Artikel zum Schlagwort ‘Asteras Tripolis’

Schongang-Sieg in Tripoli

Schalke siegt 4:0 in Griechenland, gegen Asteras Tripolis, und schließt damit die Gruppenphase als Tabellenführer der Gruppe K ab.

Zwei ganz große Chancen gewährte ein in diesen Situationen schwaches Schalker Defensivspiel den Gastgebern in der Anfangsphase. Zwei Chancen, blank vor Ralf Fährmann, welche Asteras kläglich vergab. Zehn Minuten später erzielte Schalke das 1:0 und das Spiel war gewonnen.

Letztlich ähnelte die Partie einem Trainingslager-Testspiel: In einem recht amateurhaft anmutenden Stadion waren nicht allzu viele Zuschauer, Schalke hatte den Ball, probierte es mal hier, mal dort herum, kreierte Situationen, kam zu Abschlüssen und erzielte am Ende 4 Treffer.

Eric Maxim Choupo-Moting war von Beginn an der auffälligste Schalker und erzielte selbst zwei Tore. Aber wirklich urteilen mag ich über die Leistungen einzelner Spieler nicht. Die Griechen waren einfach überfordert. Sowohl als Mannschaft, auch im Duell jeder einzelnen Position war Schalke klar überlegen. Ein Spiel, das flott abgehakt werden kann. Ein Job, der ordentlich erledigt wurde. Nicht mehr und nicht weniger.



Foto: Tomek Bo

Verdienter Sieg nach Flankenfestival

Schalke schlägt Asteras Tripolis mit 4:0. Damit wurden die Blauen der Favoritenrolle in ihrer Europa League-Gruppe gerecht.

In der Anfangsphase machte Asterias einen gut organisierten Eindruck. Man stand tief, überließ Schalke den Ball und bot wenig Platz. In einigen Situationen konnte man erahnen, was an dieser Mannschaft gefährlich werden könnte: Als Schalke nach einer Ecke den Ball verlor spurteten plötzlich 4 Spieler in Gelb Richtung Schalker Tor. Letztlich gelang Tripolis solch ein Punch nie, Schalke war aufmerksam, unterband viele Pässe im Mittelfeld. Schalke gewann dieses Spiel letztlich souverän, weil man erkannt hatte, dass Asteras auf den Außenbahnen nicht gut verteidigte.

Schalke schlug in der ersten Halbzeit 21 Flanken, mehr als in allen bisherigen Saisonspielen über 90 Minuten. Das war nicht spektakulär und schuf auch nicht automatisch Torchancen. Aber es war die beste Möglichkeit, den stabilen Abwehrblock im Zentrum zu umspielen und um Situationen vor dem Tor Asteras zu kreieren. Diese Ausrichtung und ein bisschen Geduld reichte, nach dem 2:0 in der 37. Minute war das Spiel entschieden.

Schön, dass Franco di Santo traf, nach sieben Spielen ohne Treffer wird ihm das helfen. Schön, dass Kaan Ayhan mal wieder ran durfte, dass Sané mal für 90 Minuten auf dem Platz war, dass Benni Höwedes wieder von Beginn an dabei sein kann und dass Johannes Geis mal früher raus konnte. Schön vor allem auch der Pass von Leroy Sané, vor Klaas-Jan Huntelaars Treffer. Aber letztlich war die zweite Halbzeit ein Auslaufen.

4:0 klingt spektakulärer, als es letztlich war. Ein ordentlich herausgespielter Arbeitssieg. Vollkommen verdient, natürlich. Ein Sieg, den man so erstmal liefern muss, den man aber eben auch liefern muss – wenn ihr versteht, was ich meine.

Sonntag kommt Köln.