Artikel zum Schlagwort ‘1. FC Köln’

Gegen den Karnevalsverein

In Köln trinkt man Bier-Ersatz aus reagenzglasähnlichen Behältnissen. Das ist natürlich abartig. Andererseits sind die aus Köln gelieferten Geschichten um den dortigen Fußballclub häufig so bekloppt, so bunt und laut, dass mir der Verein eigentlich recht sympathisch ist. Wie den Fans des glorreichen FC Schalke 04 darf auch Fans des 1. FC Köln nichts allzu schnell peinlich sein. Karnevalssonntag trifft man wieder aufeinander.

Heute liegt Köln 6 Punkte über Platz 15 und 6 Punkte unter Platz 6. Ein „Scheidewegspiel“. Das Hinspiel gewann Schalke mit 2:1. Damals fehlte Rafinha und Felix Magath ließ sein Team mit einer 3er-Abwehrkette antreten. Vasilis Pliatsikas spielte im defensiven-, Levan Kenia im offensiven Mittelfeld. Levan Kobiashvili und Gerald Asamoah standen in der Anfangself. 152 Tage, gleiche Saison, und doch schon so weit weg.

Aktuell scheint ein Start des Chinesen Hao wahrscheinlicher als ein Einsatz Asamoahs. Hao wusste bei seinem Kurzeinsatz in Osnabrück aufzufallen, während Gerald Asamoah seit Oktober auf einen Einsatz in einem Pflichtspiel wartet. Eine andere Frage ist, ob Alexander Baumjohann wieder von Beginn an spielen darf, obwohl er nun zweimal in Folge nicht überzeugen konnte. Und wie fit ist eigentlich Peer Kluge?

Wir werden sehen. Bis dahin können wir rätseln. Meines Erachtens heißen die Einwechselspieler am Sonntag …

Gavranovic
Hao
Moritz

Wie gehabt: Nur der Ehre halber, alles in die Kommentare, ohne den Gebrauch von Insiderinformationen oder Bestechungsgelder und bis Sonntag, 14:30 Uhr. Helau.

Nicht toll, aber interessant!

Auswärtsspiel in Köln, das weckt ganz schlechte Erinnerungen. Diesmal errang Schalke einen bis zum Schluss umzitterten Sieg. Es war kein begeisterndes Spiel der Knappen, aber es war anders als sonst. In neuer Formation bewies die Mannschaft taktisches Verständnis und Disziplin, letztlich der Schlüssel zum Erfolg.

Ohne Rafinha fehlte ein Viertel der Abwehrkette. Ohne Mineiro fehlte der Defensivmann in der Mittelfeldraute. Und so stellte Felix Magath nicht nur um, sondern komplett neu auf: Er beorderte Heiko Westermann in die Zentrale einer 3-Mann-Abwehr zwischen Marcelo Bordon und Carlos Zambrano, und er schuf ein Mittelfeld mit Vasilios Pliatsikas und Christoph Moritz in der Mitte, sowie Levan Kobiashvili und Benedikt Höwedes auf den Außenpositionen. Davor Levan Kenia als offensiver Mittelfeldmann hinter den beiden Spitzen Gerald Asamoah und Jefferson Farfan.
Vor allem das Mittelfeld zeigte sich äußerst variabel. Geriet man unter Druck, rückten Kobiashvili und Höwedes auf die Außenverteidigerpositionen. Spielte man selbst nach vorne, blieb jeweils einer des Duos Pliatsikas / Moritz vor der aufrückenden Abwehr, der andere eilte Levan Kenia zu Hilfe. Dabei machte Vasilios Pliatsikas sein bisher bestes Spiel für Schalke. Es war spannend, die verschiebende Mannschaft agieren zu sehen. Trotzdem ging zwischenzeitlich bei den Königsblauen nicht viel zusammen.

Nach den beiden schnellen Toren wussten die Kölner die Duelle im Mittelfeld immer häufiger für sich zu entscheiden. Schalker Pässe kamen nicht mehr an. Viel zu häufig wurde viel zu schnell der Ball wieder verloren. Einmal mehr konnte man sich über Marcelo Bordon ärgern, der viel zu oft mit langen Bällen stets den Gegner traf. In Halbzeit 2 dagegen wusste Schalke das Geschehen lange Zeit sehr viel besser zu bestimmen. Wirklichen Druck erzeugte der 1. FC Köln eigentlich erst in den letzten 15 Minuten, als Schalke aufhörte für Entlastung zu sorgen.

Die ungewohnte Formation war der Garant für eine ordentlich funktionierende Defensive trotz personeller Engpässe. Sie hätte auch ein gutes Offensivspiel ermöglicht. Die Schalker Tore fielen aber auf Grund von individuellen Lichtblicken. Einmal der Asamoahs, der im Eckentohuwabohu geschickt auf Farfan ablegte, und einmal der Farfans, der mit einem phantastischen Pass, quer durch die rote Zone der Kölner Defensive, Levan Kobiashivili in Szene setzte. Mit dem fälligen Strafstoß in der 56. Minute wäre der Drops gelutscht gewesen, so wurde es am Ende noch mal spannend.

