Move like Matip
Stichwörter: Blogsache, Schalke 04
Der Verein gibt Joel Matips Gewicht mit 89 kg auf 1,93 m Größe an. Das erscheint mir fast etwas zu schwer, er wirkt leichter, schlaksig. Aber er weiß sich definitiv zu Bewegen, wirkt auf dem Platz fast schon elegant und macht auch beim „Trainings-Hoppeln“ eine prima Figur …
Dieses Filmchen ist 2 Wochen alt. Aber auch vom gestrigen Training gibt es bei YouTube was zu sehen. Dass Heiko Westermann schon wieder recht gut hüpfen kann zum Beispiel, oder One on One-Spielchen als Zweikampfübung. Ich schaue diese Trainingsfilmchen ganz gerne, wieso weiß ich eigentlich nicht so recht zu erklären. Mal warte ich auf was, das dann doch nicht passiert, mal erfreue ich mich an den Kommentaren der Trainingszuschauer aus dem Off, die oft genug so sind wie man meint das sie sein müssten. An dieser Stelle also mal ein Dankeschön an TomaszBo, der mir Morgensimbürositzenden diese Einblicke gewährt und der mit auch erlaubt hat für mein Blog die Fotos zu verwenden, die er nebenbei noch schießt und bei Picasa einstellt.
Königsblog nun auch mit Mobile-Theme
Stichwörter: Blogsache
Dieses Blog ist nun auch via iPhone einigermaßen smart zu verfolgen. Für mich eine weitere, langsam Einblick gewährende Parallelwelt. Schuld daran ist Ossi.
Ich bin relativ zurückhaltend, was Hypes, Neuerungen und auch Veränderungen an meinem Blog angeht. Konservativ? Vorsichtig? Never chance a running system. Vielleicht bin ich aber auch einfach nur zu faul.
Als ich mich kürzlich mal wieder dazu aufraffen konnte, die Software dieses Blogs zu aktualisierten, meldete er sich wieder. Ossi ist vom Schalker Supporters Club und ein Twitter-Kontakt von mir. Nicht zum ersten Mal machte er mich darauf aufmerksam, dass es mal an der Zeit wäre …
Diesmal war sein „Nerven“ erfolgreich, und es tat auch gar nicht weh. WPtouch ist ein Plugin für Wordpress, für eben diese Software, die meinem Blog zu Grunde liegt. Nach dem Aktivieren erscheint eine Seite mit Einstellungen, auf der auf simpelste Art und Weise das Aussehen des Blogs auf dem iPhone festgelegt werden kann. Und schon sieht das Blog auf allen „touch mobile devices“ so aus wie auf der Darstellung links. Für Ossi und alle, die es mal auf meine Seite verschlägt. Ich selbst habe so’n Ding (noch) nicht.
Pow! Und ich habs nicht gesehen …
Stichwörter: Blogsache
Es ist schon ein Kreuz, dieser Tage. Was man alles noch erledigen will in diesem Jahr. Einladungen, Termine, Eu- und Disstress in stetem Wechsel. An allem zuviel, nur nicht an Zeit. Ab und an müssen Kompromisse gemacht werden. Ich hatte mich dazu entschieden, mir das Spiel gegen Bremen nicht live anzuschauen. Das habe ich nun davon.
kurtspaeter schrieb mir, die zweiten 45 Minuten wäre die beste Halbzeit gewesen, die Schalke in diesem Kalenderjahr gespielt hätte. Ich hoffte vor dem Spiel auf eine Unentschieden. Ich kenne Leute die darauf getippt haben. Ich kenne niemanden, der auf einen Schalker Sieg getippt hat. Obwohl beide Clubs die gleiche Punktzahl hatten war Werder Bremen doch der klare Favorit. Die 23 Pflichtspiele ohne Niederlage waren beeindruckend. Wenn man die jeweiligen Spitzenleistungen vergleicht, liegt doch ein ganzes Stück zwischen diesen beiden Mannschaften.
Im nachhinein glaubt man dieses Ergebnis mit dem erklären zu können, was man in der bisherigen Saison an Wissen über diese neue Schalker Mannschaft angehäuft hat. Dass die Defensive das Zeug dazu hat, gegen jeden Bundesligisten zu bestehen. Dass der Offensive reagieren mehr liegt als agieren, dass sie gegen Clubs, die selbst nach vorne Spielen, eher zu Chancen kommt, als gegen sich einigelnde Mannschaften. Aber bitteschön: Das geht fast jeder Offensive in dieser Liga so. Eine Offensive, gegen die man auf jeden Fall verliert wenn man sich „nur hinten reinstellt“, gibt es in dieser Saison in der Bundesliga (noch) nicht. Peinlich, eigentlich.
