Schalke sollte Konoplyanka loswerden

Eine Fußballsaison beginnt hierzulande ja bekanntlich am 1. Juli. Der geneigte Schalker darf heute erkennen, dass der Rummel um den Profikader beginnt, wie er zuletzt endete. Mit einem Interview Evgen Konoplyankas.

Der Bild diktierte er, dass er Schalke habe schützen wollen. Aus seiner Sicht hätte sich Schalke unter Weinzierl nicht weiterentwickeln können. Für ihn sei klar gewesen, dass er hätte den Club verlassen müssen, wenn Weinzierl weiter Trainer geblieben wäre.

Domenico Tedesco habe ihm gesagt, dass alle „bei Null“ beginnen würden. Er wolle unbedingt besser Deutsch lernen, das habe er vernachlässigt, weil er wegen des Fußballs enttäuscht gewesen sei. Wenn er das Vertrauen des Trainers spüre, sei alles tutti.

Okay, in „tutti“ steckt eine gewisse Interpretation. Den Rest dieser unsäglichen Selbstdarstellung habe ich aber bestmöglich wiedergegeben. Man kann das mit der entsprechenden Nachricht in RevierSport vergleichen.

Einer, der sich bei der Presse ausheult, wenn er sich nicht wohlfühlt, wird das wieder tun, wenn er sich mal wieder nicht wohlfühlt. Einer, der aufhört seinen Job zu machen, in diesem Fall die Sprache seines Clubs zu lernen, wird dies wieder so handhaben, wenn ihm der nächste Furz quer sitzt. So einer macht sich seine Regeln selbst, sein Tun ist von seiner Laune abhängig.

Ich hoffe sehr, dass Christian Heidel und Domenico Tedesco es nicht ernst meinen, mit Evgen Konoplyanka in die neue Saison gehen zu wollen. Um des Spielers Marktwert halbwegs hochzuhalten sind alle Aussagen erlaubt. Dennoch sollte Schalke 04 einen solchen „Spaßfußballer“ unbedingt loswerden.



Foto: Tomek Bo



68 Kommentare zu “Schalke sollte Konoplyanka loswerden”

  1. Maik sagt:

    Was er bei seinem ersten Interview gebracht hat war falsch! Man sollte aber bei ehrlicher Reue überlegen ob man jemanden eine zweite Chance gibt. Bei der finanziellen Situation erst recht.
    .
    .
    .
    Das war seine zweite Chance.
    Nicht genutzt! In einen Interview die Vorwürfe zu wiederholen und lahme Entschuldigungen vortragen…
    Das sollte es gewesen sein.
    Tschö mit Ö

  2. Detlef sagt:

    Eben. Versuchen für möglichst viel Geld zu verkaufen, nicht verleihen.
    Bis es so weit ist auf Gut Wetter machen.

    #Konomustgo

  3. Peter Ernst sagt:

    Ein Spieler, der in einem Satz sagt, er habe keine Entwicklung erkennen können (was bedeutet, er sei intelektuell in der Lage dies zu können) und ein paar Sätze weiter sagt, es habe ihm geholfen, von einem Ex-Trainer wie ein kleines Kind über den Platz geführt worden zu sein, macht sich nur noch lächerlich.

    Peter

  4. Christian sagt:

    Das ist auch wieder ein Punkt der mich an Schalke irritiert.
    Wir zahlen offenbar sehr gute Gehälter, zumindest bildet sich das in der Summe so ab.
    Aber wir schaffen es nicht, die Spieler in ihrer Kommunikation auf Spur zu bringen?

    Wenn ich Spielern x Millionen p.a. zahle, dann diktiere ich auch die Regeln für sein
    Interview Verhalten. D.h. Interview Zusagen erst nach Freigabe durch Schalke.
    Inhaltliche Vorgaben zur Erwähnung von Sponsoren, Verein und Stadt.
    Und für die Doofen unter den Spielern würde ich noch die Textbausteine vorgeben
    bzw. auswendig lernen lassen.

    Es gibt Spieler die kann man sicherlich im Interview alleine „laufen lassen“, wie
    Fährmann oder Höwedes – aber es gibt auch Ballkünstler da muss man links und
    rechts eine(n) daneben setzen und medial schützen.

    Und dann gibt es noch Spieler, die können es weder mit dem Fuß noch mit dem Mund…

  5. Roman sagt:

    Ich sehe das ähnlich wie Torsten.

    Das war kein Kavaliersdelikt und ich finde es seltsam, dass man ihm (der sich offen und in herabfälligerweise gegen seinen direkten Vorgesetzten geäußert hat, in der Ukraine, wo der Trainer auch gar keine Chance zur Gegendarstellung erhielt) eine zweite Chance gibt, aber damals mit Sam und Boateng überhaupt nicht zimperlich war und eine öffentliche Suspendierung ausgesprochen hat.

