Der neue Trainer, noch mehr Trainer & ein Brief

Gestern wurde Markus Weinzierl offiziell als neuer Trainer des FC Schalke 04 vorgestellt. Eine Pressekonferenz, die zeitlich irgendwie in der Luft hing. Zu lange nachdem klar wurde, dass er derjenige welcher werden würde. Zu früh, als dass er über seine zukünftige Mannschaft hätte sprechen können, weil sich diese noch verändern wird. Deshalb war es nicht vielmehr als ein erstes Hallo.

Markus Weinzierl war so, wie man ihn zuvor auch bei Pressekonferenzen des FC Augsburg erleben konnte: Bayerisch freundlich. Verbindlich, sachlich. Keiner, der (Eigen)Werbesätze spricht. Ein normaler Typ, einer, der eben ist wie er ist. Der vermutlich auch an einer Theke sitzend nicht anders ist.

Schalkes Medienmann Thomas Spiegel hatte den Trainer gleich geduzt. Der Trainer nannte Christian Heidel nur „den Manager“. Dass er die aktuellen Spieler schon gut finden würde, sagte er. Dass Leroy Sané bleiben solle. Dass er mit dem Manager darüber spräche, wie man die Mannschaft verbessern könne, dass er aber nicht auf Einzelheiten eingehen wolle. Alles nett. Alles wie zu erwarten. Eben irgendwie zu spät und zu früh zugleich.
 
 
Die Trainer: Zetlmeisl rein, Hübscher raus

Abseits des Gesprächs auf dem Podium im Presseraum wurde Markus Weinzierl dann doch noch konkret. Wie Andreas Ernst für die WAZ berichtet ist nun klar, wie das Schalker Trainerteam aussehen wird. Demnach wird der bisherige S04-Co-Trainer Sven Hübscher diesem Team nicht mehr angehören. Dafür kommt Markus Zetlmeisl dazu.

Markus Zetlmeisl ist Reha- und Konditionstrainer. Er wurde von Felix Magath auf Schalke geholt. Nachdem sich Ralf Rangnick ein Trainerteam ohne ihn zusammenstellte, arbeitete Zetlmeisl fortan für die Schalker Jugendabteilung. Sven Hübscher ist bereits seit 2000 auf Schalke. Zunächst trainierte er verschiedene Jugendmannschaften, war dann unter Norbert Elgert Co-Trainer der U19 und stieg unter Jens Keller in den Trainerstab der Profimannschaft auf.

Der bisherige Torwarttrainer Simon Hentzler und Athletiktrainer Ruwen Faller werden auch unter Markus Weinzierl bleiben. Hinzu kommen die Co-Trainer Wolfgang Beller und Tobias Zellner, sowie Athletiktrainer Thomas Barth. Diese drei kommen aus Augsburg, darüber schrieb ich bereits.
 
 
Der Brief der Aufsichtsräte

Und dann ist da noch die Meldung um einen Brief. Via einer dpa-Meldung wurde man gestern Mittag gewahr, dass es eine Vorabmeldung des Magazins „11 Freunde“ gibt die davon berichtet, dass die Schalker Aufsichtsräte Axel Hefer, Andreas Horn und Thomas Wiese ihren Vorsitzenden mittels eines vierseitigen Briefes „scharf angegriffen“ hätten. Dieser Brief sei von Ende April datiert und Clemens Tönnies würden darin Eingriffe ins operative Geschäft und eine fehlende Distanz zur Boulevardpresse vorgeworfen.

Clemens Tönnies und sechs weitere Aufsichtsräte hätten daraufhin mit einer „Missbilligungserklärung“ reagiert. Man missbillige das Verhalten der drei, würde feststellen, dass es so nicht weiterginge und behielt sich weitere Schritte vor.

Aufsichtsrat Thomas Wiese fiel bereits bei der Veranstaltung zur Vorstellung der Aufsichtsratskandidaten, in der Flora in Gelsenkirchen am vergangenen Samstag, durch offene Worte gegen Clemens Tönnies auf. Es scheint so, als sollten die Verfehlungen Clemens Tönnies nun, wenige Tage vor der Jahreshauptversammlung, möglichst laut jedermann bekannt gemacht werden.