Also versteige ich mich nicht in weitere Kaffesatzlesereien. An Zusammenfassungen glaube ich nicht mehr, und mir das ganze Spiel als Aufnahme anzuschauen, dazu fehlte mir ebenfalls die Zeit. Weil sich das in den nächsten Tagen nicht bessern wird, und weil ich nicht nur so irgendwas hier hinschreiben will, verkünde ich hiermit eine offizielle Blogpause. Damit es mir nicht lästig wird, damit ich den Spaß daran behalte. Am 04. Januar, dem ersten Montag im Jahr 2010, geht es hier weiter.
Vielen Dank allen Lesern und Kommentatoren für die Teilnahme an diesem Ding hier. Ich wünsche gesegnete und erholsame Weihnachten, außerdem einen guten Rutsch ins neue Jahr. Bleibt mir gewogen. Ich hoffe wir lesen uns hier wieder. An mir wird’s nicht scheitern. Glück auf.
Mal was Neues
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Nicht „Öfter ..“, nur „Mal ..“. Zwei Dinge, zwei Kleinigkeiten die man auch ohne Erklärung erfahren kann, auf die ich aber an dieser Stelle hinweisen möchte, damit es auch jeder mitbekommt.
Dieses Blog wurde um die Seite „Presse zu den Finanzen des FC Schalke 04“ erweitert, siehe oben, zwischen Home und Impressum. Die Erklärung zu den Fragen nach Was, Wie und Warum gebe ich dort. Einfach mal anschauen.
Außerdem habe ich meinen Twitter-Ableger umbenannt. Was vorher Königszwitsch hieß heißt nun auch einfach Königsblog – bei Twitter eben. Der Grund dafür ist simpel: Follower, die mein Blog nicht kennen, finden nicht unbedingt diese Seite hier. Der einzige Verweis hierhin steht auf der Twitter-Seite, die schaut sich in der Regel aber niemand an, weil die Kommunikation über Clients bzw. über die eigenen Twitter-Seite eines jeden Zwitscherers erfolgt. Wer bei Twitter @Koenigsblog verfolgt sollte aber darauf kommen können, dass er davon noch mehr als die Twitter-Shorties haben kann.
UPDATE: Nachdem erst alles funktionierte, hat sich mein umbenannter Twitter-Name nun selbstständig zurückgeändert! Auf der Hilfeseite gibt es tatsächlich eine Ausführung zu diesem Problem, mit dem Hinweis, dass es ein Bug sei und man solche Umbenennungen bis auf weiteres lieber lassen sollte. Auf der Hilfeseite … Also weiter @Koenigszwitsch.
UPDATE 2: Jetzt, seit dem 06.11.09, gilt das Problem als fixed. Na denn, noch’n Versuch aus den oben genannten Gründen.
Zurück ins Netz
Stichwörter: Blogsache
Manchmal merkt man während des Sprechens, dass eine Argumentation nicht schlüssig ist. Das ist nicht schön, vielleicht eine „Niederlage“ oder peinlich, die Argumentation lässt sich aber im Kopf reparieren. Aufwändiger ist es, wenn einem während einer Unterhaltung bewusst wird, dass das eigene Handeln nicht dem entspricht, was man eigentlich erwartet.
Mir ging es kürzlich so, bei einer Unterhaltung mit Trainer Baade. Anlässlich der Premiere von Ben Redelings Lesung aus seinem neuen Buch „Dem Fußball sein Zuhause“ waren wir gemeinsam in Bochum. Wir sprachen über Fußball. Und natürlich übers Bloggen. Was einem wichtig ist, was nervt, wie es sich verändert, was einen antreibt.
Ich werde nicht müde zu erklären, dass es die Kommunikation ist, die mir den größten Wert darstellt. Natürlich schaue ich auf die Leserzahlen, vielmehr aber auf die Kommentare. Es freut mich ungemein, dass die Kommentare in der Regel einen Mehrwert bieten. Es wird wieder eine Meinung dargestellt die über das bloße Urteil „gut“, „schlecht“, „alles doof“ hinausgeht.