    Heidel sprach auf der Mitgliederversammlung das Thema an und sagte klipp und klar, dass eine solche Aktion auch nicht in Ordnung war. Soweit, so gut. Und nun sagt Konoplyanka erneut in einem Interview, dass er nichts bereut.

    Was steht denn da in einem Arbeitszeugnis nach solch einer Aktion? Vielleicht so was?

    „Er war sehr tüchtig und wusste sich gut zu verkaufen.“

    „Er hat sich mit großem Eifer an diese Aufgabe herangemacht und war erfolgreich.“

    Das ist ne glatte 6!

  6. schalkoholiker sagt:

    Ich hatte ihn nach seinem ersten Interview als schwer weiterverkaufbar weil Nestbeschmutzer bezeichnet. Für uns nicht (mehr) akzeptabel. Unabhängig von (ohnehin fragwürdiger) fußballerischer Qualität.

    Ich kann mir leider nicht vorstellen, dass irgendjemand einen nennenswerten Betrag für ihn zahlen mag und befürchte einen Albert-Streit-Reloaded.

  7. klopenner sagt:

    Offenbar war die angekündigte Geldstrafe nicht so hoch wie der Betrag den er von der Zeitung bekommen hat um noch ein Interview zu geben.

    An seiner Intelligenz kann man jetzt auch etwas zweifeln. Nach dem ersten Interview und der „Strafe“ vom Verein wäre ich als Spieler erstmal vorsichtig. Zumindest für einen längeren Zeitraum als Kono das jetzt „durchgehalten“ hat.

    Ich war über seine Verpflichtung eigentlich sehr begeistert und fand ihn auch in der Hinrunde in den wenigen Spielen immer sehr präsent und gefährlich. In der Rückrunde lief er dann tatsächlich sehr vogelwild über den Platz und hat mehr für Chaos in der eigenen Mannschaft gesorgt als beim Gegner. Irgendwas scheint da vorgefallen zu sein, anders kann ich mir gerade so einen Umschwung um fast 180 Grad nicht vorstellen.

    Sehr merkwürdig. Nach diesem Interview sehe ich eine weitere Zusammenarbeit auch sehr sehr kritisch und denke, dass ein Abschied auch zum Nulltarif deutlich günstiger für Schalke käme, als ihn für die Restlaufzeit mit Gehalt durchzuziehen.

  8. Luca Brasi sagt:

    Wie würd Rudi Völler sagen: Der Evgen hat den einen oder anderen Kopfball vielleicht zuviel gemacht!

  9. Georg sagt:

    Der Artikel ist total überflüssig!!! Evgen Konoplyanka ist ein super guter Spieler und Schalke sollte ihn auf alle Fälle behalten!!! Er hat mit seinem Kommentar doch total recht, der Weinzierl hat kein Konzept gehabt und nur Angsthasen Fußball spielen lassen!!! Habe schon vor der letzten Saison nicht verstanden, warum man Breitenreiter entlassen hat. Schalke wäre jetzt in der Champions League!!!!

  10. Stephan sagt:

    @Georg …

    vllt hätte man auch Keller behalten sollen – weil ja Breite auch nichts gebracht hat
    oder vllt Magath dann hätten wir jetzt 2 Knickbusse mit Spielern !?

    Kono hat in keiner weise gezeigt das er etwas kann und sein verhalten geht mal so garnicht
    da gibt es wirklich nur eins – Verkaufen !!

  11. Der Hans sagt:

    Schalke wäre sogar Meister, wenn die Mannschaft die vergangenen 34 Bundesligaspiele gewonnen hätte. Haben sie aber nicht.

  12. Flo Kno sagt:

    Bissel OT, aber zum ersten Training:
    „[…] Sidney Sam fehlt, weil bei ihm während der Untersuchung am Wochenende muskuläre Probleme diagnostiziert wurden – eine Vorsichtsmaßnahme. […]“

    Laeuft ja schon wieder supi bei unserem ersten Neuzugang.

    Tedesco:
    „Mit Benjamin Stambouli spricht er Französisch, mit Coke Spanisch.“

    Mir geht das Herz auf. Ehrlich :-)

  13. Ney sagt:

    „Mit Benjamin Stambouli spricht er Französisch, mit Coke Spanisch.“
    Umgekehrt wär’s lustiger.

  14. michael sagt:

    ……..in der fußballfreien zeit ist mal wieder folklore auf schalke angesagt………

  15. Eddi04 sagt:

    Ich sehe das anders und ich finde man sollte den Trainerwechsel dafür nutzen, um ihm eine neue Chance (nicht mit den Medien oder sonst was) sondern auf dem Platz (denn nur dort zählt es) zu geben.

    Kono hat Qualitäten und wird extrem motiviert sein, diese jetzt zu zeigen nach dem ganzen Trubel.