In der letzten Saison verlor an gleicher Stelle ein Haufen Individualisten in Königsblau das Spiel gegen eine toll spielende Kölner Mannschaft. Das heutige Spiel gewann eine nicht allzu gut spielende, aber sehr ordentlich als Mannschaft funktionierende Schalker Truppe. Das ist auf jeden Fall ein Fortschritt der größer ist als drei Punkte.

Foto: TomaszBo

This Week in Gelsenkirchen

Da hat man sich gerade mal drei Spieltage lang über die richtigen Ergebnisse und zeitweise verbesserten Fußball gefreut, fällt einem nach dem ersten falschen Spiel auch schon wieder der Himmel auf den Kopf.

Beim morgendlichen Training am Dienstag verletzte sich Mineiro beim Passspiel, nahm nicht mehr weiter am Mannschaftstraining teil, dehnte aber noch seine Muskeln und lief aus. Mittwoch sagte Felix Magath es sähe schlecht aus. Gestern wurde er schon am Meniskus operiert und wird vermutlich 3 bis 4 Wochen ausfallen. Weil Jermaine Jones nach seiner eigenen Verletzung noch nicht wieder fit genug ist, wird es größere Verschiebungen im Mittelfeld geben müssen.

Gestern ist Rafinha nicht aus Brasilien zurückgekehrt. Nach dem Ärger um die kicker-Falschmeldung während des Spiels gegen Freiburg wurde er von Felix Magath in Sonderurlaub geschickt. Zusammen mit den über die Woche abgestellten Nationalspielern hätte er gestern um 16 Uhr zurück sein sollen. War er aber nicht. Ersten Reaktionen Magaths zu Folge fehlte er unentschuldigt. Mittlerweile hat Magath ihm aber erlaubt, noch länger in Brasilien zu bleiben, um „seine Angelegenheiten regeln“ zu können. Neben dem Mittelfeld wird also auch die Abwehrkette mit neuem Personal aufgestellt werden müssen.

Felix Magath kündigte an, ein Kennenlerngespräch mit Vertretern der Schalker Fangruppen führen zu wollen. Dies sei „wegen der jüngsten Ereignisse in den Medien ein wenig hochgekocht“ er erwarte aber „einen konstruktiven und vernünftigen Dialog der Fans mit den sportlich Verantwortlichen“, wird er bei Welt Online zitiert.
Das Palaver um Albert Streit ist mittlerweile zur „Hetzjagd“ aufgestiegen.
Und dann war da noch der neue Text zu den Schalker Finanzen.

Wieder lässt der zukünftige stellvertretende Chefredakteur des kicker Jean-Julien Beer mit Hilfe des kicker-Redakteurs Thomas Hennecke gleichzeitig dort, als auch bei seinem Noch-Arbeitgeber, dem Express, einen solchen Text veröffentlichen. Nachdem in den früheren Texten nichts stand, was einem viel-über-Schalke-Leser nicht schon bekannt gewesen wäre, geht es diesmal um Probleme mit der Liquidität. Nun wird berichtet, dass Schalke 04 nach derzeitigem Stand ab 01. Januar die laufenden Kosten nicht mehr decken könne. Wie groß der Fehlbetrag sei, darüber würden die internen Meinungen auseinander gehen, er liege zwischen 15 und 25 Millionen Euro.
Tatsächlich hatte Jupp Schnusenberg bereits gegen Ende der letzten Saison angekündigt, dass der Etat um 10 Millionen Euro reduziert werden müsse. Anhand der Transferaktivitäten war für jedermann zu erkennen, dass dies offensichtlich nicht gelungen ist. Insofern „passt“ die dargestellte Entwicklung. Trotzdem gibt es auch Punkte, die einen zweifeln lassen. Dass der Schalker Kader pro Jahr fast 60 Millionen Euro kosten soll wird seit 3 Jahren geschrieben, oft mit dem Zusatz „zweitteuerster Kader der Bundesliga“. An diesen Angaben hat sich nie etwas verändert, obwohl doch gerade in letzter Zeit viele Ex-Helden den Club verließen und hauptsächlich durch unerfahrene Spieler ersetzt wurden. Außerdem berichteten die gleichen Zeitungen einst über astronomische Summen, die Bayern München und Manchester United für Manuel Neuer geboten haben sollen, es wurde darüber geschrieben, dass der (lt. kicker Topverdiener) Marcelo Bordon eigentlich seine Karriere beenden wollte, nur „für Magath“ weitermachen würde, und die Geschichte mit Rafinha scheint bis heute kein Ende zu nehmen (s.o.). Bei einer derart prekären Finanzlage wäre es fast schon Wahnsinn, diese Spieler aus sportlichen Gründen zu behalten und dabei der Gefahr einer Zahlungsunfähigkeit ins Auge zu sehen. Aber gut, natürlich ist allen immer alles zuzutrauen, sowohl den über Schalke schreibenden Journalisten, als auch Schalke 04 ebenselbst.