Tatsächlich gibt es da einiges, und auch ich zähle mich zu den Kritikern Clemens Tönnies‘. Erst gestern hat es Oliver Müller in einem Text für Die Welt gut auf den Punkt gebracht, als er schrieb, dass auch der Erfolg des neuen Gespanns Heidel / Weinzierl letztlich daran hängt, ob Clemens Tönnies sein Versprechen zu seinem „Heraushalten“ hält oder nicht – und dass sich Tönnies eben bisher nie heraushielt, dass Schalke die ganzen Jahre de facto aus dem Aufsichtsrat regiert wurde.

Das ist offensichtlich schlecht, wie man an der bloßen Anzahl an Trainern und Managern in der Amtszeit Clemens Tönnies leicht ablesen kann. Dennoch habe ich den Eindruck, dass spätestens die gestrige Meldung um den „Brief der Drei“ dafür gesorgt hat, dass sich das Gros der bislang unschlüssigen oder gar uninteressierten Mitglieder von der Form der „Opposition“ angewidert abgewendet hat, und nun erst recht den Schulterschluss mit Clemens Tönnies sucht.

Die Aktionen der Aufsichtsräte Axel Hefer, Andreas Horn und Thomas Wiese wirken wie Putschversuche gegen den Vorsitzenden Clemens Tönnies, der mehrfach von der Mitgliederversammlung gewählt wurde und somit legitim im Amt ist. Das Handeln wirkt falsch und unlauter, und macht damit den „moralischen Vorsprung“ zunichte, den man auf Grund der Vorwürfe gegenüber Clemens Tönnies haben wollte. Wenn allerdings alle gleich mies agieren wählt man lieber den, den man kennt, und der trotz allem Ärger für sich in Anspruch nehmen kann, dass es dem Club wirtschaftlich wie sportlich in den letzten Jahren seiner Amtszeit so schlecht nicht ergangen ist.

Fußballreiseführer Schalke erleben

Jetzt Jogis Einwechselspieler raten und ein Exemplar gewinnen!
 
Schalke ist ein geiler Club, da wollen viele hin. Schalke ist aber vor allem auch ein Ort, der irgendwann zu einem Stadtteil Gelsenkirchens und zur Wiege des heutigen FC Schalke 04 wurde. Der Ort, wo dieser Club stattfand, bis zum Umzug ins Parkstadion 1973. Ein Ort der es wert ist wiederentdeckt zu werden. Dazu veröffentlichte Olivier Kruschinski nun den „Fußballreiseführer Schalke erleben“. Ein Exemplar gibt es nun hier zu gewinnen.

66 historisch bedeutsame Stätten führt das Buch auf. Gemeinsam ergeben sie eine königsblauen Streifzug durch Gelsenkirchen. So steht es auf dem Cover, so ist es sicher richtig. Aber eigentlich wird das dem Buch nicht gerecht. Denn die Geschichten zu den einzelnen Punkten sind derart gut erzählt, dass das Lesen selbst dann schon Spaß macht, wenn man noch keinen Schritt vor die Tür gesetzt hat.

Denn wenn einen beispielsweise Punkt 26 zum Haus an der Schalker Straße 143 führt, ist dies eben nicht nur das Haus der Familie Unkel. Auf mehr als zwei Seiten wird ausführlich von Fritz „Papa“ Unkel erzählt, dem ersten Präsidenten des FC Schalke 04, von dessen Tun, von dessen Bedeutung, bis zu dessen Tod. Zechenschächte, Kneipen, Straßenzüge, Plätze, Friedhöfe und natürlich das Stadion: Zu alldem gibt es Bilder und Daten, Fakten und Anekdoten. So sorgt das Buch für Lebendigkeit zu Orten, die zugegebenermaßen heute nicht mehr immer alle hübsch anzuschauen sind, deren frühere Schönheit sich aber ganz häufig noch prima erahnen lässt.
 