    Es wäre fahrlässig, so einen guten Spieler jetzt mitunter noch (zu) billig abzugeben.

  16. Chris sagt:

    Lieber ein Ende mit Schrecken als Schrecken ohne Ende.
    Kono war und bleibt ein teures Missverständnis.
    Dass er überhaupt mit der Bild gesprochen hat, zeigt schon, dass er nichts begriffen hat. Die Antwort wäre auf dem Platz gewesen – und zwar zuallererst auf dem Trainigsplatz. Aber das ist einem Superstar wohl nicht zuzumuten.

  17. leoluca sagt:

    Kicker von heute:

    Embolo ist fast wieder richtig fit. (Man hat es heute beim Training gesehen.)

    Verpflichtung vom Amine Harit ist sehr fraglich, er ist in Nante ins normale Training eingestiegen. Die Höhe der Ablöse ist wohl das Problem, 10 Mio sind den Franzosen zu wenig und Schalke zu viel.

    Bei Baba zeichnet sich eine Verlängerung ab, Schalke möchte ihn weiter im Kader haben, auch in dem Wissen, dass er nicht vor Oktober uneingeschränkt zur Verfügung stehen wird.

    Mit Choupo-Moting wird es endgültig keine Verlängerung geben, da beide Seiten, so das Gesprächsergebnis letzte Woche, kein Interesse an einer Fortführung der Zusammenarbeit gezeigt haben.

    Meine Meinung: Läuft. Wenn nur der überhitzte Transfermarkt nicht wäre.

  18. blues sagt:

    Kono I. & Streit II.
    Ich wäre dafür, das im Sinne von „Kono der Erste“ beziehungsweise „Streit der Zweite“, zu lösen.
    Vielleicht kann ihm auch sein Berater, zwischen zwei Bildinterviews, das „Fußballmärchen vom Albert“ im kyrillischen Alphabet buchstabieren.

  19. Bariton76 sagt:

    @leoluca: dass Harit, nach seinem vom damaligen Trainer genehmigten, verlängerten Urlaub(ja, ich hab auch erst über das vermeintlich miese Gebaren von Harit gemotzt), bei Nantes ins Training einsteigt, ist doch ganz normal, wenn der Transfer noch nicht vollzogen ist. Er steht ja schließlich dort unter Vertrag. Ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, dass dieser Transfer an der Differenz von „nur“ einer oder zwei Millionen scheitert. Wenns nur darum geht, einigt man sich da sicher.

  20. leoluca sagt:

    Der Einstieg ins Training beim FC Nantes kommt schon überraschend nach den letzten Wochen ohne Harits Teilnahme.

    Vielleicht geht aber auch Schalke auf Distanz, denn Harit sollte ja, wenn ich es richtig sehe, als Ersatz für Meyer kommen. Was, wenn Tedesco eventuell doch auf den kleinen Max setzt?

  21. Rattenjagd sagt:

    Besser den Spatz in der Hand – als die Taube auf dem Dach )

  22. Chris sagt:

    Dass Ruhnert geht erscheint mir ein schmerzlicher Verlust.
    Keine Ahnung, was dahinter steckt. Vielleicht schlägt er demnächst im neuen Jugendleistungszentrum an der Säbener Straße auf?

  23. blues sagt:

    @Chris
    Die Revolution frisst bekanntlich ihre Kinder. Nun fraß sie scheinbar einen Knappenschmied

    Doch es gilt als offenes Geheimnis, dass die Zusammenarbeit mit Manager Christian Heidel längst nicht so harmonisch läuft wie mit dessen Vorgänger Horst Heldt. Es gab atmosphärische Störungen, die dazu geführt haben dürften, dass Ruhnert Schalke den Rücken kehrt.

    Das behauptet Reviersport heute.

    Tönnies aber behauptet in jenem langem Interview, indem er zur Beglaubigung Heidels, nach der Weinzierl Entlassung, sein einjähriges Schweigen brach:

    Wir haben das Scouting-System total verändert, eigentlich revolutioniert.

  24. Roman sagt:

    Das mit Ruhnert ist eine bemerkenswerte Personalie. Klingt ja so als hätte er selbst gekündigt (private und persönliche Gründe), auch wenn der Artikel andeutet, dass dieser Entschluss erst recht kurzfristig gefasst worden sein muss. Wobei „in beiderseitigem Einverständnis“ wieder danach klingt, dass er entlassen wurde. Hhmmmm …

    Ich finde das auch deswegen bemerkenswert, weil Uwe Kemmer noch vor gut einer Woche bei seiner Rede zur Aufsichtsratskandidatur und bei der Vorstellungsrunde so stark die Knappenschmiede in den Fokus gerückt hat. Er nannte da auch sein enges persönliches Verhältnis zu Menze und Ruhnert.