Und nun geht es zum 1. FC Köln, der mit seinem vorab gerngelobten Neutrainer noch nicht so recht warm geworden ist. Unter Schalkern blüht die Diskussion um die Frage, ob es gut ist, dass der Gegner bereits ziemlich unter Druck steht, oder sich jeder auf Talfahrt befindliche Club freuen kann gegen Schalke antreten zu dürfen, weil S04 zumindest gefühlt überaus häufig den perfekten Aufbaugegner abgibt. Sonntag wissen wir mehr und Montag geht’s in den Zeitungen auch mal wieder um Sport.

Arminia und die Chance zur Farbe

Der Ex-Bremer Diego war immer auch für die Klatsch-Spalten gut. Auf die vermeintliche Suggestivfrage, wie er das finden würde, antwortete Klaus Allofs überraschend: Man hätte sich vor einer Weile zusammengesetzt und überlegt, wie Werder Bremen aussehen solle. Und dabei habe man festgestellt, dass Werder auch in die Klatsch-Spalten müsse.

Wasser auf die Mühlen, die ich seit ewigen Zeiten drehe. Attraktiver Fußball und Erfolge hin oder her, es braucht mehr. Es braucht Spektakel, es braucht bescheuerte Fans, es braucht Lieblinge und Fieslinge, Schlagzeilen, Skandale, Tränen und Liebe, das ganze emotionale Arsenal. Deshalb werden, unabhängig vom Tabellenplatz, Eintracht Frankfurt, der 1. FC Köln und Schalke 04 immer mehr Sex-Appeal versprühen als Wolfsburg, Hoffenheim oder Leverkusen. Mehr als Bielefeld sowieso.

Arminia Bielefeld hat nun die Chance, zumindest schon mal in die Klatschspalten zu kommen! Presseberichten zu Folge haben sich Günter Eichberg, Rudi Assauer und Uli Stein bereit erklärt, dem Verein mit zurückgetretenem Vorstand zu helfen.
Eine leicht jähzornige Torwartlegende, ein Sonnenkönig und Good Ol’ Rudi, der Herr der Schlagzeilen und aktuell nur noch mit der Bildzeitung im Bett liegend; allesamt in verantwortungsvollen Positionen … da wird die Arminia mal spannend, da beginnt man sich für sie zu interessieren, da ist sie auch mal bei RTL Punkt 12 ein Thema!

Die Arminia sollte zuschlagen. Schlimmer als in der Bildzeitung ein Thema zu sein ist es, in der Bildzeitung kein Thema zu sein. Allofs weiß das. Klinsmann mittlerweile auch. Arminia könnte es erfahren.

Rauball redet in Rätseln

Wenn dann ein Trainer unverhofft abspringt, ist es in meinen Augen nicht nur ein Affront gegenüber dem Verein, sondern auch gegenüber den Fans und den Sponsoren – auch, wenn es eine vertraglich vereinbarte Ausstiegsklausel geben sollte. Bis auf wenige Ausnahme-Fälle bin ich dafür, von Ausstiegs-Klauseln so wenig Gebrauch wie möglich zu machen. Der Verzicht auf Ausstiegs-Klauseln dient dem Produkt Bundesliga.

Wie jeder deutsche Fußball-Funktionär hat nun auch Dr. Reinhard Rauball seine Meinung zum vierfachen Armin veröffentlicht. Dabei hält er die Arbeitsteilung zwischen DFB und DFL strikt ein: DFB-Mann Sammer ist für die Moral zuständig, Rauball kümmert sich für die Liga ums Geschäft bzw. ums „Produkt“. Und wo große Männer mahnen ist es tatsächlich an der Zeit zu reagieren, den Blick zu schärfen, der Sensibilisierung des Themas beizutragen.

Also:
Luhukay wurde von Gladbach nach 7 Spielen vor die Tür gesetzt. Tatsächlich recht unverhofft, wenn man bedenkt, dass sie mit ihm zuvor ab und wieder aufgestiegen sind. Meistertrainer Veh war dem VfB Stuttgart nach dem 14. Spieltag nicht mehr gut genug. Schalke gönnte Fed Rutten 268 Tage, so viele wie einst Frank Neubarth. Bayern München beendete seine Zukunft, nach der Niederlage gegen Schalke, am 29. Spieltag nicht minder unehrenhaft. Und Arminia Bielefeld schoss mit der Entlassung Frontzecks vor dem letzten Spiel den Vogel ab. Alle Trainer hatten offensichtlich wenig Spaß am Ende des Beschäftigungsverhältnisses. Was die Sponsoren dazu sagten ist nicht überliefert.