 
Linktipp: Der Glückauf Pils-Podcast mit Olivier Kruschinski
 
 
Einwechselspieler-Raten

Ein Exemplar des Buches kann nun gleich hier gewonnen werden. Dazu spielen wir eine Runde „ESR plus X“ – zum ersten Mal überhaupt zu einem Spiel der Nationalmannschaft! Auf Jogi tippen und Schalke gewinnen … das passt zusammen, denn schließlich hat Gelsenkirchen seit je her die meisten Nationalspieler hervorgebracht. Wie besser könnte man als Blauer also das heutige Länderspiel angehen?! Eben.

ESR steht für „Einwechselspieler-Raten“ und das X für eine Extrafrage. Das ist tatsächlich so simpel wie es klingt. Tippe, welche 3 Spieler Joachim Löw heute Abend im Spiel gegen Nordirland einwechseln wird, und beantworte die …

X Frage:

Gegen welchen Gegner wird die deutsche Nationalmannschaft im Achtelfinale antreten müssen?

Die drei Spielernamen und die Antwort auf die X Frage sind im Kommentarfeld bitte untereinander zu notieren. Mache dabei bitte die X Antwort mit einem vorangestellten „X“ kenntlich (so). Tippabgabeschluss ist 16 Uhr!
 


 
And The Winner Is …

Erstmals ein Einwechselspieler Raten mit dem Bundestrainer. Erstmals eine X Frage zu einer EM. Dreiviertel der Tipper hatten auf Leroy Sané gehofft. Keiner hat Benni Höwedes erwartet. Der Sieg kam letztlich über Schürrle.

Bastian Schweinsteiger wurde von 32 der 38 Tipper genannt und war damit der Top-Tipp. Gleich danach kam Leroy Sané, mit 27 Nennungen. 18 Tipper sagten die Slowakei als richtigen Achtelfinalgegner voraus. Da niemand ahnte, dass Benedikt Höwedes eingewechselt werden würde.

6 Tipper kamen auf jeweils drei Punkte, so dass das Los entscheiden musste. Dabei war das Glück krambuli holt. Herzlichen Glückwunsch!

Schalke sucht zwei Aufsichtsräte

Am kommenden Sonntag findet die Jahreshauptversammlung des FC Schalke 04 statt. Für die Mitglieder gilt es dabei, zwei Aufsichtsräte zu wählen. Dazu wurden vom Wahlausschuss vor einer Woche vier Kandidaten zugelassen. Allen Verschwörungstheorien zum Trotz sind zwei der vier Kandidaten die bisherigen Amtsinhaber Clemens Tönnies und Peter Lange. Außerdem stellen sich Andreas Goßmann und Michael Stallmann zur Wahl. Da die Vorstellung der Kandidaten bei der Jahreshauptversammlung selbst nur kurz ist und keine Frage gestellt werden können, ist dem interessierten Mitglied dringend zu empfehlen, sich vorab ein Bild zu machen.

Zunächst gab es auf der Webseite des Vereins eine kurze, schriftliche Vorstellung.
Deutlich ausführlicher waren die Antworten auf den Fragebogen des Supportsclub, der jedes Jahr den Aufsichtsratskandidaten zugeschickt wird. Diese wurden auf der Webseite schalkermarkt.de veröffentlicht und sind hier nachzulesen:

Besser als einen Text zu lesen ist es aber sicherlich, sich die Kandidaten anzuschauen. Sie reden zu hören, ihnen Fragen zu stellen, ihre Reaktionen zu erleben. Hierzu bieten sich in dieser Woche noch vier gute Gelegenheiten. Zeitlich über die Woche und räumlich über NRW verteilt veranstaltet der Club vier Vorstellungsrunden:

Veranstaltungsbeginn ist jeweils um 19:04 Uhr. Mitglieder können sich, unter Angabe des Orts, an dem sie teilnehmen möchten, unter der E-Mail-Adresse mitgeredet@schalke04.de anmelden. Ich selbst werde übrigens an der Veranstaltung in Düsseldorf teilnehmen.

