Artikel zum Schlagwort ‘Bayer Leverkusen’

ESR plus X: Spielt Schalke Toprak schwindelig?

Es war eine ruhige Woche. Hier im Blog, aber eben auch auf und um Schalke. Die meisten Meldungen, die es gab, waren positiv. Beispielsweise wurde die Europa League-Sperre gegen Joel Matip aufgehoben, mit Huntelaar wird über eine Vetragsverlängerung gesprochen, Benni Höwedes trainiert wieder mit der Mannschaft und ein Sponsor zahlt weiter. Da kann man mal halblang machen.

Umso mehr freue ich mich aber auf das morgige Spiel, auf den 27. Spieltag. Grade die Spiele gegen Leverkusen haben sich am Ende häufig als bemerkenswert erwiesen. Mal traten Torhüter auf die große Bühne Bundesliga, mal gab es elf Tore. In der Hinrunde wurde die Begegnung zu einem großen Duell zwischen Jermaine Jones und Michael Ballack, wohl das letzte Spiel überhaupt, das ich vom Ex-Capitano gesehen habe.

Bayer Leverkusen ist immer eine Wundertüte. Von konfus und schwach bis bestens organisiert und ziemlich stark scheint stets alles möglich. Das gilt auch für einzelne Spieler. Für die heutige X Frage habe ich mir Ömer Toprak rausgesucht.

X Frage

Welche Note erhält Ömer Toprak von kicker für seine Leistung im Spiel gegen Schalke 04?

kicher benotet von 1 (sehr gut) bis 6 (ungenügend) in 0,5er Schritten. Für den X Punkt ist die exakte Note zu tippen. Sollte Toprak auf Grund zu geringer Einsatzzeit nicht benotet werden, erhält niemand einen Punkt. Die kicker-Noten erscheinen am Montag. Die Auswertung zu dieser ESR-Runde erfolgt demnach erst Montagabend oder Dienstagfrüh.

Bleibt noch, Schalkes Einwechselspieler zu tippen.
Mein Tipp lautet …

Moritz
Obasi
Pukki
X 5,0



Was ist Einwechelspieler-Raten und was ist eine X Frage?
Tippabgabe bis Samstag, 17:00 Uhr. Bitte die drei Spielernamen und die Antwort auf die X Frage im Kommentarfeld untereinander notieren. Mache dabei bitte die X Antwort mit einem vorangestellten „X“ kenntlich. | Foto: Tom Magliery

Die Trainer seit Schaaf

Otto Rehhagel ist neuer Trainer bei Hertha BSC. Sein letzter Bundesligajob liegt schon einen Weile zurück, von 1996 bis 2001 trainierte er den 1. FC Kaiserslautern. In diese Zeit fiel es, dass in „seinem Club“, dem SV Werder Bremen, nach vier Jahren des Orientierungslosigkeit, Thomas Schaaf den Trainerposten übernahm.

Am 11.05.1999 saß Schaaf erstmals als Cheftrainer auf der Bremer Bank. Er gewann 1:0, gegen Schalke 04, gegen Huub Stevens. Außer Huub Stevens sah Schalkes Trainerbank seitdem 11 andere Verantwortliche. Seit Schaaf in Bremen das Sagen hat, warteten 30 andere Bundesligaclubs mit insgesamt 192 Trainern auf.

Für Hertha ist Otto Rehhagel nun der 13. Verantwortliche in 13 Jahren Erstligazugehörigkeit seit Schaaf. Der HSV kam in 14 Spielzeiten auch auf 13 Trainer seit Schaaf. Leverkusen mag weniger als „heißes Pflaster“ gelten, trotzdem waren es auch da 10 Trainer in 14 Jahren seit Schaaf. In Gladbach waren es 11 Trainer in 11 Jahren erste Liga seit Schaaf, und Köln kommt sogar in nur 9 Erstligajahren auf 12 verschiedene Gesichter auf der Trainerbank, seit Schaaf.

Thomas Schaaf wird Otto Rehhagels Amtszeit in Bremen überdauern. Bis dahin wird die Liste noch länger werden, aber auch bis heute ist sie schon imposant. Alle Erstligatrainer, seit Thomas Schaaf:







Foto: Bejamin Radzun

Jones Schalke 1, Ballack Bayer 0

Schalke 04 besiegt Bayer Leverkusen mit 1:0. Mag es auch kein Spiel gewesen sein, bei dem sich neutrale Zuschauer an Raffinesse oder Kunst erfreuen konnten, so war es für Fans doch ein packendes, ein enges und intensives Spiel, in dem ständig was passierte und das nie langweilig wurde. Was die Defensivarbeit angeht war dies zweifellos Schalkes beste Saisonleistung. Der entscheidende Mann dabei war Jermaine Jones.