  25. schalkoholiker sagt:

    Off topic: Wollte Heidel die Truppe zum Trainingsauftakt nicht komplett haben? Oder habe ich das falsch abgespeichert?

    Mir würde eine Vertragsverlängerung mit Goretzka als „Transfermeldung“ schon reichen.

  26. blues sagt:

    Heidel versprach dem Chefcoach, dass der Kader anders als im Vorjahr zum Trainingsauftakt im Wesentlichen zusammen ist.

    Die Aussage stammte aus eine dpa Meldung von Mitte Mai, die von vielen Zeitungen aufgenommen wurde.

  27. Torsten sagt:

    Christian Heidel hatte in der besagten PK erklärt, dass er das Trainingslager in Mittersiel als eigentlichen Trainingsauftakt definiert. Bis dahin wolle er den Kader komplett haben. Start dieses Trainingslagers in Österreich ist der 25. Juli. Nach der China-Reise.

  28. Flo Kno sagt:

    1.: Heidel hat auf Tedescos Vorstellung nochmal präzisiert, der Kader solle bis zum ersten Trainingslager Mitte Juli endgültig stehen, gerne früher. (Torsten war schneller)
    2.: Der Kader steht aller Voraussicht nach im Wesentlichen.

    Aber natürlich, da man von Horst Heldt noch gewöhnt ist den Kader zeitig beisammen zu haben schaut man jetzt bei Heidel besonders genau hin. (Scherz)

  29. leoluca sagt:

    „Private und persönliche Gründe haben mich zu diesem Schritt bewogen, mit dem ich mich schon länger beschäftigt habe. Daher bin ich nun mit meinem Wunsch auf den Vorstand des FC Schalke 04 zugegangen. Ich bin sehr dankbar dafür, dass er dem entsprochen hat“, so Ruhnert, der den Nachwuchsbereich fünf Jahre geleitet hatte.

    „Uns hat diese Entwicklung sehr überrascht, aber nach einem persönlichen Gespräch mit Oliver Ruhnert sind seine Beweggründe für uns nachvollziehbar“, so Sportvorstand Christian Heidel. „Deswegen haben wir auch seinem Wunsch auf eine kurzfristige Auflösung des Vertrags entsprochen.“

    Ruhnert: „Ich werde jetzt erst einmal vier Wochen Urlaub machen, um Abstand zu gewinnen. In den letzten Monaten habe ich sieben Tage pro Woche im Büro verbracht“, so Ruhnert.

    Ruhnert war insgesamt zehn Jahre für Schalke 04 tätig, unter anderem auch als Scout und U23-Trainer.

  30. Ney sagt:

    @Ruhnert

    „Deswegen haben wir auch seinem Wunsch auf eine kurzfristige Auflösung des Vertrags entsprochen. Wir bedanken uns bei ihm für sein Engagement für den FC Schalke 04 und wünschen ihm alles Gute für seine Zukunft.“

    Was war denn da los? Die Abschiedsworte von Heidel sind ziemlich dürftig angesichts der Bedeutung der Knappenschmiede und der Leistungen in den letzten Jahren; so ruft man einem Praktikanten nach 3 Monaten Aufräumdienst im Außenbereich hinterher.

  31. leoluca sagt:

    Wer sagt denn, dass dies Heidels Abschiedsworte zu und gegenüber Ruhnert sind?

    Da ist wohl eher der Wunsch der Vater des Gedankens, oder?

  32. Markus04 sagt:

    Ich finde Kono sollte bleiben.
    Erstens war wohl Weinzierl das finanziell kleinere Opfer für Schalke . Soll heißen Heidel hat wohl überlegt was schlauer wäre, Weinzierl zu entlassen oder Kono zu verscherbeln. Ich denke CH kann rechnen und hat Weinzierl entlassen.
    Zweitens denke ich, dass Kono nun hoch motiviert ist seinen Marktwert zu zeigen.
    Das ist übrigens auch der Job vom Trainer, das Maximale aus dem Kader rauszuholen was in ihm steckt. Und nicht wie Weinzierl es getan hat, die mangelhafte Qualität des Kaders zu beweisen.
    Drittens was hätte denn Kono tun sollen?
    Hat lange still gehalten, versucht intern mit Weinzierl zu sprechen. Der wollte das aber wohl nicht, und hat sich verhalten wie (Magath?, ein Gutsherr?) man es im 21. Jahrhundert nicht mehr tun sollte, wenn man eine Führungskraft sein will. Hätte er still uns leise seine Sachen packen sollen,in der Hoffnung seinen Marktwert nicht zu ruinieren, obwohl er davon überzeugt war dass es besser für ihn und SCHALKE laufen könnte, mit einem anderen Trainer?
    Und nun steht er gerade und aufrecht und meint dass das richtig war was er getan hat, und stärkt damit auch Tedesco den Rücken uns soll deshalb gehen? Da äußert also jemand seine Meinung nach außen, nachdem er intern kein Gehör gefunden hat, und man verlangt von ihm Kadavergehorsam – im Deutschland des 21. JAHRHUNDERTS????
    Was hätte er denn tun sollen?

