Tönnies ausgesuchte Trainer.
    Jetzt Tedesco ist für mich der erste vollständig von Heidel zu verantwortende Trainerwechsel.
    So sehe ich das halt, ist aber durch nichts öffentlich bekanntes zu belegen.

  16. RJonathan sagt:

    Ich hatte noch nicht die Zeit mir das anzuschauen. Davon unabhängig meine Gedanken zu Heidels Stimmung/Verfassung. Ich glaube die Kaderplanung drückt DEUTLICH mehr als die Trainer-Geschichte. Er hat sich selbst unter Zeitdruck gestellt, ohne internationalen Wettbewerb eine geschwächte Verhandlungsposition und kleineres Budget, und die Preisspirale am Markt dreht sich beständig weiter. Das Scouting wird zwar aufgebaut, ich kann mir aber vorstellen, dass das auch 1-3 Jahre dauert, bis so etwas ernsthaft Früchte träge. Kombiniert mit den ganz normalen Schalker Ansprüchen (wo ist der Transfer-Knaller?) eine verdammt knifflige Situation.

    Ich arbeite derzeit nun Woche für Woche meine Erwartungshaltung runterzuschrauben. Eine Ausleihe von Gnabry wäre deswegen schon ein Knaller in meinen Augen. Habe ohnehin schon gedacht, dass er genau in unser Profil passt. Er ist ja auch mit Kehrers Schwester zusammen. Allerdings wusste ich nichts von dem Dortmund-Ding.

  17. Ney sagt:

    Vor 5 Jahren (m Alter von 16) soll angeblich Gnabry, damals bei Arsenal London, anlässlich zweier Spiele zwischen Dortmund und Bayern München den Dortmundern den Sieg gegönnt haben („Ich bin daheim und schaue #bvb gegen #fcb mit meinen Cousins. Ich hoffe, Dortmund gewinnt“).

    Echt’n starket Stück, sowat!

  18. Flo Kno sagt:

    @ Ney: Bei Dortmund gegen Bayern bin ich aber auch kein Dogmatiker.

    Was diese Kuechenpsychologie angeht: Ich habe jetzt nicht nochmal explizit verglichen, aber mir ist bezueglich Heidel nichts aufgefallen.

    Dass Toennies schon wieder den Trainer geschasst haben soll halte ich ebenso fuer eine Verschwoerungstheorie, zumindest solange es nicht mehr Hinweise dafuer gibt ausser dieses eine Interview.

    Fuer mich ohnehin eine der Hauptverdienste Heidels, dass man sich nicht mehr so oft fuer das oeffentliche Auftreten unseres Wurstfachverkaeuferin schaemen muss.

    Wer vergessen hat wie das unter Horst Heldt lief dem sei nochmal dieser relativ wahllos rausgegriffene Artikel empfohlen:

    http://www.spiegel.de/sport/fu.....35423.html

    p.s.
    ich habe jetzt nochmal das Ende der Weinzierl-Konferenz mit der gestrigen verglichen: In meinen Augen gleiche Koerperhaltung bei Heidel. Wenn ueberhaupt, dann koennte man meinen dass er damals insgesamt noch etwas euphorischer wirkte als heute.

  19. Eigenart sagt:

    Ich habe mir die PK mit Wohlwollen angeschaut. Mir ist keine merkwürdige Körpersprache bei Heidel aufgefallen. Höchsten das, was eben zu erwarten ist, wenn einer zugeben muss, dass er sich geirrt hat. Ich finde, das hat Heidel ziemlich souverän gelöst. Mir erschien er authentisch auch in Bezug auf seine Enttäuschung über die letzte Saison, und er hat sich nicht ausgenommen von der Kritik. Er sagte auch: „Sie werden von mir nichts Schlechtes über Markus Weinzierl hören“, das hat mir gefallen. Natürlich kann man das, was Heidel über Tedescos Vorzüge gesagt hat, auch als Kritik an Weinzierl auffassen. Muss man aber nicht.
    Mit hat die PK gefallen. Ich finde Heidel mutig und Tedesco sympathisch. Und natürlich freue ich mich jetzt schon auf die neue Saison, hoffe, dass Goretzka verlängert und vielleicht auch Meyer, der dann unter Tedesco endlich mal sein Potential konstant abruft. Aber ich bin ja was Fußball angeht auch ein schlichtes Gemüt…

  20. hellwach sagt:

    @Zeitspieler
    mit der Überzeugung sind wir mindestens zu zweit.