Eine solche Veranstaltung wird in Gelsenkirchen seit Jahren von den Fanorganisationen organisiert. Diese fand bereits am Samstag statt. Einen ausführlichen und meines Erachtens sehr lesenswerten Bericht hat Susanne Hein-Reipen für Westline verfasst.

Weinzierls Trainerteam wird komplettiert

Der FC Augsburg hat heute offiziell mitgeteilt, die Verträge mit den Trainern Wolfgang Beller, Tobias Zellner und Thomas Barth aufgelöst zu haben. Die Auflösungsvereinbarungen seien gestern unterzeichnet worden. Es ist davon auszugehen, dass alle drei in Kürze Angestellte des FC Schalke 04 werden und das Trainerteam um Markus Weinzierl komplettieren. Alle drei sind langjährige Begleiter und Vertraute von Markus Weinzierl.

Tobias Zeller ist 38 Jahre alt und spielte als Aktiver mit Weinzierl bei Jahn Regensburg zusammen. Nach Beendigung seiner Spielerlaufbahn wechselte er zunächst in den Vorstand des SSV Jahn. Nach nur einem Jahr folgte er Markus Weinzierl nach Augsburg und war dort fortan dessen Co-Trainer. Wolfgang Beller ist 51 Jahre alt und in Weinzierls Team für die Gegner-Beobachtung zuständig. Er kam 2009 nach Regensburg, als Markus Weinzierl dort bereits Cheftrainer war. Thomas Barth ist 35 Jahre alt und Athletik-Trainer. Wie auch Beller war er beim SSV Jahr in Regensburg nur teilzeitbeschäftigt. Außerdem arbeitete er im Reha-Zentrum von Klaus Eder in Donaustauf. Eder ist Physiotherapeut der deutschen Fußball-Nationalelf.

Die Kandidaten zur Wahl zum Aufsichtsrat

… wurden bislang – also bis Montag, 0:04 Uhr, da ich das gerade hier schreibe – noch nicht bekanntgegeben.

In der vergangenen Woche fanden die Interviews des Wahlausschusses mit den Kandidaten statt. Danach sollte das Prozedere folgen, welches der Wahlausschuss in seiner veröffentlichten Geschäftsordnung niedergeschrieben hat. Zunächst durfte man hoffen, dass die zugelassenen Kandidaten Donnerstagabend oder Freitagfrüh veröffentlicht würden. Dann hieß es, dass es vor Sonntag keine Entscheidung geben würde. Am gestrigen Sonntag um 18:35 Uhr gab Wahlausschuss-Mitglied Stefan Barta bei Facebook bekannt, dass er von seinem Amt zurücktritt.

Das sind die bis hierhin bekannten Fakten. Alles Weitere sind Spekulationen.
 
 
Update, 09:45 Uhr

Auf der Webseite des Clubs wurde soeben veröffentlicht, dass der Wahlausschuss vier Kandidaten für die zwei zu besetzenden Plätze im Aufsichtsrat benannt hat. Zwei davon sind die bisherigen Amtsinhaber Clemens Tönnies und Peter Lange. Die beiden anderen sind Andreas Goßmann (55 Jahre, Sparkassendirektor a.D., Düsseldorf) und Michael Stallmann (57 Jahre, Geschäftsführer, Marl).

Trotz aller Diskussionen hatte ich erwartet, dass Clemens Tönnies zur Wahl zugelassen werden würde. Ich finde das richtig so. Nicht weil ich für Clemens Tönnies bin, sondern weil es meines Erachtens der Mitgliederversammlung obliegen muss, ihn eventuell abzuwählen. Diese Begründung gilt so auch für Peter Langes erneute Nominierung.

Häufig gestellte Frage. Klare Antwort.

Ich denke, dass sich viele Schalker gerne von einem starken Mann führen lassen. Schalke ist ein Traditionsverein. Jahrzehnte war es immer so, dass es einen „Boss“ hatte.

