Super Bowl LII

Sonntag findet in Minneapolis der Super Bowl statt. Wie so oft in den letzten Jahren werde ich den Gegnern von Tom Brady und seinen Patriots die Daumen drücken, nur um am Ende doch wieder voller Achtung vor Brady & Co. die Cap zu lupfen.

Vor einem Jahr schrieb ich einen Text, in dem ich das Prinzip der US Profiligen mit dem System des europäischen Fußballs verglich. Dass man das alles als „Sport“ zusammenfasst, ist schon die einzigen mögliche Klammer. Denn den Veranstaltungen in den USA liegt eine ganz grundsätzlich andere Idee zugrunde.

Das Prinzip Show – Die andere Idee von Profisport in den USA



Foto: US Air Force



4 Kommentare zu “Super Bowl LII”

  1. derwahrebaresi sagt:

    ich mag football, aber mir ist inzwischen egal welcher club gewinnt.
    das war früher mal anders, als farve noch für green bay gespielt hat, elway für denver und der grandiose montana für die 49ers.

  2. Ney sagt:

    Es sind doch eigentlich 2 getrennte Spiele von je 2 Mannschaften (Defensive A gegen Offensive B, im Wechsel mit Offensive A gegen Defensive B), deren Ergebnisse zusammengerechnet werden. Und dann die unablässigen Unterbrechungen. Gefühlt wird nie mehr als 5 Sekunden am Stück gespielt.

  3. Torsten sagt:

    Gefühlt wird nie mehr als 5 Sekunden am Stück gespielt.

    Nicht nur gefühlt. Tatsächlich dauert ja kaum ein Down mehr als 5 Sekunden. Das empfindet man aber nur als falsch, wenn man seine Gewohnheiten als richtig zugrunde legt.

    Für einen Football-Fan zählt, dass jede dieser Sekunden voll mit „wichtigen Aktionen“ ist. Während zum Beispiel Fußball ebenso gefühlt aus 90% Hin und Her-Geschiebe des Balles besteht, das zu nichts führt.

    Eben eine Frage der Sichtweise.

  4. Rjonathan sagt:

    Ich erinnere mich gut an den Blog-Eintrag. Einer der Interessantesten Artikel, die ich hier lesen durfte.

    Hatte mir schon das Champioship-Game Jax @ Pats angeschaut. Es ist jedes Mal eine Qual Brady gewinnen zu sehen. Aber ja, er ist halt der beste. Solche Sportler gibt es selten – Michael Schumacher oder Michael Jordan. Perfekt, aber gerade deswegen auch irgendwie nicht ganz so sympathisch. Mal ganz abgesehen von seinem Support für Trump.

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