  33. Roman sagt:

    „Was hätte er denn tun sollen?“

    Nicht Dein Ernst.

    Was machst Du denn, wenn Du in Deinem Job unzufrieden bist? Gibst Du einem Fernsehsender ein Interview?

    Oder suchst Du erstmal das Gespräch mit Deinem Vorgesetzten (Weinzierl), dem Chef Deines Vorgesetzten (Heidel) oder dem Betriebsrat (Mannschaftsrat)?

    Tedesco hat sich letztens zum Frühstück mit Kono getroffen. Er wollte sich mit ihm unterhalten. Das ging aber nicht, weil Kono keine der fünf Sprachen spricht, die Tedesco beherrscht. Sie könnten sich auch nicht auf Spanisch unterhalten, obwohl Kono doch in Sevilla gespielt hat. Es musste erst ein Dolmetscher kommen.

    Wenn das die alltägliche Situation in der Kabine war, dann hab ich eine Vorstellung davon, dass Weinzierl irgendwann auch keine Lust mehr hatte, sich mit ihm zu unterhalten.

  34. Markus04 sagt:

    Vielleicht hat Kono keinen guten Charakter. Kann ja sein. Dennoch frage ich mich, warum ein Trainer seine Spieler, sein ganzes Team und seinen Vorgesetzten (hier:Heidel und dessen Transferpolitik) kritisieren darf, ein Spieler aber nicht? Nur weil der Spieler unten in der Hierarchie steht? Woher wissen wir denn, dass Kono sich nicht Gehör verschaffen wollte?

    Aber mal angenommen Kono ist nicht gut für Schalke aufgrund seines Charakters. Wieso wurde er dann verpflichtet? Hätte man das, bei einem Spieler wie ihm, nicht wissen können, ja wissen müssen?

  35. Roman sagt:

    Natürlich darf auch ein Spieler seinen Trainer kritisieren. In „normalen“ Unternehmen gibt es dazu ja regelmäßige Feedbackgespräche. Da sollte sowas auf den Tisch. Oder eben im Mannschaftsrat besprechen.

    Aber hier geht es ja eher um das Wie. Und Kono hat Weinzierl nicht einfach nur kritisiert, sondern er hat ihn diskreditiert. Als „Feigling“ bezeichnet.

    Ob Kono das wirklich intensiv versucht hat, intern zu regeln, daran habe ich zumindest mal große Zweifel. Ich mache das vor allem an seinen Sprachkenntnissen fest. Wer sich ggü. dem fünfsprachigen Tedesco nicht artikulieren kann, wie soll er das intern gemacht haben.

    Und ob man das hätte vorher wissen können? Mag sein. Vielleicht. Aber da besteht bei der Verpflichtung ja sicher auch die Hoffnung, dass ein Spieler auch so lernwillig ist, dass er die deutsche Sprache zumindest in kurzer Zeit so lernen kann, dass er sich zu den wichtigsten Dingen verständigen kann. Das hat offenbar nicht geklappt.

  36. Markus04 sagt:

    Zu Weinzierl und seinen kommunikativen Fähigkeiten und seiner Art der Mannschafstführung brauchen wir nicht mehr viel zu sagen.
    Ich dachte aber schon, dass Tedesco und Kono sich bereits unterhalten hätten, und Kono seinen Fehler eingesehen habe, so jedenfalls hatte ich Tedesco in einem seiner Interviews verstanden.
    Das neue Interview von Kono verstehe ich so, dass er versucht zu erklären, wieso er das Weinzierlinterview so gegeben hat. Er hat ja nicht gesagt, dass es im Nachhinein richtig war. Man kann das da natürlich hineininterpretieren…..man muss es aber nicht.
    Kommt halt drauf an, was man nun möchte. Kono unter Preis verticken und damit Kohle der Fans verbrennen oder ihn behalten in der Hoffnung, dass es doch nicht falsch war ihn zu verpflichten.
    Wo wir gerade bei charakterlich schwierigen Spielern sind: sollte man Harit verpflichten wollen?

  37. Roman sagt:

    Das mit der Entschuldigung kam von seinem Berater.

    Hier lese ich nichts von einer Einsicht, es ist eher Verteidigung und Rechtfertigung:

    https://www.google.de/amp/m.sportbild.bild.de/bundesliga/vereine/schalke/konoplyanka-kritik-ex-trainer-markus-weinzierl-52415302,view%3Damp.sportMobile.html

  38. CarstenS04 sagt:

    moin moin

    ich habe es schon nach seinem ersten Interview gesagt….

    pack deine Sachen und raus, scheiss auf Freunde bleiben…

    geht garnicht….

    und mal ehrlich was jucken den Jungs Geldstrafen! lächerlich

  39. Ney sagt:

    @leoluca

    Wer sagt denn, dass die Heidels Abschiedsworte zu und gegenüber Ruhnert sind?