  21. CarstenS04 sagt:

    Schnickschnack… Körpersprache… vielleicht war er nur den Abend vorher beim Chinamann und hatte Blähungen….

    wichtiger ist doch wer wird nun der neue Co?

    2 Absagen hat der neue Cheftrainer schon…. nun soll Peter Herrmann zurück ins Team rücken!

    der wollte eigentlich bei Fortuna seine Karriere auslaufen lassen

  22. jajaja sagt:

    küchenpsychologie:
    Auf ein Arbeitzeugnis wären Worte wie „absolut in Ordnung“, „ok“ usw nicht gerade die Schulnote 1. ;)

  23. Rjonathan sagt:

    OT zur allgemeinen Lage der Liga:
    Auf Leipzig gibt es wohl derzeit Stunk, weil Forsberg mit einem Wechsel zu Milan liebäugelt. Das ist schon interessant, dass ein Spieler einen CL-Verein für einen großen Traditionsverein verlassen will, der nicht für das internationale Geschäft qualifiziert ist. Auch mit CL reicht die Strahlkraft von solchen Projekten wir Hoffenheim, Leipzig, Wolfsburg offensichtlich nicht aus. Das macht mir schon ein wenig Hoffnung.

  24. Ney sagt:

    Romantisch gestimmt könnte man meinen, dass „Ich hab 2017 bis 2020 für AC Mailand gespielt“ im späteren Leben eine schönere Erzählung darstellt als „Ich habe 2017 bis 2020 für einen österreichischen Getränkehersteller gespielt, dabei einmal auch in der in der Champions League.“ Andererseits versucht der Getränkehersteller ja fleißig, sich Reputation zusammenzukaufen. Springer, Regionalpresse und’s Fernsehen sind schon eingetütet, der Rest kommt dann auch noch.

  25. Torsten sagt:

    Gehen wir davon aus, dass Milan einfach mehr bezahlen will.
    Und Leipzig ist eben auch noch kein „CL-Verein“, sondern nur ein „CL-Teilnehmer“.

  26. Rattenjagd sagt:

    Macht doch nichts. Die Richtung ist klar. Wir verkaufen Spieler um überleben zu können und hoffen wenn wir uns Spieler ausleihen dieses wieder auffangen zu können, nur leider klappt das nie… Wir benötigen auf Schalke einen Huub Stevens 2.0 Todesco ist doch zum scheitern verurteilt – Aue ist nicht Schalke etwas kopieren wie Hoffenheim und Nagelsmann klappt niemals denn Hoffenheim , dass darf man nicht vergessen ist nicht einmal so groß wie Watttenscheid..

  27. blues sagt:

    @Ney
    Dass Rote Schwalbe Leipzig mit Springer (zusammen-)arbeitet ist doch nichts besonderes. Die Berichte zu Tedesco und Umbro, den beiden letzten Schalker Highlights, kamen jeweils zuerst von Bild.

  28. Rjonathan sagt:

    @Torsten
    Wahrscheinlich bezahlen die mehr. Aber ein CL-Verein sind die auch schon seit Jahren nicht mehr. Das Versprechen, dass die Tradition und der Anspruch des Vereins groß genug sind, um es in die CL zu schaffen, scheint aber nach wie vor zu wirken. Dass ein Spieler im Alter von Forsberg nur wegen des Geldes wechselt, glaube ich jedenfalls nicht. Das wäre ziemlich dumm.