Der Trainer bestätigte den Spaß durch Kommentare, bemerkte aber, dass die Anzahl der Kommentare in letzter Zeit zurückgegangen sei. Er führte das darauf zurück, dass sich die Nutzung von Feed-Reader mehr und mehr durchgesetzt hat, in denen Kommentare kaum eine Rolle spielen. Und bei der Darstellung meines eigenen Surfverhaltens wurde mir eben schlagartig bewusst, dass dies auch genau meinem Verhalten entspricht.
Mein Sage-Reader, ein Firefox-Plugin, hat täglich ca. 60 Fußballblogs nach neuen Beiträgen durchforstet. Angeschaut habe ich mir stets alle, wirklich gelesen immer noch viele, eben die für mich interessanten. Wenn ich kommentieren wollte war das ein weiterer Klick, hin zum Blog. Kein Hindernis, trotzdem woanders. Entscheidender ist aber, dass ich nicht von vornherein den Mehrwert durch andere Kommentatoren mitbekommen habe.
Heute habe ich keinen Feed-Reader mehr. Nun sind die Blogs in meinem Browser wieder altmodisch, als Lesezeichen gespeichert, aufgeteilt in 3 Ordnern. Pro Ordner lasse ich mir alle Seiten gleichzeitig in Tabs öffnen, durchstöbere sie und erfahre alles Neue gleichzeitig: Die Texte natürlich, die Kommentare, eingebundene Gimmicks aller Art und die Blogdesigns. Ein „Rückschritt“ den ich unbedingt empfehlen kann und der bei mir dazu geführt hat, dass ich selbst wieder häufiger an Kommentardiskussionen teilnehme.
Ebenfalls unbedingt empfehlen kann ich übrigens auch Ben Redelings Lesung. War ein rundum guter Abend.
Brassel
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Ich war dabei und begeistert von der Stimmung und der gelebten Hoffnung im Spiel gegen Wolfsburg. Ich freue mich auf die Derby-Woche, die dem FC Schalke 04 die Richtung für die nähere Zukunft weisen wird. Die nähere sportliche Zukunft, wohlgemerkt. Es gäbe sicher genug Themen um dieses Blog zu füllen.
Allerdings erlebe ich gerade Freizeitstress. Eben den Zustand, wenn das Zeitmanagement, selbst außerhalb des beruflichen Alltags, versagt hat, und alles gleichzeitig erledigt werden will. Dann kommt zum tragen, dass die Grundvoraussetzung für die Schreiberei in diesem Blog – der Spaß daran – unmittelbar mit der Muße zum Ausformulieren der Texte zu tun hat. Unter Zeitdruck geht der Spaß verloren.
Deshalb mache ich ein paar Tage Pause. Um Dampf rauszunehmen. Weiter geht’s hier Donnerstag oder Freitag Samstag. In jedem Fall zwischen Bochum und Borussia.
JAKO?!
Stichwörter: Blogsache
JAKO?! Wer is’ nochmal JAKO?
Diese Trikot Firma. Freiburg …
Nee, die haben Nike.
Dann Karlsruhe.
Nein, die haben auch Nike!
Oh.
Frankfurt?
Mhh. Ja, kann sein. Und warum reden
jetzt alle über die?
Weil die den Blogger angeschissen haben.
Ach, die waren das? Richtig, davon habe
ich auch gehört! Trainer Baade, der, dem
das Logo nicht gefiel!
Genau. Und der deshalb jetzt über 5.000 Ocken zahlen
soll. Weil sein Beitrag das Unternehmen schädigt …
Bloggt der bei Spiegel Online?
Nein. Dann hätten Jako das vielleicht sogar lieber
übersehen. Die können sich schließlich wehren.
Mal ehrlich, nix gegen so’n Blog, aber
das ist doch mit Kanonen auf Spatzen
geschossen.
Für die macht das eben Sinn. Eine Firma gibt so
was an einen Anwalt. Der freut sich über die
Beschäftigung, die in der Regel aus einfachem
Schriftverkehr besteht, weil der kleine Blogger
eine größere Auseinandersetzung überhaupt nicht
finanzieren kann. Und die Firma ist ratz fatz
die Kritik los.
Sehr sympathisch wirkt das nicht.
Überhaupt nicht.
Dabei wollen Firmen doch stets sympathisch
rüberkommen!
Das hat sich bei JAKO wohl erstmal erledigt. Google
mal nach „JAKO Baade“, dann weißt Du was ich meine.
Marketing-Fuzzis schlagen auch schon die Hände über
dem Kopf zusammen.
Gut so, das haben sie sich verdient.
Von denen kaufen wir auch nix mehr.
Ja. Und mit Frankfurt-Trikots haben wir
zum Glück auch nix anner Glocke.