Schalke war von Beginn an sehr wach und konzentriert. Zwar griff man den Gegner in vielen Phasen erst ab der Mittellinie an, was mir persönlich nicht gefällt, aber in der eigenen Hälfte konnte man doch bemerkenswert viele Bälle erobern und lies Leverkusen kaum Möglichkeiten, Andre Schürrle einzusetzen. Joel Matip antizipierte hervorragend, lief und stand sehr häufig sehr richtig. Kyriakos Papadopoulos war der Mann fürs Grobe, neben Matip ebenfalls sehr zuverlässig. Beide hatten in Jermaine Jones die Kombination ihrer selbst vor sich.

Jones spielte überragend. Die frühe Gelbe Karte in der 8. Minute schien ihn eher zu disziplinieren als zu behindern, das ungestüme Einsteigen in der 81. Minute bildete da die Ausnahme. Er trieb die Gegner bei deren Ballbesitz vor sich her, dorthin wo er sie haben wollte, dahin wo es eng war, wo Schalke Bälle erobern konnte. Jones war immer irgendwie da, war unglaublich präsent.

Diese überraschend stabile Defensive machte es Lars Unnerstall in seinem Bundesliga Startdebüt leicht. Das war für unsereins auch deswegen beruhigend, weil sich Lars Unnerstall, bei aller Sympathie, das Vertrauen in seine Fähigkeiten erst noch erarbeiten muss. Noch weiß man nicht so recht, woran man bei ihm ist, auch nach diesem Spiel noch nicht. Die (vier) Schüsse auf sein Tor waren nicht allzu schwierig. Die Gelassenheit, die er an den Tag legte, war aber sehr angenehm.

Jones konnte auch deshalb dieser Jones sein, weil Lewis Holtby seinen Job gut machte. Holtby leitete die Gegenstöße ein, löste sich nach Ballgewinn und stürmte nach vorne, war stets anspielbar und verteilte die Bälle. Schalke versuchte immer, sein Offensivspiel durchzubringen. Am Ende fehlte es häufig an Präzision oder es war ein Leverkusener Bein dazwischen. Außer eben bei diesem einen Mal.

Leverkusen hat sich dumm angestellt, als Jefferson Farfán dem Treffer des Tages entgegenstürmte. Natürlich hätten sie ihn festhalten müssen, Kadlec und Bender waren dran, die Rote Karte hätten sie riskieren müssen. Vielleicht trauten sie ihm den Abschluss nicht zu. Vielleicht waren sie nach dem 80 Meter Sprint selbst derart fertig, dass es ihnen außerhalb des Möglichen war, daran zu glauben, dass Farfán noch die Kraft für einen solchen Schuss aufbringen könnte. Er konnte. Mit dem schnellsten Mann geradewegs nach vorne und Tor; so wie man es selbst früher auf dem Computer hundert Mal fabrizierte – und der Gegner spielte im Amateurmodus.

Hätte der Schiedsrichter Farfáns Balleroberung abpfeifen müssen? Hätte Jones vom Platz gestellt werden müssen? Damit darf argumentieren wer will. Das ganze Spiel war so, wie die Zweikämpfe zwischen Jermaine Jones und Michael Ballack. Es war giftig und es ging nicht um Fairness, sondern um das Ausreizen der vom Schiedsrichter gesetzten Grenze des Erlaubten. Am Ende gab es aber zumindest von Ballack im Sky-Interview kein böses Wort zu hören. Man kann Ballack mögen oder es lassen, fest steht, der Mann versteht das Spiel im Ganzen.

Larnaka, Leverkusen & Lars

Larnaka, Leverkusen & Lars

Schalke 04 gewinnt in Nikosia gegen Larnaka mit 5:0. Ein jederzeit ungefährdeter Sieg, für alle Daheimgebliebenen ein entspanntes Vorabendprogramm, eine Begegnung mit Testspielcharakter. Ein Spiel, in dem Schalke Kraft für Leverkusen sparen konnte, und nachdem man Lars Unnerstall immer noch nicht besser einschätzen kann, weil er schlicht nichts zu tun hatte.