  29. Ney sagt:

    @blues
    Dass abgebende Vereine und neue Geschäftspartner 48h vor Schalke was durchstechen, versaut zwar das Überraschungsmoment, bewegt sich aber im akzeptablen Rahmen. Hat allerdings nichts mit der flächendeckenden Gehirnwäsche durch den Getränkehersteller zu tun.

  30. Authentisch sagt:

    Um mal wieder auf das Thema zurück zu kommen, ich finde, wir haben uns seit Keller von Mal zu Mal verbessert. Dass Keller keiner ist, der einen vom Hocker reisst, ist ja bekannt. Aber ich fand Di Matteo auch nicht so besonders, manchmal etwas launisch in seinen Aussagen. Interessant auch, dass er 2 Jahre vor seinem Engagement auf Schalke nicht als Trainer gearbeitet hatte.
    Breitenreiter im Vergleich dazu besser, und Weinzierl eigentlich so ähnlich. Ich halte die beiden sowieso für sehr ähnliche Trainertypen, hatte den Wechsel damals nicht verstanden. Wobei Breitenreiter auch die deutlich schwierigere Aufgabe hatte (Zerwürfnis innerhalb der Mannschaft, Zerwürfnis mit den Fans, und nach dem 2. Spieltag noch den besten Spieler verloren).

    Aber Tedesco finde ich nochmal deutlich besser als alle seine Vorgänger. Er strahlt einfach Fachkompetenz aus, antwortet ausführlich auf die gestellten Fragen und drischt nicht die üblichen Fußballerphrasen.

    Aber egal, wie sich ein Trainer hier vorgestellt hat, es zählt die Arbeit mit der Mannschaft, was er in Punkto Taktik drauf hat und wie er es den Spielern vermitteln kann.

  31. blues sagt:

    @Ney
    Kann sein, dass es aktuell immer die anderen sind, die Neuigkeiten durchstechen. Man wünscht es sich als Schalker geradezu. Genau so gut ist es möglich, dass das eingespielte Medienpartner-Team aus Bild-Draxler und Fleischer-Tönnies, Heidels katastrophale erste Saison medial bearbeitet und im Vorlauf der Mitgliederversammlung aus gutem Grund die Fäden zieht. Eine Währung für gute Presse ist nun mal das Erstrecht an Neuigkeiten. Und Fußball-Neuigkeiten sind neben Sex und Crime der emotionalste Kernwerbeträger für das Geschäft von Bild.

  32. Torsten sagt:

    Wenn es darum geht, ob Medien vor offiziellen Bekanntmachungen was veröffentlichen, ist doch immer die Frage, ob dadurch was kaputt geht oder irgendwas gefährdet wird.

    Wenn also durch die Medien geistert, dass Schalke unbedingt Tuchel wolle, wenn dann aber plötzlich von Weinzierl gesprochen wird und am Ende Breitenreiter rauskommt, dann wirkt die Verpflichtung wie eine C-Lösung. Wenn angeblich fixe Spielertransfers verkündet werden, es zu Ärger mit dem abgebenden Club kommt, und der Deal platzt, dann ist das schädlich. Nicht immer kann dann der empfangende Club was dafür, bei jedem Deal gibt es drei Parteien, aber dann ist es ärgerlich.

    Wenn anderthalb Tage vor einem Deal was rauskommt und intern alles in trockenen Tüchern ist, haben letztlich alle was davon. S04 lebt von der medialen Aufmerksamkeit genauso gut wie die Zeitungen selbst.

  33. hilti sagt:

    Als die Verpflichtung von Tedesco durchgesickert ist hab ich irgendwo gelesen, dass das Leck in Leverkusen war. Leverkusen hatte sich auch um Tedesco bemüht und wusste durch die Absage bescheid. Keine Ahnung wo das war und ob das so stimmt bleibt natürlich im dunkeln.

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