Die Blauen gegen die nur noch Grün-Weißen

Saison 2017/2018, 21. Spieltag: Schalke 04 – Werder Bremen
 
Glückauf königsblog! Schalke gegen Werder Bremen. Gegen die wieder nur noch Grün-Weißen. Gegen die nicht mehr Grün-Weiß-Orangefarbenen.

Irgendwann, in noch erfolgreichen Zeiten unter Klaus Allofs, hatte dieser Club heimlich Orange als dritte Clubfarbe eingeführt. Natürlich wurde das nicht so proklamiert. Schließlich hat auch dieser altehrwürdige Club viele Traditionalisten, welche das viele Orange damals sehr verärgerte. Aber obwohl ich häufig viel Sympathie für Fußball-Traditionalisten habe, fand ich diesen Marketing-Move damals spannend. Orange war frisch, modern und ein optisches Alleinstellungsmerkmal. Damals stand Werder Bremen auch noch mehr als jeder andere Club für Offensivfußball, für 5:5 statt 1:1.

In 2018 steht Werder nicht mehr für Offensivfußball. In den bisherigen 20 Spielen hat Werder 16 Treffer erzielt. Nur Köln traf noch seltener, Schalke erzielte doppelt so viele Tore. Werder steht eigentlich nur noch dafür, dass das entscheidende Kriterium zur Anstellung von Führungspersonal eine langjährige Verbundenheit zum Verein ist. Werder köchelt im eigenen Sud, dickt ein, verbrennt. Das Ausweichtrikot ist mittlerweile in der Trauerfarbe Violett gehalten. Das frische Orange findet sich nur noch in Resten auf der Webseite des Sport-Vereins.

Auf Schalke sorgt hingegen Trainer Domenico Tedesco immer wieder mal für Frische. In der Pressekonferenz zum Spiel gegen Werder bekam er eine sehr übliche Frage gestellt; zu den Kontern seiner Mannschaft, die zuletzt nicht zu Toren führten, mit denen er ja wohl nicht zufrieden sein könne. Statt mit dem üblichen Bundesligasprech zu antworten – fehlende Konzentration, wir arbeiten daran, wollen uns verbessern – erklärt der Trainer die Elemente von Kontersituationen im Allgemeinen und zeigt auf, was seiner Ansicht nach gut und was wann noch nicht gut war. Ich bin mir sicher, dass auch alle andere Fußballlehrer in der Bundesliga so antworten könnten. Der Punkt ist: Domenico Tedesco tut’s. Er nimmt die Frage ernst. Er nimmt sich Zeit für die Antwort. Und indem er über sein Ausholen auf die Entwicklung seines Teams zu sprechen kommt, versieht er eine auf negative Ereignisse abzielende Frage mit einer positiven Antwort.

Das ist große Medienkompetenz. Dabei vermute ich, dass es ihm nicht darum ging, dass ihm das vielleicht nicht mal bewusst ist. Dass er einfach nur über Fußball reden möchte.
 

 
Fühlt Euch eingeladen, alle Gedanken, Erwartungen, Meinungen und Bewertungen zum Spiel unten in das Kommentarfeld zu schreiben.



71 Kommentare zu “Die Blauen gegen die nur noch Grün-Weißen”

  1. Detlef sagt:

    Trug Königsblau nicht auch mal Orange als Ausweichtrikot? Sponso Müllermilch? Egal.

    Im Hinspiel sah Werder gar nicht mal so schlecht aus, obwohl S04 gewann.
    Ich erwarte keine Feuerwerk morgen. Kann mir aber einen Sieg durchaus vorstellen, nur um mal tiefzustapeln.

  2. Voice sagt:

    In Anbetracht der kommenden Aufgaben (Stichwort Bonusspiele) bekommt das morgige Spiel eine enorme Wichtigkeit. Alles andere als drei Punkte wäre eine absolute Enttäuschung. Auch sollte man überlegen, sich ein paar Gelbsperren abzuholen, um gegen Hoffenheim alles an Bord zu haben. Nächste Woche ist nun wirklich egal…
    Ich glaube, Orange hatte Schalke mal mit Veltins als Sponsor, oder wars Victoria? In den 90ern hatten wir auch mal ein gelbes (!) Ausweichtrikot, damals war Kärcher Sponsor. Dagegen war Ultrabeauty noch richtig toll…

  3. RO sagt:

    Nach anfänglicher Unsicherheit im Umgang mit den Medien läuft Tedesco in dieser PK zur Höchstform auf. Schade, dass man die Gesichter der Journalisten nicht zu sehen bekommt (offene Münder). Ein Sieg ist immer wichtig, aber da das Folgespiel in München ist um so mehr….bin mal gespannt, ob Bentaleb in der Startelf steht

  4. Torsten sagt:

    Trug Königsblau nicht auch mal Orange als Ausweichtrikot?

    Ja, absolut! Ist noch nicht so lange her, mit Victoria-Versicherung als Hauptsposor und sogar auch noch mit Gazprom. Ich glaube bis Saison 2008-2009. Fand ich gut. Ich mag Orange als Farbe.

    Bei S04 war es aber tatsächlich nur die Farbe der Ausweichtrikots. Bei Werder hilt Orange Einzug ins Corporate Design. Das Wappen wurde häufig auf orangefarbenen Hintergrund dargestellt. Die Webseite bekam ganz viel Orange. Trainer Thomas Schaaf stand im Grün-Orangefarbenen Poloshirt am Spielfeldrand. Das hatte eben tatsächlich die Qualität einer dritten Clubfarbe.

  5. Simon sagt:

    Ehrlich gesagt fand ich Werder Bremen in den letzten Jahren derart langweilig, dass mir nicht mal aufgefallen war, dass das Organge wieder verschwunden ist. Aber du hast recht, Torsten – eine interessante Sache.

    Gelbsperren morgen wird und sollte sich niemand mit Absicht abholen.
    Erstens finde ich persönlich zumindest das generell daneben, zweitens möchte ich uns in München nicht ohne Naldo und Nastasic sehen und drittens waren die Bayern in den letzten beiden Heimspielen (immerhin auch vier Gegentore) schon auch verwundbar.

    Aber unabhängig davon stimme ich der Einschätzung für das morgige Spiel generell zu – alles andere als ein Sieg gegen Bremen wäre eine Enttäuschung.

  6. Rjonathan sagt:

    Ich bin mir sicher, dass auch alle andere Fußballlehrer in der Bundesliga so antworten könnten.

    Also ich bin mir da nicht ganz so sicher. Ich habe mir gestern mal die PK nach dem 4-4-Derby angeschaut. Bosz benutzt da nur Floskeln („so etwas darf nicht passieren“, „so ein Tor darf nicht passieren“). Ich habe gedacht, wenn das die Art ist wie er mit der Mannschaft spricht, dann gute Nacht. Wahrscheinlich hat er zur Mannschaft noch ein kleines bisschen mehr zu reden. Aber ich hatte das starke Gefühl, dass genau das den Unterschied eben ausmacht. Tedesco hat zur Anfangsphase nie gesagt „so etwas darf nicht passieren“. Insgesamt halte ich diesen Satz aus seinem Mund für völlig unwahrscheinlich. Er würde sich genau anschauen warum es passiert ist und das in Einzelteile zerlegen und ganz genau erklären. Und dann würden die Spieler es verstehen und hätten beim nächsten Mal eine Chance es besser zu machen. Also worauf ich hinaus will: Ich glaube es ist eine besondere Qualität von Tedesco (die sicher auch andere gute Trainer in der Bundesliga haben, aber nicht zwangsläufig alle…).

    Orange finde ich auch eine super Farbe.