Alle Schalker Spieler waren ihren Gegenüber deutlich überlegen. Zweikämpfe wurden in der Regel gewonnen und mit etwas Engagement konnten auch verlorene Bälle wiedergeholt werden. Da konnte Schalke sich eine gewisse fehlende Präzision leisten. Häufig wurden Spielzüge nicht konzentriert zu Ende gespielt, es gab einige Stockfehler, man stand auch nicht sehr kompakt. Aber wenn man gegen einen solchen Gegner 5:0 gewinnt, sind jegliche Analysen müßig, dann lassem sich alle Aussagen mit der fehlenden Notwendigkeit oder einem zu schwachen Gegner kontern.

Also fährt Schalke vergleichsweise ausgeruht, aber mit einem weiterhin unerprobten Lars Unnerstall nach Leverkusen. Zu einer unberechenbaren Mannschaft. Eine Mannschaft voller Talent, die noch nicht funktioniert. Mit einem bestimmt sehr guten Trainer, der sich im neuen, größeren Umfeld noch zurechtfinden muss. Und ausgerechnet vor dem Spiel gegen Schalke hatten sie in der zweiten Halbzeit gegen Valencia ihr Aha-Erlebnis …

ESR plus X

ESR plus X: Runde zum 10. SpieltagVielleicht steht in Leverkusen ja schon Timo Hildebrand im Schalker Tor, auszuschließen ist bei diesem Verein meines Erachtens gar nichts. Aber egal wer, wichtig ist, dass er die Knicker hält, die auf ihn zufliegen, und natürlich dreht sich darum die heutige X Frage … aus gegebenem Anlass, sozusagen …

X Frage
Wieviele Torschüsse wird Schalkes Torwart im Spiel gegen Leverkusen halten?

Gemeint sind tatsächlich nur die Schüsse, die drin gewesen wären, hätte der Torwart sie nicht abgewehrt. Als Ergebnis gilt der Wert, der in Matrix zum Spiel bei bundesliga.de dem entsprechenden Torwart unter „gehaltene Torschüsse“ zugewiesen wird.

Und dann sind da noch die Einwechselspieler, die zu nennen nach der Aufstellung in Nikosia nicht einfacher geworden ist. Ich sage also …

Matip
Metzelder
Höger
X 3



Was ist Einwechelspieler-Raten und was ist eine X Frage?
Tippabgabe bis Sonntag, 14:30 Uhr. Bitte die drei Spielernamen und die Antwort auf die X Frage im Kommentarfeld als erstes und untereinander notieren. Mache dabei bitte die X Antwort mit einem vorangestellten „X“ kenntlich. Für „echte Kommentare“ unter den Tipps bin ich wie immer dankbar. | Foto: DerHans04, duncan c

Von Thesen, Zahlen und Wechseln: Ralf Rangnick

Irgendwann habe ich das mal gehört oder gelesen. Ich weiß nicht wann, ich weiß nicht wo. Irgendwann sagte oder schrieb mal jemand, dass Ralf Rangnicks Mannschaften stets am Ende der Saison abbauen würden. Mit solchen steilen Thesen geht es mir wie Max Goldt mit der Erkenntnis, dass die Leuchtstoffkörperstarter in der Herrentoilette des Stuttgarter Ratskellers ‚Made in Costa Rica’ sind. Man vergäße seinen Hintern, wäre er nicht angewachsen, aber solchen Blödsinn merkt man sich für immer.

Da nun aber eben dieser Herr Rangnick in meinem Verein wieder das Sagen* was zu sagen hat, kam mir die Idee, diese These ins Licht der Realität zu zerren. Die Daten zu Rangnicks Trainerkarriere beginnen bei fussballdaten.de mit dem ersten Zweitligajahr des SSV Ulm, in der Saison 1998/99. Da die besagte These indirekt darauf abzielt, Rangnick mache im Laufe der Spielzeit was falsch – sei es in der Saisonplanung oder -vorbereitung, sei es, dass er sich irgendwie „aufbrauche“ – habe ich nur die Spielzeiten betrachtet, in denen er seine Mannschaft von Saisonbeginn an betreut hat. Das war in 12 Spielzeiten der Fall, in denen Rangnick insgesamt in 338 Spielen seine Mannschaft führte (ohne Pokalwettbewerbe).