In Frankfurt und in Cottbus einigte man sich mit Funkel und mit Prasnikar auf eine Trennung; Entlassungen mit gewahrter Form. Die Trennung von Martin Jol und dem HSV war offiziell ebenfalls „einvernehmlich“. Gefallen hat das dem HSV sicherlich nicht, nachdem aber Trainer und Verein offensichtlich uneins über die sportliche Weiterentwicklung waren und zudem Jol der teuerste Trainer der Vereinsgeschichte gewesen ist, wurde in Hamburg auch nicht viel gejammert.

Bruno Labbadia hat angeblich in Leverkusen die Mannschaft entzweit. So war es jedenfalls zu lesen, dies soll der Grund gewesen sein, wieso diese talentierte Mannschaft mit dem Hang zum schön anzuschauenden Offensivfußball am Saisonende sogar hinter Schalke 04 zurückbleiben musste. Bayer hätte ihn möglicherweise sowieso rausgeschmissen, auch wenn der HSV ihn nicht hätte haben wollen.

Ja, vielleicht kann man sagen, dass Hans Meyer Borussia Mönchengladbach „im Stich gelassen“ hat. Dass diese Möglichkeit bestehen würde pfiffen allerdings bereits Mitte der Rückrunde sogar die Tauben des Ruhrgebiets von den Dächern, völlig überraschend war das nicht. Christoph Daum und Felix Magath haben keine Verträge gebrochen, sie hatten vertragliche Vereinbarungen, nach denen sie Wechseln durften. Gerne darf jeder, auch Herr Rauball, solche Vereinbarungen kritisieren, man kann sich aber auch mal die Frage stellen, wieso die Clubs den Trainern diese Klauseln zugestanden haben.

Wenn der 1. FC Köln als Zweitligist einen deutschen Meister als Trainer haben möchte, wenn die graue Betriebssportgruppe des Volkswagenkonzerns einen zweifachen Double-Gewinner zum starken Mann ernennen will, dann braucht es schon schlagende Argumente. Geld zieht immer. Was auch zieht ist die Aussicht, es sich nach einer Weile noch mal anders überlegen zu können. Nichts anderes haben Daum und Magath getan. Daum ist wieder König von Istanbul und Magath beginnt eine neue Herausforderung bei einem der schillerndsten Clubs der Republik.

Magaths Wechsel tut dem Produkt Bundesliga in Gelsenkirchen plus Einzugsgebiet enorm gut. Welche „Ausnahmefälle“ meint Herr Rauball eigentlich?

„Fürs Ausland bereit“? Kein Wunder …

Frau Pisus Herz schlägt für den FC, aber der Cellist des WDR-Rundfunkorchesters Matthias Purrer ist „eigentlich“ Bayern-Fan. Dessen Dirigent Mihhail Gerts …

lobte das Liedchen als „schönes Stück“. Wahrscheinlich hätte er den Gassenhauer mit einer Hand dirigieren können – oder beim Ballhochhalten.

Mal ehrlich: Die haben doch alle einen an der Waffel, oder?

Noch 599 Tage Genöhle

Es lässt sich keine Zeitung, kein Webportal und keine Sportschau verfolgen, ohne dass man vom Bayern-Podolski-Palaver genervt wird. Penetrant bis zum geht nicht mehr und so vorhersehbar wie die Sprüche der schrecklichen Zwei des DSF, Lattek und Wontorra. Mit dem Unterschied, dass man sich dem DSF bestens entziehen kann.

599 Tage bis zum Vertragsende. An einen vorzeitigen Transfer glaube ich nicht. Köln wird die Ablösesumme nicht aufbringen können und an potenzielle Konkurrenz verkauft Hoeneß nicht.

Also nöhlt Podolski weiter, dass ihm nur der Bundestrainer vertraut. Also zeigt sich Rummenigge weiterhin von Podolskis Genöhle genervt, erklärt ihn aber gleichzeitig für unverkäuflich und höhnt, dass kein anderer Club ein Angebot machen würde. Also wiederholt Hoeneß so lange die Mär, Podolski könne nur gegen unterklassige Gegner glänzen, bis sie auch der letzte Bayern-Fan wiederholt, und bekommt dennoch nie die Frage gestellt, was ihn dazu veranlasst hat für solch einen Spieler 10 Millionen Euro auszugeben.

Klinsmann hat recht. Lukas Podolski ist noch jung, mit seiner weiteren Entwicklung ist noch zu rechnen, zirka ab 2010. Wenn er dann woanders spielt. Aber vielleicht verlängert er ja auch …

[Foto: Howie_Berlin]