Deutschland ist FIFA-Konföderationen-Pokalsieger

… und man darf bemerken: Das mit dem Fan-Boykott eines im ach so korrupten Russland stattfindenden Turniers hat nur so halbgut geklappt. Jedenfalls wenn ich die „Action“ meiner Twitter-Timeline als Maßstab zugrunde lege. Das wird auch bei der WM 2018 nicht anders sein. Und auch bei der WM in Katar nicht. Wenn der Ball rollt, wenn die Show beginnt, rückt alles andere zur Seite.



8 Kommentare zu “Deutschland ist FIFA-Konföderationen-Pokalsieger”

  1. Grieche sagt:

    Lag vielleicht an den guten Leistungen der deutschen Mannschaft. Wenn beide in der Vorrunde ausgeschieden wären, wär deine Twitter-Timeline dann auch so voll gewesen? Bzw. wie sah es bei den Spielen in den anderen Gruppen aus? Der Deutsche sieht gern andere Deutsche gewinnen (deshalb gibts auch ganze Wochenenden Wintersport in ARD/ZDF).

  2. Detlef sagt:

    Von dem ganzen Zauber nur knapp eine HZ gesehen und nix vermisst. Gutes Training für 2018.

  3. idioteque sagt:

    Zumindest als Schalkefan ist ein Russland-Boykott ja gar nicht so einfach…

    Ich habe mir auch die deutschen Spiele ab dem zweiten Gruppenspieltag angeschaut, trotz vorherigem Plan, den Wettbewerb zu ignorieren, wobei ich das eher mit der sportlichen Irrelevanz als mit dem Gastgeberland begründet hatte. Zum einen lag das wohl daran, dass ich immer sehr schnell unter Fußballentzug leide, zum anderen fand ich endlich mal wieder die Nationalmannschaft halbwegs sympathisch. Da waren diesmal nicht fast nur Bayern- und Dortmundspieler auf dem Platz, sondern ein ganz guter Querschnitt durch die Bundesliga aus aussichtssreichen Talenten und Leuten, die sich mal ihre Chance verdient hatten. Dazu kam noch, dass man zumindest mit Mexiko und Chile auch noch zwei interessante Gegner hatte, die man hierzulande eher selten zu sehen bekommt.

    Über das „Fifa korrupt und Russland böse“-Argument habe ich mir beim Confed-Cup weniger Gedanken gemacht, nur mit dem werden die jetzt nicht so viel Geld scheffeln. Bei der WM nächstes Jahr bin ich noch unentschlossen.

  4. nedfuller sagt:

    Ich habe kein Spiel gesehen.

  5. Voice sagt:

    Ich finde eigentlich nicht, dass es super großes Interesse am Confed-Cup gab. Vergleicht man das mit dem mittlerweile regelmäßigen WM- und EM-Hype, wäre ein uninteressierter Mensch nicht auf die Idee gekommen, dass gerade ein großes Turnier läuft. Das TV hat zwar groß aufgefahren, die Quoten waren aber wohl nicht so dolle.

    Bei den richtigen Turnieren kann ich eigentlich nie genug Spiele sehen. Da interessiert mich tatsächlich auch so eine Partie wie Schweiz gegen Togo, Paraguay gegen Japan oder ähnliches. Vom Confed-Cup habe ich zusammengerechnet vielleicht eine halbe Stunde gesehen, und das auch eher zufällig.

    Recht gebe ich Dir aber damit, dass im nächsten Jahr wieder alles beim alten sein wird. Natürlich. Bei der Weihnachtsmarkt-WM 2022 bin ich mir da nicht ganz so sicher. Immerhin wird es dort anscheinend vorher zumindest keinen Confed-Cup geben. Die Frage ist nur, hat man eingesehen, dass dieses Turnier niemand mag oder wäre der Widerstand gegen zwei Winter-Turniere innerhalb von zwei Jahren dann doch zu groß?

  6. Ney sagt:

    Der Deutsche sieht gern andere Deutsche gewinnen

    Er hat da ja auch tatsächlich was zu kucken, wenn er Landsleute gewinnen sehen will, der Deutsche, im Unterschied z.B. zum Griechen. (SCNR)

    (deshalb gibts auch ganze Wochenenden Wintersport in ARD/ZDF).

    Dann dürfte der Deutsche aber nur Biathlon kucken.

  7. Grieche sagt:

    ;-)

    Biathlon + Bob + Rodeln + Nordische Kombination + Skispringen

  8. Ney sagt:

    Ach, siehste mal, Bob & Rodel hatte ich nicht auf dem Schirm. Macht eigentlich Costa Cordalis noch bei den nordischen Langlauf-WMs mit?

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