Das Ergebnis lässt die These platzen. Rangnicks Punkteschnitt an den erfassten Hinrundenspieltagen beträgt 1,591 Punkte, die erfassten Rückrundenspieltage ergeben einen Punkteschnitt von 1,533. Ein vernachlässigenswerter Unterschied, würde ich meinen. Aufgeteilt auf Saisonabschnitte stellt sich der Punkteschnitt wie folgt dar:

Wenn ich die These auch nicht vergessen kann, demnächst werde ich auf diesen Beitrag verweisen, wenn sie mir irgendwo ausserhalb meines Kopfes begegnet.

Und weil ich die Daten gerade so nett beisammen habe, hier noch etwas Zahlengekasper.
Immerhin noch bis Freitagabend brandaktuell …

Ralf Rangnicks Karriere als Erstligatrainer ist bislang 247 Spiele alt. Dabei gab es 97 Siege, 61 Unentschieden und 89 Niederlagen. Das Torverhältnis ist in nahezu allen Varianten relativ ausgeglichen: Rangnicks Mannschaften erzielten 375 Tore und kassierten 360 Treffer. In Durchschnittswerten ergibt das ein Verhältnis von 1,52 : 1,46. Seinen deutlichsten Sieg feierte er am 03. Februar 2001, als er mit dem VfB Stuttgart 6:1 gegen Kaiserslautern gewann. Sechs Treffer waren es auch bei seiner deutlichsten Niederlage, als er mit Hannover 96 am 18. Oktober 2003 in Dortmund mit 2:6 abgefertigt wurde. Und von wegen der stehenden Null: 59 Mal erzielten Rangnicks Teams keinen Treffer und ebenfalls 59 Mal ließen seine Mannschaften keinen Gegentreffer zu.

Die meisten Erstligabegegnungen hatte Ralf Rangnick mit Bayern München. Mit 5 Siegen, 6 Unentschieden und 6 Niederlagen ist seine Bilanz gegen den Rekordmeister relativ ausgeglichen. Will man es boulevardesk ausdrücken könnte man Bayer Leverkusen als Rangnicks „Angstgegner“ benennen. Neben 3 Siegen und 4 Unentschieden setzte es satte 9 Niederlagen.
Am 2. Spieltag der aktuellen Saison gewann Rangnick mit Hoffenheim auf St. Pauli 1:0. Ansonsten gab es mit St. Pauli nur noch 3 Zweitligaduelle, die mit einem Sieg, einem Unentschieden und einer Niederlage endeten. Rangnicks Mannschaften haben gegen St. Pauli in allen Spielen jeweils genau 1 Tor erzielt.

Einwechselspieler-Raten

Ob unser Spielchen unter Ralf Rangnick noch funktioniert, bleibt abzuwarten. In seinen 17 Spielen mit Hoffenheim, in der Hinrunde dieser Saison, hatte er mit Boris Vukcevic (8 Einwechslungen), Gylfi Sigurdsson (7) und Peniel Mlapa (7) drei Spieler sehr häufig eingewechselt. Insgesamt wechselte er in diesen 17 Spielen 48 Mal und schickte dabei 16 verschieden Spieler aufs Feld. Während der ersten Halbzeit wechselte er nie. Sieben Spieler kamen zu Beginn der zweiten Hälfte. 15 Spieler wurden zwischen der 57. und der 69. Minute gebracht, 11 Spieler zwischen der 70. und der 80. Minute, 15 Spieler nach der 80. Minute.

Die Einwechslungen zum Spiel gegen St. Pauli vorauszusagen ist hier und heute natürlich gruselig schwierig. Da kann man nur jedem ESR-Tipper empfehlen, noch die Pressekonferenz zum Spiel abzuwarten, in der Hoffnung Rangnick erzählt noch etwas zur Aufstellung oder er nennt überhaupt ein paar Spieler, die man dann in seiner Gunst wähnen kann. Tatsächlich kann man heute nur raten, welche taktische Formation er mit welchem Personal kombinieren wird.
Aber das Spiel ist schon Freitag und heute ist Mittwoch … fangen wir also einfach an:

Deac
Draxler
Matip



Was ist Einwechelspieler-Raten?
Tippabgabe bis Freitag, 19:30 Uhr. Bitte die drei Spielernamen im Kommentarfeld als erstes und untereinander notieren. Das macht mir die Erfassung erheblich einfacher. Für „echte Kommentare“ unter den getippten Namen bin ich wie immer dankbar.

0:2 beim Zwischendingens

Schalke 04 verliert am 27. Spieltag bereits zum zwölften Mal, und wieder mal nicht unglücklich sondern verdient. Beim 0:2 in Leverkusen zeigten die Blauen eine unterirdische Leistung.