  7. Hendrik sagt:

    Ich hab leider keine Ahnung, wie man hier zitiert, darum wird es etwas unübersichtlich…

    „Ja, absolut! Ist noch nicht so lange her, mit Victoria-Versicherung als Hauptsponsor und sogar auch noch mit Gazprom. Ich glaube bis Saison 2008-2009. Fand ich gut. Ich mag Orange als Farbe.“

    Das waren zwei unterschiedliche! Ich glaube, 2003-05 hatten wir orangene Ausweichtrikots. Die von dir angesprochenen Trikots mit Gazprom drauf waren glaube ich eigentlich nur Torwarttrikots. Aber da wir damals diese komischen dunkelblauen Ausweichtrikots hatten (http://www.fussball-forum.at/u.....720_gr.jpg), mussten sie gegen Porto und Rostock auf die orangenen zurückgreifen.

    Ich bin inzwischen mit grün-schwarz als Ausweichfarben sehr glücklich. Ansonsten würde ich allerdings das pinke Trikot den orangenen vorziehen. Pink-dunkelblau ist ne super Farbkombi.

    Zu Werder: Polemisch gesprochen könnte man sagen, dass sie veranschaulichen, was eine schwarze null so anrichten kann. Der SVW konnte natürlich auch vor zehn Jahren nicht Gehälter zahlen wie wir oder der HSV. Aber sie waren glaube ich näher dran. Aber nach der Folge Micoud-Diego-Özil ging es für sie quasi direkt in den Abstiegskampf, selbst mit einem geliehenen de Bruyne. Wenn ich mir Werder so angucke, hat es sich für Schalke vielleicht gelohnt, die Pleite zu riskieren und in Zeiten von mehr und mehr finanzieller Diskrepanz zwischen Clubs zu investieren. Ist natürlich resultatorientiertes Denken.

  8. Ney sagt:

    Bremen hat 25 Gegentore auf dem Konto, nur 3 Mannschaften haben weniger (Schalke ebenfalls 25). Insofern kann das mal wieder eine zähe Veranstaltung werden. Wenn Schalke aber seinen glorreichen Lauf (seit 94 Minuten in der Liga ohne Gegentor!) auszubauen in der Lage sein sollte, wäre was zu holen.

  9. Ramoncito sagt:

    Wegen Orange:
    In der Werbung wird Orange benutzt, um Produkte billig(er) wirken zu lassen. Ich mag die Farbe auch, aber nicht bei Trikots.

    Spaßeshalber könnte man mal ein Ausweichstrikot rot gelb machen, um an die Anfangszeiten zu erinnern. Aber eigentlich brauche ich den Schnickschnack nicht, mir reicht blau und weiß völlig.

  10. papajoe04 sagt:

    Ehrlich jetzt! Ihr wollt das Spiel gegen in München einfach so herschenken? Ich bin überzeugt, dass DT einen Plan gegen die Bayern hat und sich unsere Jungs voll reinwerfen werden.

  11. Grieche sagt:

    „Werder steht eigentlich nur noch dafür, dass das entscheidende Kriterium zur Anstellung von Führungspersonal eine langjährige Verbundenheit zum Verein ist.“

    Und es läuft immer gleich ab: Ein Trainer aus dem Nachwuchs bekommt eine Probezeit, danach einen längeren Vertrag, hat einigermaßen Erfolg (jedenfalls mehr als sein Vorgänger), alle schwärmen von ihm, sprechen von glücklichem Händchen und langfristiger Lösung und dass es jetzt endlich wieder bergauf gehe, die Mannschaft verliert dann ziemlich oft, aber die Verantwortlichen halten wider besseren Wissens solange am Trainer fest, bis es wirklich nicht mehr anders geht, in höchster Not wird er dann entlassen und es übernimmt ein weiterer Nachwuchstrainer.

    Viktor Skripnik war etwa zwei Jahre Trainer bei Werder, Alexander Nouri eines. Frank Bauman hat also ca. anderthalb Jahre Zeit, sich zu überlegen, welcher Nachwuchsmann Nachfolger von Kohfeldt werden könnte (Mirko Votava? Clemens Fritz? Oder wieder Torsten Frings?)

  12. Flo Kno sagt:

    Tedesco hat zur Anfangsphase nie gesagt „so etwas darf nicht passieren“. Insgesamt halte ich diesen Satz aus seinem Mund für völlig unwahrscheinlich.

    Er sagt stattdessen sinngemäß sowas wie: ‚So ein Tor bekommst du in einem von zehn Fällen‘ und spricht von Pech.

    Ich finde das auch die bessere Herangehensweise. Gerade im Amateurfußball herrscht ja noch dieses negative Feedack vor. ‚Das muss besser!‘, ‚Konsequenter spielen‘ und dieser ganze Bullshit.
    Wenn ich als Spieler einen Zweikampf verliere, dann weiß ich doch nachher selber schon dass das blöd war, da brauche ich nicht noch 3-4 Mann auf und neben dem Feld die mir das mitteilen.

    Hach ja, unser Tedesco. Es passt gerade einfach mit dem Trainer und der Mannschaft. Das ist so ein schönes Gefühl, ich weiß gar nicht ob ich das schonmal so bei Schalke empfunden habe :).

  13. Simon sagt:

    Zu unseren orangen Trikots der Vergangenheit fällt mir noch dieses schöne Spiel ein:

    http://www.kicker.de/news/fuss.....-04-2.html

    Wie das Foto belegt mit orangen Trikots. War seinerzeit im Stadion und irgendwie war das hängengeblieben… ;)

    PS: Schaut mal von dem Link zu dem kicker-Artikel hier auf die dazugehörige Tabelle!

    Die oben geäußerte These, dass unser Weg im Vergleich zu HSV, Werder, Stuttgart usw. nicht der schlechteste war, erhält dadurch noch ein wenig mehr Nahrung…

  14. Guybrush Threepwood sagt:

    Orange ist die Komplementärfarbe zu blau. Macht daher bei unseren Auwärtstrikot durchaus Sinn.

  15. GelsenTom sagt:

    Erst einmal Hallo und Glück auf an alle Blogger und stillen Mitleser dieses Forums!

    Auch ich habe vor dem morgigen Spiel natürlich hohe Erwartungen und hoffe auf einen hohen Sieg, glaube aber nicht dass es ein Selbstläufer geschweige denn Offensiv-Feuerwerk zu sehen gibt.

    Natürlich stehen die Chancen für uns in Anbetracht der aktuellen Tabellensituation günstig und natürlich sollte Schalke zumal des Heimvorteils auf dem Papier klarer Favorit sein.

    Dennoch sehe ich Werder Bremen auch in dieser Saison trotz schlechtem Torverhältnis (16:25), wenigen Auswärtserfolgen und dem Trainerwechsel nicht als klassischen Kandidaten für den Tabellenkeller. Mit der Mentalität, Physis und dem Kampfgeist glaube ich, dass die Grün-Weißen es uns morgen schwer machen können und eine zähe Partie erzwingen, wenn sie in der Lage sind, die 0 lange genug zu halten.

    Häufig hatte Schalke es gerade gegen solche tiefstehenden Gegner in dieser Saison nicht leicht, Torchancen zu erarbeiten. Oftmals mangelte es an Kreativität im Angriffspiel oder der Kontinuität in den Kontersituationen, sodass man sich meist nur mittels Standardsituationen einige Hochkaräter erarbeiten konnte.

    Auch die Heimbilanz unserer Blauen gegen Werder gleicht in den letzten Jahren vielmehr einer Wundertüte.

    Nichtsdestotrotz will ich aber optimistisch bleiben, der Dreier wäre für uns natürlich enorm wichtig, um sich weiterhin oben zu etablieren, zumal mit den folgenden Begegnungen (München (A), Hoffenheim (H) und Leverkusen (A)) drei schwierige Spiele anstehen.
    Wie auch immer, Glück auf und Attacke, haut ´se wech!