    Der FC Schalke 04. http://www.schalke04.de/de/akt.....-213-.html

    Da ist wohl eher der Wunsch der Vater des Gedankens, oder?

    Den Satz verstehe ich leider nicht.

  40. leoluca sagt:

    Das ist eine offizielle Pressemitteilung des Vereins und keine Abschiedsrede von Heidel. PM’s müssen kurz, knapp und unprätentiös sein, Abschiedsworte dagegen nicht. Woher nimmst du also die Annahme, dass das Abschiedszeremoniell „dürftig“ und dass der Abschied ausfalle wie „bei einem Praktikanten nach 3 Monaten Aufräumdienst im Außenbereich“.

    Sowas nimmt man an, wenn man bösgläubig ist.

  41. Torsten sagt:

    [Oliver Ruhnert] vollzog seinen lange angekündigten Ausstieg [als C-Jugend Trainer in Iserlohn], weil ihm seine Arbeit als Direktor Nachwuchs beim FC Schalke 04 nicht mehr genug Freiraum ließ. Zwei Wochen später gibt es eine völlig neue Situation. Denn der Bundesligist und der „oberste Knappenschmied“ gehen nach dem 31. Juli getrennte Wege.

    Ruhnert selbst betont, dass er aus persönlichen und privaten Gründen um die Vertragsauflösung gebeten habe. „Aber deshalb muss ich ja nicht krank sein“, wehrt er sich gegen aufkommende Gerüchte.

    Das Verhältnis zwischen Ruhnert und Heidel gilt nicht als das beste. Im vergangenen Oktober entband Heidel den 45-Jährigen von seinen Aufgaben bei der U23.

    Alles aus einem Text bei RevierSport: http://www.reviersport.de/3542.....halke.html

  42. BlueNote sagt:

    @leoluca: Wenn eine offizielle Pressemitteilung des Arbeitgebers über das Ausscheiden eines langgedienten und unbestritten sehr erfolgreichen Mitarbeiters derart nüchtern und kurz ausfällt und vor allem Verdienste des Ausscheidenden in keinster Weise, nicht mal mehr in einem Satz, gewürdigt werden, ist das 1. schlechter Stil und lässt 2. darauf schließen, dass der Vorstand offenbar froh ist, dass Ruhnert weg ist.
    Pressemitteilungen dürfen durchaus knapp sein, es ist aber kein Stilbruch, wenn man darin, wegen mir auch kurz und knapp, lobende Worte verwendet.
    Es bleibt daher ein sehr unangenehmes Geschmäckle.

  43. leoluca sagt:

    Ich entnehme dem Reviersport-Artikel, dass es zwischen Heidel und Ruhnert seit längerer Zeit geknirscht hat und dass Ruhnert möglicherweise auch aus diesem Grund jetzt geht.

    Ich entnehme ihm nicht, was Ney hier sagt: nämlich dass die „Abschiedsworte von Heidel ziemlich dürftig“ seien „angesichts der Bedeutung der Knappenschmiede und der Leistungen in den letzten Jahren“.

    Diese Formulierung suggeriert, Heidel würde nicht nur Ruhnert, sondern auch die Leistungen der Knappenschmiede nicht angemessen würdigen. Ich kann dafür keinen Beleg finden.

    Außerdem finde ich die Tatsache, dass es zwischen einem Vorgesetzten und einem verdienten Angestellten auf Schalke leider nicht richtig passt, nicht per se eine schlechte Nachricht. Es sei denn, man verfügt über Infos, dass Heidel in dieser Causa der Bad Boy sei. Dann raus damit.

  44. Torsten sagt:

    Ich bin zunächst mal sehr froh, dass Ruhnerts Abgang nicht doch eine Krankheit o.ä. zugrunde liegt. Das war mein erster Gedanke, bei der Anführung der „persönlichen Gründe“.

    Wenn diese persönlichen Gründe darin lägen, dass er mit dem Vorstand Sport unterschiedlicher Ansicht bezüglich seines Jobs war, wäre die Trennung sicher nicht per se eine schlechte Nachricht. Christian Heidel hatte auf der MV betont, dass „die besten Jugendtrainer auch die besten Rahmenbedingungen“ bräuchten. Er ist da im Thema und wird das entsprechend gestalten.

    Ich bin erstens gespannt darauf, ob die Position „Direktor Nachwuchs“ neu besetzt wird, und zweitens, ob und wenn ja, wo Oliver Ruhnert demnächst einen ähnlichen Job annehmen wird. Spontan hätte ich auf Hannover getippt. Aber er ist in Iserlohn auch noch politisch aktiv, was ihn zunächst mal räumlich bindet. Ma’kuckenn.