Sergio Escudero und Peer Kluge fehlten wegen grippaler Infekte, Jefferson Farfán war auf Grund fünf Gelber Karten gesperrt. Damit waren die drei besten Schalker der letzten Spiele nicht dabei und die Mannschaft wirkte hilflos und zurückgelassen. Technisch, läuferisch, spielerisch und auch in Sachen Kreativität und Spielintelligenz: Bayer Leverkusen war in allen Belangen die bessere Mannschaft.

Man mochte nicht mehr hinsehen, und wer sich das Spiel via Sky zu Gemüte führte, mochte auch nicht mehr hinhören. Fritz von Thurn und Taxis schaffte es tatsächlich, 90 Minuten belanglosen Stuss zu erzählen. Er betonte diesen, als würde man im nächsten Moment Zeuge von noch nie Dagewesenem, und würzte das Ganze mit regelmäßigen Versprechern. Ein so schlechtes Spiel der eigenen Mannschaft auch noch auf solch indiskutable Art und Weise präsentiert zu bekommen, das war schon harter Tobak und passte so gar nicht zu diesem hellen und milden Märzsonntag.

Dass sich hier nicht viel mehr Zeilen Ärger Luft machen müssen lag aber nicht am Wetter, sondern an dieser Zwischendrinsituation. Alles war so unecht. Die Mannschaft war nach dem letzten Spiel erst seit Mittwoch wieder im Training. Die Vorschau auf dieses Spiel ging in Diskussionen um Mannschaftsratbesprechungen und Trainerwechsel unter. Am Ende fehlten noch die besten Spieler – siehe oben – und die Nachbetrachtung wird zu Gunsten der Vorstellung des neuen Trainers ebenfalls untergehen.

Schalkes Abstand auf Platz 17 beträgt 6 Punkte. Ein Punkt weniger als letzte Wochen aber ein Punkt mehr als in der Woche davor. In 12 Tagen spielt Schalke auf St. Pauli. Davor wird sicher auch wieder übers Spiel gesprochen.

GE Schnapper-City

Fußballtor, Königsblog, Schalke 04

Robert Wulnikowski, der Pokalheld am Bieberer Berg, kam als 13-Jähriger und genoss von 1990 bis 1999 die Ausbildung beim FC Schalke 04. Christofer Heimeroth, der Pokalheld von Gladbach, kam als 18-Jähriger und war von 1999 bis 2006 Schalker. Christian Wetklo, Nummer 1 des aktuellen Tabellenführers Mainz 05, begann das Fußballspielen in Gelsenkirchen-Hassel, kam als 15-Jähriger und gehörte vier Jahre der Jugend des FC Schalke 04 an. Naja, und Manuel Neuer war schon immer Schalker und wendet Spiel für Spiel größeren Schaden von seinem und meinem Verein ab. Bemerkenswert.

René Adler war nie Schalker, ist trotzdem ein hervorragender Torwart und hat in Gelsenkirchen noch nie verloren. In der letzten Begegnung sah er schlecht aus, als er ein Luftduell gegen Vicente Sanchez (angeblich 1.70 Meter groß, was ich für übertrieben halte) verlor. Dafür war Adler auf Schalke schon zweimal der entscheidende Mann, als er hielt wie man besser nicht halten kann, und Leverkusen zu einem 1:0 und einem 2:1 verhalf.

Das morgige Spiel ist auch das Duell zwischen Manuel Neuer als Deutschlands Nr. 1 mit seinem ernsthaftesten Herausforderer.

Die Pressekonferenz zum Spiel, mit einem sehr kämpferisch wirkenden Felix Magath, kann – zur Einstimmung – hier nachgeschaut werden. Jermaine Jones ist verletzt und wird nicht dabei sein, Hao Junmin liegt mit Blindarm-Problemen im Krankenhaus und wird voraussichtlich auch nicht zur Verfügung stehen. Was unser Spielchen angeht glaube ich an die Einwechselungen von …

Edu
Matip
und Moritz.

Ich schätze diesmal gibt’s den 3er. Für Schalke und beim Tippen.



Foto: derpunk
Spark: Pommes Blau Weiss




Was ist Einwechelspieler-Raten?
Bitte die drei Spielernamen im Kommentarfeld als erstes und untereinander notieren. Das macht mir die Erfassung erheblich einfacher. Für „echte Kommentare“ unter den getippten Namen bin ich wie immer dankbar.