  16. leoluca sagt:

    Dieser Trainer führt eine direkte und verständliche Sprache. Untermalt mit offener Mimik und Gestik. Welch eine Wohltat in dieser Branche der Eitelkeiten und Großschwätzer. Welch ein Glück vor allem für die vielen jungen Profis, diesen Trainer zu haben.

  17. CarstenS04 sagt:

    Ganz großes Kino in der Arena…… Toll

  18. Torsten sagt:

    Kuriose Niederlage. Lange souverän und dann doch verkackt. Aber das muss man abnicken, auch für Fährmann, der eben auch mal einen schwachen Tag haben darf. Kommt ja zum Glück selten vor.

  19. Ney sagt:

    Der Fußball ist genauso schlecht wie in den letzten Jahren, die Ergebnisse sind nicht besser geworden, aber die Pressekonferenzen sind jezt ein Genuß. Na immerhin.

  20. Josch sagt:

    Souverän?
    Da hab ich aber eine andere Auffassung von der Gestaltung von Heimspielen. Ein Spiel gleicht dem anderen, irgendwie in Führung gehen und dann verwalten, bloß kein zweites nachlegen, auf daß man sich den Nachmittag etwas ruhiger gestalten kann. Das geht jetzt zum wiederholten Male schief (Wolfsburg, Hannover), irgendwann mußte es dann logischerweise ganz nach hinten losgehen.

  21. schalkoholiker sagt:

    Schade. Das war für eine Mannschaft mit CL-Ambitionen einfach zu wenig. Für das 1-0 zu Halbzeit habe ich mich fast geschämt. Die Niederlage geht in Ordnung. Und zwar unabhängig davon, ob gelb-rot gerechtfertigt war.

  22. Klopenner sagt:

    Das sehe ich auch nicht wie Torsten.

    Das Spiel war grausam. Nur die Drangphase nach dem Seitenwechsel war so etwas wie guter Fußball. Davor und danach hat man eindeutig gesehen woran es mangelt. An Kreativität. Es wird sich viel bewegt, aber wie auch schon in den Jahren davor, nicht sinnvoll. Di Santo ist sehr fleißig, aber seine Torgefahr wird von Spiel zu Spiel geringer. Hätte ich so auch nicht gedacht.
    Mit Goretzka kam dann erstmal etwas Schwung, aber nur eine Viertelstunde ist eben zu wenig. Bremen hat deutlich mehr vom Spiel gehabt, nur fehlten gegen unsere gute Defensive lange die Chancen.

    Aber es ist in der Tat wie in den letzten – ich weiß gar nicht mehr wievielen – Jahren, wenn wir ein 1:0 schießen und nicht schnell ein zweites Tor nachlegen, kommt am Ende das große Zittern. Ich kann die Spiele schon gar nicht mehr zählen in denen ein 1:0 zum Ende hin spannend wurde. Es wird so unglaublich oft nach einem 1:0 erstmal ein Gang rausgenommen. Und jedes Mal könnte ich darüber kotzen und fange ab der 60. Minute an auf das Gegentor zu warten. Es kommt gefühlt immer in so einem Spiel.

    Ja, wir sind noch in der Entwicklung und die Spieler wollen aus ihren Fehlern lernen. Aber warum zum Geier lernen sie nicht endlich mal aus DIESEM Fehler zu lernen. Der ist schon seit x-Jahren da.

    Dass dann das Spiel am Ende komplett in die Hose geht ist natürlich doppelt bitter. Ich ging in der Pause davon aus, dass Nastasic für Stambouli ausgewechselt wird, weil er gleich zweimal in kurzer Folge mit offener Sohle gegen den Gegner ging. Einmal gab es Gelb, einmal nicht. Dennoch war er heute spürbar unsicherer und ein (Bauch-)Gefühl von Platzverweis lag bei ihm schon in der ersten Hälfte in der Luft.
    Naja, immerhin bleibt so der HSV unten drin. Auch was schönes!

  23. BlueNote sagt:

    Ralle hatte auch Medienkompetenz im Interview.

    „Können Sie heute Nacht gut schlafen?“
    „Nach ein paar Bier schon!“

    Lieber wäre es mir allerdings, wenn die Herren Leiharbeiter Embolo, Burgstaller und Pjaca in den nächsten Wochen mal wieder ihre Trainingskompetenz zeigen würden und dann der Mannschaft hielfen, endlich wieder Offensiv-Kompetenz auf den Rasen zu bringen. Idealerweise aus der Startelf heraus. Di Santo und Kono müssen wohl montags bis freitags derart den Platz umpflügen, dass die anderen keine Schnitte mehr haben gegen die. Oder sind die vorgenannten etwa in der Gewerkschaft? Man weiß es nicht. Und die Baustelle auf der 8 hilft gerade auch nicht weiter. Der eine kann nicht dank Wehwehchen (Und wenn, dann wollen mindest 30.000 den trotzdem nicht mehr sehen. Egal, ist Wurst. Wahlweise Bock- oder Weiß-), der Backup will nicht und schmollt dann wieder ne Woche im Training rum. Schön ist anders.

    Zurück zum Spiel: Leistungsgerechter Auwärtssieg. Wenn Du der favoritisierten Heimmannschaft nur 15-20 Minuten Dominanz gestattest und sich der Favorit am Ende mit einem Punkt zufrieden geben will (warum wurde Naldo nach dem Ausgleich nicht mehr nach vorne geschickt?), dann kriegt der Favorit halt gelegentlich mal was auf die Fresse. Gehört auch zur Entwicklung? Na dann nehmen wir das mal so zur Kenntnis. Ansonsten halte ich es heute wie Ralle. Prösterchen!

  24. Torsten sagt:

    Ein Spiel gleicht dem anderen, irgendwie in Führung gehen und dann verwalten, bloß kein zweites nachlegen, auf daß man sich den Nachmittag etwas ruhiger gestalten kann.

    Verwalten? Schalke hat beim Stand von 1:0 nach der Halbzeit doch offensiv gespielt und ist auf das zweite Tor gegangen?!

    Das nicht anzuerkennen halt ich für den „Niederlage -> alles scheiße“-Effekt.

    In der ersten Hälfte hat Schalke keine Torchance zugelassen. Nach vorne ging auch nicht viel, eine 0:0 Halbzeit. Muss man mal mit leben, wenn der Trainer in der Pause dann Lösungswege aufzeigen kann. Konnte er. Plötzlich war Schalke das klar bessere Team und hatte mehrfach beste Chancen und eben auch Pech.

    Der Spin kam dann letztlich durch Ralf Fährmanns Fehler. Ihn dafür zu kritisieren liegt mir aber fern. Passiert mal, passiert gerade ihm aber wirklich selten.

  25. leoluca sagt:

    Sehe es im Prinzip ähnlich wie Torsten. Schalke hat zwar über weite Strecken und vor allem in der ersten Halbzeit so gut wie nichts nach vorn zustande gebracht (Bentaleb völlig indisponiert, Di Santo kein Freund des Balles), war aber trotzdem die bessere Mannschaft, die das Spiel bis zum Ausgleich unter Kontrolle hatte.

    Die Bremer selbst geben zu, dass Schalke nach der Pause nah dran war am 2:0 (8 Torschüsse in 15 Minuten), das die Entscheidung gewesen wäre. Kurios war die Endphase des Spiels, die mit Ralles Fehler begann. Erst fehlt Schalke danach mit Pjacas Pfostenschuss, nach einem klasse Angriff, das nötige Glück und schließlich fällt das 1:2 auf so blöde Weise wie diese Endphase war. Schalke hat auf den überraschenden Ausgleich zwar mit Leidenschaft reagiert, aber plötzlich hinten gefährlich gewackelt.