  45. blues sagt:

    Auch ich bin auf Heidels weiteres Gespühr für Menschen gespannt. Weinzierl, Konoplyanka, der Jugendliche aus Nantes sind ja deutliche Zeichen, dass da Fehleinschätzungen an der Tagesordnung sind.

    Mal sehen ob sich Norbert Elgert in einigen Tagen äußert. Das Verhältnis zwischen Ruhnert und Elgert galt als gut.

  46. Ney sagt:

    Eine Pressemitteilung kann man maximal nüchtern schreiben wie hier geschehen. Das tut man aber nicht so extrem, wenn man den scheidenden Mitarbeiter persönlich und/oder hinsichtlich seiner Leistungen wertschätzt. Darauf habe ich abgehoben. Dass aus dieser Feststellung ein Angriff auf Heidel konstruiert wird, finde ich befremdlich. Die Hintergründe kennen wir noch nicht.

  47. Simson sagt:

    @blues
    Soweit ich weiß, ist noch kein Transfer von „dem Jugendlichen aus Nantes“ vermeldet. Wo du bei der Beziehung Weinzierl/Heidel ein schlechtes Gespür für Menschen findest, erschließt sich mir auch nicht ganz. Laut Aussagen ging es da doch ganz klar um das sportliche und nicht menschliche, oder hast du hier Insiderwissen?
    Zähneputzen ist bei mir an der Tagesordnung, mache ich aber häufiger als 3x im Jahr. Bei dem Vorstand eines großen Vereins/Konzern bei drei (die es ja nicht mal sind) im Raum stehen Entscheidungen von Tagesordnung zu sprechen, finde ich falsch. Hört sich aber für deine Message natürlich geiler an….

  48. leoluca sagt:

    @Torsten
    Für mich hört sich das auch eher so an, dass Ruhnert gerne nahe bei seiner Familie und seinem politischen Amt ist und dafür gerne mehr Zeit hätte als er in seinem Job auf Schalke hatte. Es dürfte die alten Hasen hier außerdem nicht überraschen, dass mir bei Ruhnert nicht nur der Typ, sondern auch das politische Engagement sehr sympathisch sind.

  49. RJonathan sagt:

    Der Jugendliche aus Nantes ist dem Training ferngeblieben, weil er Urlaub vom Extrainer bekommen hat. Das nennt man nicht schlechten Charakter sondern Missverständnis. Unabhängig davon, ob er kommt oder nicht.

  50. der grafschafter sagt:

    Streit, Konoplanka, Sam warum nur haben wir immer solche Graupen dabei??
    @LEOLUCA: mir gehts mit Ruhnert ganz genauso…

  51. Mane 04 sagt:

    Der Hans
    …eine gewagte These, der ich mich aber anschließe ;)

  52. blues sagt:

    @RJonathan
    Ok – ein Mißverständnis. Allerdings häufen die sich ein wenig.

  53. RJonathan sagt:

    @blues
    Ja, so ungefähr seit Magath. ;)

    Ich finde die Aussagen von Tedesco zu Insua sind mit Abstand das interessanteste, weil detaillierteste, was ich je an Lob eines Neuzugangs gehört habe. Das macht Insua nicht zum Star. Aber ich glaube nun nochmal mehr, dass das ein Trainer ist, der Spieler besser machen kann. Denn dafür ist mMn vor allem gezieltes konkretes Feedback nötig.

  54. Flo Kno sagt:

    ich fand auch gut wie Tedesco den Leistungstest erklärt hat, dass dieser nicht dazu diene die Spieler einzustufen sondern angepasste Trainingspläne zu erstellen. Das erste Mal, dass ich das Wort ‚Belastungssteuerung‘ auf Schalke vernommen habe :)

    Bin gespannt wie der Mannschaftsrat zusammengestellt wird.

  55. RJonathan sagt:

    L’equipe, von der Seriösität auf kicker-Niveau anzusiedeln, meldet, dass der Präsident von Nantes den Harit-Wechsel bestätigt hat.

  56. Torsten sagt:

    Das erste Mal, dass ich das Wort ‚Belastungssteuerung‘ auf Schalke vernommen habe :)

    Ja, möglicherweise tatsächlich das erste Mal, dass ein Trainer das gesagt hat. Aber natürlich ist das gerade alles wie immer. Schalke ist ein Proficlub und beschäftigt seit Jahr und Tag Experten für diese Bereiche, Ruwen Faller oder Markus Zetlmeisl zum Beispiel.
     