Man könnte die Ursprünge dessen gar in der Gründerzeit des Ruhrgebiets suchen. Bei Friedrich Grillo zum Beispiel, dem Gründer der Zeche Consolidation, zu dem seine Arbeiter aufschauten, von dem seine Arbeiter abhängig waren, der die Lebenswirklichkeit schuf, aus der später der Fußballclub Schalke 1904 hervorgegangen ist.

Ein Verein ist Leben im Kleinen. Auch hier wird gezetert und gesungen, geliebt und gehasst, gesoffen und debattiert. Auch hier wollte man „oben“ einen haben, der regelte was es zu regeln gab, der das schon machte, was getan werden musste. Hier war man weniger abhängig. Hier konnte man den einen auch vom Hof jagen, wenn die Lage zu schief war. Dann sah man zu dass es einen anderen gab, einen entschlosseneren, einen besseren, einen der mehr in die Waagschale – und die Kassen – zu werfen vermochte.

Pro forma ist Schalke 04 noch ein Verein, aber tatsächlich ist Schalke 04 heute ein Unternehmen mit einem Umsatz von 264,5 Millionen Euro. Das niederländische Wirtschaftsprüfungsunternehmen KPMG beziffert den durchschnittlichen Unternehmenswert des Clubs auf 624 Millionen Euro. Grundlage dafür war, dass sich Schalke im Aufbau des Vereins über eine neue Satzung Strukturen in Anlehnung an große Wirtschaftsunternehmen gab. Eine Satzung, die das Handeln einem Vorstand zuschrieb, die diesen Vorstand von einem Aufsichtsrat kontrollieren ließ. Damit nicht alles an einem hängt, damit die Verantwortungen geteilt wurden. Ein schlaues System, eine gute Satzung.

Und doch verhält sich Clemens Tönnies, der Vorsitzende des nur zur Kontrolle eingesetzten Aufsichtsrats, gerne wie ein Boss früherer Tage. Und weil Schalker viele sind, und weil viele diesen Club so leben wie sie ihn Jahrzehnte lebten, fühlen sich viele Schalker wohl damit. Sie vertrauen darauf, dass er regelt was es zu regeln gilt, dass er schon machen wird, was getan werden muss. Diejenigen halten die Diskussionen um Clemens Tönnies für absurd. Für sie liegt die oben dargestellte Frage auf der Hand, und sie wird vielfach formuliert, dieser Tage: „Wer sonst als Clemens Tönnies soll unseren Verein führen?“

Es sind diejenigen, die an die Richtigkeit der Satzung und an die Notwendigkeit einer Aufteilung der Macht im Club glauben, die darauf mit „Der Vorstand“ antworten. Diejenigen, die nicht formulieren sich „zu sorgen“, denen nicht „Angst und Bange“ wird, wenn sie daran denken, dass dem Club mal kein Boss alter Schule mehr vorsteht.

Da treffen verschiedene Lebensbilder aufeinander. Deshalb ist die Debatte so hitzig. Und deshalb wird sie wohl hitzig bleiben, über die Jahreshauptversammlung hinaus, egal welche Entscheidungen fallen werden.

Man versteht einander einfach nicht.

Wörtlich: Tobias Zellner

Ich finde es schade, was da gerade abläuft. Es ist klar, dass dies alles nicht gut ist für alle Beteiligten.

Tobias Zellner ist Co-Trainer und Vertrauter von Markus Weinzierl. Gemeinsam mit dem für Gegner-Beobachtung zuständigen Wolfgang Beller und Athletik-Trainer Thomas Barth möchte er dem Chef-Trainer zum FC Schalke 04 folgen. Der FC Augsburg hat für die drei keine Verwendung mehr, da Dirk Schuster, der neue Cheftrainer des FCA, seine eigenes Team mitbringt. Nach der Posse um das Hinhalten Weinzierls hakt nun aber auch dieser in der Bundesliga sehr übliche Vorgang, da FCA-Geschäftsführer Stefan Reuter nicht einlenken mag.



Quelle: Augsburger Allgemeine