    Vielleicht meinte Tedesco eben das, als er nach dem Spiel sagte, die Mannschaft sei etwas zu grün hinter den Ohren gewesen.

    Mein Eindruck war, dass die Mannschaft besonders in der ersten Halbzeit mit gebremstem Schaum spielte. Womöglich, weil man schon das schwere und sehr wichtige Pokalspiel am Mittwoch gegen Wolfsburg im Kopf hatte.

  26. Josch sagt:

    Oh mein Gott, Torsten, Niederlage–alles Scheisse-Effekt? Im Ernst, geht‘s noch?
    Ich habe eine Kritik geäußert, die sich eben nicht auf das aktuelle Spiel bezieht, wenn du genau gelesen hättest, sondern auf das generelle Problem unserer Heimspiele. Gefühlt muß man bei jedem Heimspiel zittern, das ist im Hinblick auf die ja selbst vom Verein propagierten CL- oder EL-Ambitionen einfach viel zu wenig.
    Ist halt eine Wahrscheinlichkeitsrechnung, wie oft das gutgeht. Ist jetzt schon dreimal schiefgegangen.
    Schönreden hilft da auch nicht, wir sind halt noch nicht soweit, wie wir uns alle das wünschen.

  27. leoluca sagt:

    Domenica Tedesco: „Wir müssen uns die Niederlage selbst vorwerfen. Wir waren nicht mutig genug. Unsere Spieleröffnung war nicht flüssig.“

    Frage: War denn die Aufstellung wirklich mutig? 60 Minuten Di Santo und Kono statt Burgstaller und Pjaca?

  28. Flo Kno sagt:

    Dämlich, dämlich, popämlich. Man hätte hier heute drei Punkte geschenkt kriegen können, stattdessen schenkt man sie Werder. Man könnte sagen: Über 180 Minuten sind Schalke und Werder diese Saison dann quitt.

    An sich lief bis zur 80. alles so wie erwartet und ich bin auch nicht wirklich enttäuscht.
    Mich ärgert nur eine Sache: Und zwar stand Nastasics Gelb-Rote ca. ab der 20. Minute im Kalender des Schiris. Wie Klopenner war ich mir sicher dass dort gewechselt wird. Das nicht zu tun war ein klarer, wohlmöglich spielentscheidender Coaching-Fehler.
    Ich bin aber guter Dinge dass Teddi Tedesco das noch diese Nacht in sein Tagebuch schreiben und daraus seine Lehren ziehen wird.

    Unterm Strich hoffe ich drauf dass dies die vermasselte Generalprobe für das beinharte Programm im Februar war und dieser Rückschlag das Team (Kicker+Trainer) nur stärker macht.

    Glückauf.

  29. blues sagt:

    Mein Fazit nach zwei Arenabesuchen in der Rückrunde: Spass macht mir das Zuschauen an dem Gekicke nicht. Zwar ist es für ein endgültiges Urteil zu früh, aber im Moment scheint es, als habe es Tedesco auch nach sieben Monaten nicht geschafft, strukturierte Ansätze im Angriffspiel der Schalker Mannschaft so zu impelmentieren, dass sie automatisch abgerufen werden können. Da kommt fast nichts, ausser ein paar Einzelaktionen, die an individueller Klasse hängen. Ein Niveau wie unter Jens Keller. Aber nicht nur das. Die Mannschaft als Ganzes agierte passiv und ideenlos und zum Schluss wie schon gegen Hannover teilweise sogar willenlos. Alles in allem reicht das aber für eine Mannschaft im Bundesligamittelfeld.

  30. RJonathan sagt:

    Ich empfehle die Pressekonferenz nach dem Spiel. Nur 5 Minütchen, aber alles gesagt.

  31. Nigbur 48 sagt:

    Ich habe das Spiel nicht gesehen und bin froh, die Zeit besser genutzt zu haben.
    Habe vor dem Spiel mit einem deutlichen Sieg gerechnet und die drei Punkte nie angezweifelt.
    Der Zusammenschnitt aus der Sportschau hat mir dann aber gereicht. Was für Slapstick-Tore.
    Kann mich ansonsten heute nur BlueNote anschließen und mich fragen, wie zufrieden Burgstaller, Embolo und Pjaca sein können, wenn ihnen zwei Spieler vorgezogen werden, die 500-600 Minuten brauchen, um ein Tor zu erzielen?

  32. Josch sagt:

    Ich möchte nicht unken, ist so ein persönliches Bauchgefühl. Dez 2000 führten wir in Köln 2:0, es musste eigentlich 4:0 stehen, Ende 2:2. 2007 führten wir in Bochum 1:0, alles im Griff, Ende 1:2.
    Damals saß ich vorm Fernseher und dachte „ das könnte uns nochmal richtig wehtun“. Gestern hatte ich so ein deja-vu-Erlebnis.
    Ist nur so ein Gefühl, ein Ziehen im Bauch. Hoffe, daß ich mich täusche. Jedenfalls 3 völlig sinnlos verschenkte Punkte.

    Bzgl. Nastasic mußte die Auswechslung zwingend vorher erfolgen.Ich weiß nicht, was Tedesco bei aller Wertschätzung da geritten hat.

  33. Michael sagt:

    Sind wirklich zu dämlich um um die CL Plätze zu spielen oder einfach zu schlecht? Zum wiederholten Male verschenken wir 3 Punkte durch Schlampigkeit! Es ist letztendlich egal, ob wir die Konter nicht rein machen oder der Torwart patzt! Ich wundere mich, dass der Trainer und die Mannschaft aus den letzten 5 Spielen nichts, aber auch gar nicht gelernt hat! Im Gegenteil, die Mannschaft fällt in alte Muster zurück. Da zählen für mich auch nicht die 15 Minuten der 2ten Halbzeit! Ich bin schwer enttäuscht von Mannschaft und Trainerteam. Ich frage mich, warum haben wir in der Winterpause einen sehr guten und gefährlichen Halbstürmer verpflichtet und lassen ihn nicht von Anfang an spielen? Und warum gibt der Trainer einem Embolo gegen so einen Gegner nicht die Chance sich zu zeigen? Nein, er bringt diSanto – was soll das. Kann ja nur daran liegen, dass er die Spieler für den Pokalfight am Mittwoch geschont hat…..

  34. Detlef sagt:

    Eigentlich darf Schalke das Spiel nicht verlieren. Man hält Werder bis zur 70. Minute vom Tor weg, führt zwar glücklich und hat Möglichkeiten zu erhöhen, aber dann…
    rote Karte, Freistoß, Fehler von Ralle, das war schon harter Stoff und als Krönung noch in der Nachspielzeit alles verlieren. Selten saß ich so fassungslos nach Spielschluss in der Arena.

    Gründe? Die Schalker Fangemeinde hat da reichlich Antworten, in denen kommt häufig der Name di Santo vor, der eben nicht mehr spielen sollte. Er bringe nix heißt es.
    Liegt es wirklich an einem Spieler? Ist vielleicht eher eine Frage der Ausrichtung des Spiels? Soll man die Spielausrichtung komplett umstellen, mehr Mut nach vorne, andere Taktik?
    Fragen die sich Tedesco auch stellen kann und wird.

    Für das nächste Ligaspiel ist nur eins klar, die Abwehr wird umgebaut. Zwangsweise.

    Vorher ist aber noch Pokal. Da hoffentlich mit Goretzka von Beginn, denn er drehte die Spielrichtung von rückwärts auf vorwärts und mit Pjaca, noch einer der extrem nach vorne denkt.