     

     
     
    Den von RJonathan erwähnten Text von L’equipe gibts hier:

    https://www.lequipe.fr/Football/Actualites/Amine-harit-nantes-en-route-vers-schalke-04/815821

    … und hier in Google-Deutsch ;-)

    https://translate.google.com/translate?sl=fr&tl=de&js=y&prev=_t&hl=de&ie=UTF-8&u=https%3A%2F%2Fwww.lequipe.fr%2FFootball%2FActualites%2FAmine-harit-nantes-en-route-vers-schalke-04%2F815821&edit-text=&act=url

  57. Flo Kno sagt:

    https://www.youtube.com/watch?v=GzqbQf6qvEs

    Also ich freue mich auf den Jungen.

    @ Torsten: Klar, es ist jetzt nicht alles anders. Aber ich finde es erfrischend dass Tedesco zumindest versucht Platitüden zu vermeiden, was im Fußball ja zugegebenermaßen nicht so einfach ist, und die Dinge stattdessen einfach beim Namen nennt. Wie das dann in Drucksituationen aussieht, die sicher noch kommen werden, muss man dann natürlich sehen.

    Wo wir gerade bei Platitüden sind, ich kann mich auch noch recht gut daran erinnern wie ich das erste Mal das Wort ‚Pressingfalle‘ aus dem Munde Jens Kellers vernehmen durfte.^^

  58. Torsten sagt:

    @leoluca, @blues

    Bleibt bitte bei S04 als Thema, dabei seid ihr wertvolle Kommentatoren, die ich eigentlich nicht missen möchte. Dennoch werde ich die Teile Eurer Kommentare, in denen es nur um Euch geht, ab sofort löschen. Wenn sich das nicht klar definieren lässt ggf. auch den ganzen Kommentar. Wir sind hier ja nicht im Kindergarten.

  59. leoluca sagt:

    @Torsten.
    Okay. Nichts leichter als das.

  60. crisscross04 sagt:

    Schon der Hammer, wie Donis Avdijaj zitiert wird:

    Donis Avdijaj: „Der neue Trainer, Domenico Tedesco, ist ein super Typ! Er hat ein Konzept, das merkt man. Alles ist akribisch vorbereitet wenn wir zum Training kommen! Man kann mit Ihm über alles reden. Ich kann Ihm jede Frage stellen, z.B. wie er meine Freistöße findet, wie ich mich verbessern kann! Ich muss mir jetzt im Vorfeld keine Gedanken mehr machen, ob meine Fragen eventuell zu dumm sind und ob ich sie dem Trainer überhaupt stellen soll.“

    Auch das lässt tief blicken, wie das Verhältnis von den Spielern zu Weinzierl gewesen sein muss und erklärt im Nachhinein die blutleeren Auftritte der Mannschaft bzw. dass Weinzierl sehr häufig der Mannschaft vorgeworfen hat, dass die Mannschaft seine Vorgaben nicht auf dem Platz umgesetzt hat.

    Sicherlich darf man auch die Aussage von Donis nicht überbewerten, aber in Addition mit den Aussagen vom Hunter und von Kono ergibt sich mittlerweile ein Bild, wie das Verhältnis von den Spielern zu Weinzierl gewesen sein muss.

    Hoffen wir mal, dass es in Zukunft zwischen den Spielern und dem Trainerteam besser funktioniert. Aber ich bin guter Dinge! ;-)

  61. Simon sagt:

    @crisscross04:
    In der Tat bemerkenswert. Wo hast du das Zitat denn gelesen?

    Auch ich habe inzwischen mehr und mehr den Eindruck, dass sich da ein Bild von der Zusammenarbeit zwischen Weinzierl und Mannschaft zusammensetzt, das auf unseren Ex-Trainer nicht das beste Licht fallen lässt. Hoffen wir mal, dass sich die nun beschworene bessere Kommunikation bald auch in besseren Resultaten und einem spielerischen Aufschwung widerspiegeln wird.

  62. crisscross04 sagt:

    Donis wird auf der Facebook Seite der Nordkurve zitiert. Wer das Interview geführt hat oder zu wem Donis das gesagt haben soll, steht nicht dabei…

  63. hellwach sagt:

    Nach drei Trauningseinheiten eine derartig tiefgründige Analyse treffen zu können, spricht für eine enorme Lebenserfahrung.

  64. Simon sagt:

    @crisscross04:
    Ok, danke!

  65. der grafschafter sagt:

    evtl. könnte di santo zu heldt nach 96 gehen.
    das wäre ein gewinn für uns,bitte tedesco ,lass ihn gehen!

  66. Eigenart sagt:

    grafschafter, ich glaube nicht, dass Heidel ihm Steine in den Weg legen würde. Aber wer will ihn schon?

  67. derwahrebaresi sagt:

    … ihm eine neue Chance zu geben war vielleicht doch keine falsche Entscheidung. ;-)

  68. Ney sagt:

    Wenn er nicht spielt, furzt er unignorierbar. Das war und ist die Befürchtung.

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