  35. leoluca sagt:

    Schalke spielt derzeit ohne Sturmspitze, das ist für mich das größte Problem der vergangenen Spiele. Di Santo ist völlig harmlos. Burgstaller tut sich schwer, in kurzen Einsatzzeiten sein Spiel zu finden. Warum Embolo gar nicht spielt, weiß man nicht.

    Ich habe nicht nur die Aufstellung Di Santos nicht verstanden, sondern auch nicht, warum dies dann zusammen mit Kono. Da musste Tedesco am Ende zwei Mal wechseln (Pjaca, Burgstaller) um überhaupt Druck nach vorn zu schaffen.

    In der PK nach dem Spiel sagt Tedesco, dass die Mannschaft auswärts mutiger und spritziger spiele als zu Hause, wo viel Lethargie sei. Das ist was zum Nachdenken, finde ich.

  36. Nordlicht sagt:

    Nun haben wir vier Heimspiele in den letzten Minuten verschlampt.

    Das Spiel fand ich gar nicht so übel. Bremen hatte 80 Minuten nichts zu melden. Aber Du hast vorne auch mal mehr als einmal treffen.

    Bis ca 20 Meter vor dem Tor finde ich uns ganz in Ordnung. Wir spielen allerdings auch ohne Stürmer.

    Di Santo ist der Einzige der seinen Marktwert auf der Tribühne erhöhen würde. Keine Ahnung was der Burgstaller, Embolo oder wem auch immer voraus hat.

  37. Eigenart sagt:

    Das war seit längerem mal wieder ein Spiel, bei dem ich vor dem Fernseher gewütet habe. Ich bin davon überzeugt, dass Tedesco weiß, was er tut. Ich vermute, seine Aufstellung folgte der Hoffnung, dass di Santo die Lücke in die Bremer Abwehr reißt, in die dann Kono vorstößt, um die Tore zu schießen. Hat beides nicht funktioniert. Konoplyanka hat mittlerweile schon so viele Hundertprozentige verdaddelt, dass er den Titel „Chancentod“ redlich verdient hat. Mit Kono statt Piaca können wir meiner Meinung nach die internationalen Plätze gleich abhaken.
    Ich ärgere mich bei jedem Spiel über die mangelnde Torgefahr von Schalke. Wir haben mit Harit und (noch) Goretzka Spieler, die Räume gewinnen können. Aber was nützt das, wenn mit den Bällen vorn keiner was anfangen kann? Ich würde gerne mal Embolo vorne sehen oder Teuchert mit seinem „Torriecher“.
    Die Harmlosigkeit von di Santo und Konoplyanka haben wir ja nun oft genug bewundern dürfen.
    Dass Ralle einen miesen Tag hatte – geschenkt. Trotzdem hätte dieses Spiel gewonnen werden müssen, ebenso wie das gegen Hannover. Die hier verschenkten 5 Punkte können uns noch richtig weh tun.
    Nein, es ist nicht alles Scheiße auf Schalke, im Gegenteil. Allerdings sind die Entwicklungsschritte der Mannschaft und die sicherlich normalen Rückschläge manchmal schwer erträglich. Die WAZ titelt bereits „Schalke rutscht ab“ und reibt sich die Hände. Wenn wir gegen Wolfsburg verlieren, haben wir spätestens nach dem verlorenen Bayern-Spiel die nächste Trainer-Diskussion.

  38. Flo Kno sagt:

    Zur Diskussion von letzter Woche über Kommunikation und Fehlertoleranz zitiere ich mal den Kicker:

    Trainer Domenico Tedesco verriet augenzwinkernd: „Es erleichtert mich, dass auch Ralf mal Fehler macht, weil das menschlich ist. Direkt nach dem Spiel, als ich ihn umarmt habe, sagte er ‚Sorry‘, aber das braucht er nicht, weil wir erstens ganz genau wissen, wie leid ihm das selbst tut, zweitens müssen wir diese Niederlage nicht an ihm festmachen.“

    Ich erinnere mich an eine Diskussion über individuelle Fehler und nationale Temperamente vor nicht allzu langer Zeit.

    Mir sind übrigens noch Gründe dafür eingefallen warum die 3 Punkte Bremen zu schenken nicht schlecht war:
    i) schadet Schalke damit dem HSV beim Ziel Klassenerhalt anstatt wie sonst Schützenhilfe zu leisten,
    ii) frage ich mich schon länger was eigentlich aus ‚Zeiglers Wunderbare Welt des Fußballs‘ wird falls Werder absteigt. Ich möchte es gar nicht wissen und hoffe daher auf Klassenerhalt der Werderaner.

  39. Flo Kno sagt:

    … und noch für Interessierte: Tobias Eschers Analyse zum Spiel (mit Fokus Werder, aber auch einigen Sätzen über S04):
    https://www.deichstube.de/spieltag/schalke-04-werder-bremen-1718-ere798358/werder-bremen-florian-kohfeldt-verliert-taktikduell-gewinnt-aber-spiel-gegen-schalke-9584018.html

  40. Gruffi04 sagt:

    Glückauf!

    Ich hatte vor dem Spiel ein echt gutes Gefühl. Reduzieren sich die Bremer eben nicht auf Manndeckung und spiegeln unserer Formation. Es versprach ein gutes Spiel zu werden. Wurde es nicht. Es war m.E. das schlechteste Spiel, dass wir diese Saison abgeliefert haben. Dennoch ein glücklicher Sieg für Werder. Wir schaffen es nicht das zweite Tor zu machen, bringen den Gegner mal wieder ins Spiel zurück.

    Was mich seit einigen Spielen echt fuchst, ist die ängstliche Spieleröffnung. Nastasic scheint das à la Stallorder zu vermeiden, Naldo legt immer erst 2 mal quer ab und Kehrer kann auch keine Akzente setzen. Ich sehe Stambouli auf der rechten Verteigerposition klar stärker als Kehrer. Warum bekommt Meyer nicht diesen Auftrag? Seine Stärke reduziert sich im Großen und Ganzen auf das Bälle gewinnen und quer bzw. nach hinten abgeben. Wir hatten, nicht nur am Samstag, so viele Chancen das Spiel nach vorne zu gestalten. Stattdessen dieses hinter-rum-gekicke, das ich schon als Kind bei Nationalmannschaftsspielen komisch fand. Für mich sieht das immer total ängstlich aus.
    Ein gutes Gegenbeispiel ist für mich hier Hannover. Die haben im letzten Spiel gegen uns gezeigt wie es gehen kann. Da ging der Ball in der Vorwärtsbewegung wie beim Ping-Pong durch die Reihen. Das waren geplante, einstudierte Spielzüge. Und unsere Spieler gucken nur hinterher…

    In der Offensive sehe ich momentan nur Harit heraus stechen. Ich mag Burgstaller sehr, auch seine Hereingaben und Laufwege sind sehr oft gut gedacht. Geht es aber darum, dass er selbst angespielt wird, hat er keinerlei Ballsicherheit. Und schwups ist die Pille weg. Eigentlich bräuchten wir „ihn“ zwei mal auf dem Platz. In der Rolle als Vorbereiter und Vollender. Stichwort Embolo.

    Es hätte natürlich auch alles anders kommen können. Pjaca trifft, Nastasic geht nicht vom Platz. Hier möchte ich den Vorschreibern übrigens gerne widersprechen. Für mich war er nicht gefährdet. Klar – Tatsachentscheidung in dieser Szene. In der Wiederholung aber keinesfalls gelbwürdig. Fährmann hält den Freistoß sicher und das Ding ist durch. Hätte, hätte, Fahrradkette. Schon klar.

    Rückschläge müssen sein. Und eine Niederlage ist in Punkten gerechnet nicht so schlimm wie ständige Unentschieden. Der Start in die Hinrunde verlief auch holprig.

    In diesem Sinn ein hoffentlich erfolgreicheres Pokalspiel.

  41. Kurt sagt:

    Na, da haben Euch die im eigenen Sud eingedickten Bremer aber mal ordentlich die eigenen Unzulänglichkeiten aufgezeigt… gern geschehen :)

  42. Voice sagt:

    Das war für mich die erste echte Enttäuschung in dieser Saison. In München ist nix zu holen und gegen Hoffenheim wird der Druck dann schon sehr hoch sein. Es wird sich nun zeigen, ob Tedesco auch Krise kann.

  43. Ney sagt:

    Aus den 5 Heimspielen gegen die Granatentruppen Wolfsburg, Köln, Augsburg, Hannover und Bremen zuhause 6 Punkte holen, dabei jedesmal Vorsprünge verspielen und trotzdem noch knapp hinter den Champions-League-Plätzen liegen. Man staunt.

  44. Torsten sagt:

    wird der Druck dann schon sehr hoch sein. Es wird sich nun zeigen, ob Tedesco auch Krise kann

    gegen die Granatentruppen Wolfsburg, Köln, Augsburg, Hannover und Bremen

    Mich wundert diese Arroganz sehr. Ich frage mich, woher die kommt. Wenn eine Hinrunde mit 30 Punkten eine solche Auswirkung hat, und wenn dann Niederlagen zu solch lautem Gejammer führen, ist mir das irgendwie in alle Richtungen zu krass.

  45. BlueNote sagt:

    Ich mag nicht von Krise sprechen.
    Nun kommmen DFB-Pokal (Sekt oder Selters) und dann verdammt starke Gegner in der Liga. Das dürfte uns aktuell mehr liegen, als als vermeintlicher Favorit in Heimspielen auftrumpfen zu müssen. Die Stagnation bei der Weiterentwicklung des Offensivspiels wird noch länger andauern, es sei denn, im Training bieten sich mal überraschend andere wieder an.
    Mein Traum: In 13 Spieltagen entweder 2.-4. Platz oder irgendwo ab dem 7. Bloß nicht EL. Das würde sich für mich als Fan, also aus rein sportlicher Sicht, einfach nicht wie eine Belohnung für diese Saison anfühlen. Dann lieber ein weiteres Jahr ohne Europa und ruhig weiterentwickeln.
    Bei allem Frust, dass man Mannschaften aus dem unteren Drittel derzeit nicht mit Hurra aus der Arena schießen kann: Die Saison war und ist immer noch sehr gut.

  46. Flo Kno sagt:

    Was mich immer wundert ist diese automatische Identifikation: Untere Tabellenhaelfte = schlecht, obere Tabellenhaelfte = gut.

    Also beispielsweise Koeln ist seit dem Trainerwechsel die zweitbeste Mannschaft der Liga, aber auch Freiburg hat einen absoluten Lauf und Werder hat diese Rueckrunde auch schon gute Spiele geliefert, nur eben die Punkte (ungluecklich) nicht eingefahren.

    Und Augsburg schlaegt zuhause Frankfurt (das zweitbeste Auswaertsteam der Liga) mit 3:0.
    Sorry, aber das sind halt alles keine Kirmestruppen wenn man nicht Bayern heisst.

  47. michael sagt:

    Dann von Krise zu sprechen wäre dämlich und natürlich überzogen. Ich finde ein pauschales Urteil grundsätzlich falsch. Eigentlich muss man jedes Spiel genauer anschauen. Und wenn man das tut, dann sieht man, dass wir sehr gut darin sind diese Gegner von unserem Strafraum fern zu halten (zumindest für 65-75 min). Was aber auch auffällt, dass wir in Führung liegend absolut schlampig unsere Chancen zu einer höheren Führung vergeben. Und nachdem die Anfangsformation fast immer mit diSanto begonnen wurde, wäre es an der Zeit hier was zu korrigieren bzw. was anderes auszuprobieren.

  48. Nordlicht sagt:

    Ich finde nicht das es was mit Arroganz zu tun hat wenn man sich hier über die Heimspielergebnisse aufregt/ ärgert was auch immer.

    Wer Hurrafussball von uns erwartet, hat sicherlich ne falsche Vorstellung von unserer Truppe. Das erwarte ich gar nicht und vom Einsatz her, ist es auch um längen besser als die letzten Jahre

    Aber wenn ich zuhause gegen Köln ( hatten die erst zwei oder einen Punkt bei uns ) Wolfsburg, Hannover, Bremen und Leverkusen jedesmal in den letzten 5 Minuten die Punkte herschenke, ist es einfach unsagbar dämlich und irgendwann auch mal einfach nur schlecht.

    Deswegen muss man nicht alles verteufeln und von Krise und Untergang sprechen. Aber dämlich und schlecht bleibt es trotzdem.

    Wenn ich mich dann frage was unser Trainer am Di Santo findet, ist es keine Kritik am Trainer. Doch sollten solche Fragen doch wohl erlaubt sein ohne gleich als frustrierter Schlechtmacher bezeichnet zu werden. Für mich ist Di Santo so etwas von ungefährlich. Der läuft ständig falsch und vor dem Tor…naja. Die Chance gegen Bremen sagt ja alles. Aber vielleicht haben wir ja auch ne neue Position kreiert und spielen vorne mit einem reinen Anläufer.

    Nach den Spielen gegen den Nachbarn und Frankfurt hat sonnten sich alle als Mentalitätsjäger. Unter dem Strich haben wir aber mehr als doppelt soviele Spiele in den letzten Minuten vergeigt als positiv gestaltet.

  49. Torsten sagt:

    Ich finde nicht das es was mit Arroganz zu tun hat wenn man sich hier über die Heimspielergebnisse aufregt/ ärgert was auch immer.

    Nein, ich auch nicht. Mir ging es auch nicht darum, dass man sich über die Ergebnisse aufregt. Aber wenn man davon ausgeht, dass es eine Krise für Schalke 04 ist, mal aus den oberen Rängen herauszufallen, oder wenn man so tut, als müsse man davon ausgehen, dass bestimmte Teams auf jeden Fall zu schlagen seien, dann ist das ein Anspruch, der mich total wundert.

    Es ging in den letzten Jahren doch kontinuierlich bergab. Das müsste doch eigentlich etwas Bescheidenheit auf den Plan rufen.

  50. Simon sagt:

    Meine Güte… Krise…

    Das ist doch unsachlich. Was man an Tatsachen an der Tabelle ablesen kann ist, dass es in dieser äußert seltsamen Spielzeit außer den Bayern KEINE Mannschaft in Serie schafft, mal zuverlässig zu punkten, sich damit irgendwie abzusetzen oder auch ‚nur‘ spielerisch ansprechenden und flüssig laufenden Offensivfußball auf das Feld zu bringen.

    Einige holen dabei dann unterm Strich doch etwas mehr Punkte als andere und zu genau dieser Gruppe gehören wir zusammen mit Leipzig, Dortmund, Leverkusen, Frankfurt und Gladbach.

    Wenn wir eine Krise haben sollten, dann hätten alle Teams von Platz 2 bis 9 eine (die darunter waren eh im Abstiegskampf zu erwarten). Und vielleicht ist das nicht einmal eine falsche Einschätzung.

    Aber wie gesagt – die Probleme, die wir haben, haben so im Grunde auch Leipzig, Gladbach, Dortmund, Frankfurt und mMn auch Leverkusen. Warum das so ist, können vielleicht die echten Taktikfüchse hier im Blog erklären. Die Entwicklung dahin, dass viele BL-Spiele ein zähes Ringen im Mittelfeld darstellen, konnte man aber schon letzte Saison beobachten.

    Was mich ärgert ist, dass es wohl so bald nicht nochmal so relativ einfach werden wird, sich die für die CL zu qualifizieren und wir das bislang eben nicht gut genug ausnutzen. Das wird noch eine sehr nervenaufreibende Spielzeit.

    Noch ein Lesetipp: In der aktuellen Zeit (Artikel ist online leider nicht ohne Bezahlschranke aufrufbar) gibt es einen Artikel über das Spielsystem von Tedesco. Interessant sind dabei u.a. die Zitate von Spielern, die offenbar einen Vergleich zur letzten Saison ziehen, in der das Team demnach regelmäßig dem Plan des Trainers nicht folgte bzw. es überhaupt keinen wirklichen Plan für das Spiel gab.

    Die laufende Saison unter Tedesco wird von den dort interviewten Spielern (namentlich genannt sind Kehrer und Schöpf) als großer Fortschritt in Hinsicht auf mannschaftliche Geschlossenheit und die Entwicklung taktischer Schulung bei den Spielern begriffen.

  51. Ney sagt:

    Aus Heim-Spielen gegen Wolfsburg (unteres Tabellendrittel), Köln (weit abgeschlagen letzter), Augsburg, Hannover, Bremen (Drittletzter) nach jeweiliger Führung am Ende nur 6 Punkte herauszuholen, ist meines Erachtens ein Anzeichen für ein markantes Problem. Wieviel Bescheidenheit soll es denn sein, um sowas achselzuckend hinzunehmen? 1x kann sowas wie Bremen passieren, aber seit Dezember häufen sich die Ärgernisse (wozu ich einen 0:4-Rückstand in Dortmund zähle). Da ich keine Pressekonferenzen schaue, habe ich daraus keine Kompensation für mäßige Vorstellungen mit mauen Ergebnissen.

    Wenigstens spielt die U19 wieder.

  52. Simon sagt:

    @ Ney: Dass es grundsätzlich ein Problem darstellt, möchte ich gar nicht bestreiten – ich wollte allerdings darauf hinweisen, dass mehr als die halbe BL dieses Problem hat, und man es daher eben in Relation zum Rest der Liga sehen sollte.

    Ganz abgesehen davon kann ich mich einer Reihe von Vorrednern hier nur anschließen – ich mag es nicht, einzelne Spieler herauszupicken, doch wünsche ich mir in der Offensive mal eine andere Startaufstellung. Frage mich, wie sich Burgstaller und Embolo im Training auf dem Platz herumlümmeln, damit sie am Spieltag immer wieder auf der Bank landen.

  53. leoluca sagt:

    Natürlich macht man sich Sorgen.

    Schon zum fünften Mal in dieser Saison hat Schalke ein Heimspiel trotz Führung nicht gewinnen können und nach den Unentschieden gegen Leverkusen, Wolfsburg, Köln und Hannover gab es jetzt eben eine Niederlage, die auch schon früher hätte passieren können.

    Wie immer beklagt Tedesco auch diesmal, dass seine Mannschaft die Gelegenheiten ausließ, um durch mehr spielerische Akzente die Führung auszubauen und einen Heimsieg einzufahren.

    Die einzige Beruhigung momentan: Die anderen können es auch nicht besser und wiederholen sich dann ebenfalls: „Dieses Spiel hätten wir nicht verlieren dürfen.“ So Gladbachs Trainer Hecking an diesem Wochenende.

    Ab Platz 2 in der Tabelle hat jede Mannschaft bisher weniger als die Hälfte der Spiele gewonnen – im internationalen Vergleich eine ernüchternde Bilanz. Mit den 31 Punkten, die Schalke bisher erreicht hat, stünde unsere Mannschaft in Spanien oder England lediglich im Mittelfeld der Liga.

    Dass Schalke in der Hinrunde so unerwartet viele Punkte sammelte, muss man also wegen der schwachen Konkurrenz relativ sehen.

    Der Punkteerfolg liegt aber auch an wirklich erfreulichen Entwicklungen und diese Entwicklungen liegen klar auf der Hand. Schalke spielte in der Hinrunde mit unerwartet hoher taktischer Disziplin und mit ungewöhnlich viel Einsatz und Teamgeist. Viele spielerische Schwächen wurden auch durch häufige Last-Minute-Siege oder wenigstens Unentschieden überstrahlt. Ohne den großen Kampfgeist wäre das nicht gegangen.

    Nun sind wir wieder auf dem Teppich. Vier Punkte aus den ersten vier Rückrundenspielen bedeuten eine erste größere Schwächephase unserer Mannschaft.

    Ein Gedanke dazu steht heute in der FAZ: „Das dauerhafte Pressing wie es Tedesco bevorzugt für seine Mannschaft anordnet, scheint selbst ohne Teilnahme an einem internationalen Wettbewerb äußerst kräftezehrend für die Schalker Profis zu sein.“

    Tedesco bestätigt diese Beobachtung ungewollt auf der PK nach dem Spiel, wenn er sagt: „Der Akku war leer.“

    Ich interpretiere diesen Satz so, dass er damit nicht die physische Kondition meint, sondern den mentalen Elan, den man für mehr Aktivität gerade gegen spielerisch unterlegene Gegner benötigt.

    Tedesco: „Wir müssen uns die Niederlage selbst vorwerfen. In Auswärtsspielen treten wir spritzig auf und mutig, daheim hingegen lethargisch.“

    Klare und ehrliche Worte, die bei mir keinen Pessimismus, sondern die Zuversicht auslösen, dass Tedesco alles tun wird, um das zu ändern. Verzweifeln wird er daran jedenfalls nicht. Ma gucken.

  54. Voice sagt:

    Hätte nicht gedacht, dass man sich so gegen das Wort Krise wehrt. Das ist ja zunächst mal nichts ungewöhnliches und es ereilt jedes Team irgendwann. Es lässt sich meiner Meinung nach nicht leugnen, dass es momentan nicht läuft. Das soll gar kein Abgesang sein, es sieht trotz nur vier Rückrundenpunkten tabellarisch immer noch super aus. Das wird sich aber sehr schnell ändern wenn man nach der obligatorischen Niederlage in München auch die dann folgenden Spiele vergeigt. Mich würde das im Übrigen nicht am Trainer zweifeln lassen, aber dann muss man sich vielleicht schon mit dem Gedanken an eine weitere europalose Saison anfreunden.

  55. michael sagt:

    @leoluca

    Sorry, „von wegen Akku war leer“, das ist mir zu einfach. dann muss der Trainer rotieren oder aber die physische Kondition (und damit eben auch die mentale) ist schlecht. Am Ende der Hinrunde lass ich so eine Aussage noch gelten, aber nicht zu Beginn der Rückrunde. Das ist mir doch zu billig. Außerdem ist mir völlig egal ob andere Mannschaften mir den gleichen Problemen kämpfen. Ich schau mir Schalke Spiele an und sehe was ich sehe. Und das ist schlampig und zuweilen einfach schlecht zu Ende gespielt.

  56. Grieche sagt:

    Das Wort Lethargie lässt bei mir Alarmglocken schrillen. Die Schalker Lethargie hat noch jeden hoffnungsvoll gestarteten Trainer geschafft, zuletzt André Breitenreiter (und von damals ist kaum ein Spieler mehr da). Aber ich hoffe wie leoluca, dass Tedesco die Gefahr – da frühzeitig erkannt – auch wirkungsvoll bekämpft!

  57. leoluca sagt:

    @Voice.
    Krise ist ein sehr starkes Wort. M. E. sollte man aufpassen, dass man es nicht inflationär verwendet.

    Krise meint doch eine schwere Krankheit, eine schwere Situation, die den Höhepunkt einer schlechten und gefährlichen Entwicklung darstellt und auf einen radikalen Wendepunkt hinausläuft. Schalke war oft nach den Trainerentlassungen in der Krise, aber doch nicht jetzt.

    Ich denke eher, dass Heidel die lange spielerische Krise auf Schalke auf ihrem Höhepunkt am Ende der vergangenen Saison radikal gewendet hat durch die Personalie Tedesco. In dieser Erholungs- bzw. Gesundungsphase ist Schalke immer noch, und dass es seit dieser Saison wieder aufwärts geht, ist ernsthaft nicht zu bestreiten. Rückschläge, Schwächephasen eingeschlossen.

  58. crisscross04 sagt:

    Ärgerlich. Stimmt. Ansonsten bin ich ganz bei Torsten.

    Habt Geduld. Das wird schon. Und das aus meinem Mund. ;-)

    Ich bin trotz der unnötigen Punktverluste Im eigenen Stadion immer noch guter Dinge.

    Aber ein Sieg im Pokal wäre schon schön und wichtig für die Gemütslage aller Beteiligten. Wird schwer genug.

  59. Gruffi04 sagt:

    Von Krise kann keine Rede sein. Die Serie musste reißen und wer weiß wofür das noch gut sein wird. Solange es ein Zwischentief bleibt ist alles in Ordnung.

    Es muss aber möglich sein, den unnötig verschenkten Punkten hinterher zu weinen und darüber zu lamentieren. Ein jeder hier hat doch insgeheim Angst, dass sich der Schalker Blues der letzten Jahre einschleicht. Will man oben mitmischen – ich vermeide bewusst der CL-Wort – müssen aus dem Spiel heraus mehr Tore her. Tore aus Standards dürfen nur die Kirsche auf der Torte bleiben.

    Ich mag es nicht „schwächere“ / schlechter platzierte Mannschaften schon vorher stark zu reden. Auch wenn einige von ihnen momentan einen Lauf haben. Sie stehen nicht umsonst in der Tabelle hinter uns. Warum also ausgerechnet gegen uns auftrumpfen und Punkte holen? Da sollte mit mehr Selbstbewusstsein gesprochen werden.

    Tedesco hat bisher die richtigen Maßnahmen, z.B. im Wintertrainingslager Konter ausspielen trainieren, benannt. Nun ist die Mannschaft gefragt das umzusetzen.

  60. ReinerEdelmann sagt:

    Eine Krise auf Schalke entdecke ich nicht. Das Problem ist, dass die Mannschaft an ihre Grenzen zu stoßen scheint und alle Teams, bis auf die Bayern (L´kusen möchte ich noch ausnehmen, die Zecken unter Bosz ebenfalls), denselben „Müll“ spielen. Die Leistungsunterschiede zwischen Schalke und Köln, zwischen Hertha und dem HSV, sind marginal. Selbstverständlich erkenne ich z.B. die Leistung des Low-Budget-Kaders in Freiburg an – aber der gezeigte Fußball (5x 0:0?) ist zum Fürchten.

    Kann die DFL die Fünferkette bitte verbieten, per „Tempomat“ die Laufleistung eines Spielers auf maximal 10 km herunterregeln?

    Warum spielt di Santo? Weil er der beste Gegenpresser in vorderster Linie ist, besonders gut in das System passt. Auf seinen Laufwegen verliert er jedoch auch den letzten Rest Torgefahr. [Ich denke aber, er ist nun dem Publikum nicht mehr zu vermitteln.]

    Man muss es erst einmal schaffen, gegen den Tabellen-16. zuhause zur Pause 1:0 zu führen, ohne einzige Torchance!
    Wenn ich dann hier lese, dass im Wintertrainingslager Konter trainiert worden seien, zeigt dies nur, wohin der Schalke-Fußball weiterhin rollt. Aua.

    Der Spruch „Gegen den modernen Fußball“ bekommt eine ganz neue Bedeutung.

  61. blues sagt:

    @ReinerEdelmann
    Ich denke um das derzeit fürchterliche Ballgeschiebe zu beenden muss es Regeländerungen im Fußball geben. Nur ein Beispiel dafür: Die Einführung von Drittellinien statt der Mittellinie beim Abseits würde die derzeit extrem engen Räume wieder vergrößeren und attraktiveren Fußball zulassen. Ich glaube Ralf Rangnick hat diese Variante vor einigen Jahren schon mal angedacht.

  62. blues sagt:

    Krise II – Finanzkrise
    Schalke steuert wieder auf die 200 Mill. Euro Schuldenmarke zu?

    Kluges Interview vom und im Handelsblatt mit Finanzvorstand Peter Peters

    http://www.handelsblatt.com/sp.....22844.html

  63. Nordlicht sagt:

    Ich glaube wir erfinden gerade ne völlig neue Position für Di Santo. Er wird der erste „reine Anläufer“ werden.

    Da er der Erste seiner „Art“ sein wird, werden ihn die Engländer uns im Sommer für € 30 Mio abkaufen.

  64. Ney sagt:

    @blues
    Das Handelsblatt hat gleich 10 Gründe gefunden, Schalke Geld zu leihen. Ich werde alsbald ins Portemonnaie schauen.

  65. leoluca sagt:

    Herrje, wenn hohe Schulden bereits den Tatbestand einer Finanzkrise erfüllen würden, gäbe es auf dem Globus von Peking über Moskau und London bis Washington und Buenos Aires nichts als Finanzkrisen.

  66. RJonathan sagt:

    @Ney
    Ich kann dir wirklich empfehlen mal die ein oder andere PK anzuschauen. Das würde dir vielleicht zeigen, dass der Trainer viele deiner Kritikpunkte teilt und oft konkrete Ideen benennen kann, wie er gedenkt das zu verbessern.

    @blues

    Schalke steuert wieder auf die 200 Mill. Euro Schuldenmarke zu?

    Vielleicht solltest du langsam zugeben, dass deine Beiträge hier eigentlich nur Arbeitsproben für die Bewerbung als Bild-Zeitungs-Überschriften-Texter sind. ;)

    @FloKno
    Man könnte meinen, du hast das Spiel mit einer Horde Bremer angeschaut. :)

    @Nordlicht
    Genial!

    Übrigens hat sich Tedesco in der (Achtung, Reizwort!) Pressekonferenz zur Stürmerwahl geäußert. Burgi hat Fitness-Probleme. Dass er da so konsequent wert drauf liegt nur fitte Spieler einzusetzen finde ich übrigens auch großartig. Man vergleiche einfach mal die Zahl der Muskel- und Gelenkverletzungen dieses Jahr mit vergangenen Spielzeiten. Hashtag Belastungssteuerung.

  67. Ney sagt:

    @Rjonathan
    Ich find den Trainer ok, aber den Murks auf dem Platz verschönern mir PKs sicher nicht.

  68. Grieche sagt:

    „Dass er da so konsequent wert drauf liegt nur fitte Spieler einzusetzen finde ich übrigens auch großartig.“

    Seh ich genauso. Und das beantwortet auch alle Fragen zur seltsamen Aufstellung (Konoplyanka und di Santo anstatt Burgstaller und Pjaca).

  69. Ney sagt:

    Hab mir „Königsblog vor einem Jahr“ angesehen http://koenigsblog.net/2017/01.....ht-weiter/
    Das unterfüttert beide Stimmungen zugleich. Es ist besser geworden! Und es ist zugleich immer wieder ein ähnlicher Sch***, über den man sich ärgert.

  70. blues sagt:

    @RJonathan
    Wenn sich die Leistung auf dem Platz und die der Bankdrücker wie in den letzten Spielen fortsetzt,und einiges spricht dafür, hat Schalke kurzfristig ein spierlerisches, mittelfristig ein finanzielles und langfristig ein Kaderproblem.

  71. leoluca sagt:

    Wenn blues Recht behält, dann geht Schalke unter. Seit Jahren.

Schreibe einen Kommentar