Artikel zum Schlagwort ‘Blogsache’

Pause

Die WM ist vorbei. Wer nun wie geht ist mir egal, ich erwarte nichts mehr, weder Moral noch Humba. Zuletzt war mir alles vor und nach An- und Abpfiff eh zuviel. Demnächst ist alles wieder Schalke, aber auch das hat noch ein bisschen Zeit. Deshalb ist auch hier im Blog nun erst mal Pause. Weiter geht’s am 04. August, dem Montag nach dem Schalke-Cup.

Viel Dank fürs Lesen, Teilen, Mitdenken, Kommentieren und Diskutieren. Ohne dem gäbe es das Königsblog nicht, Ihr seid der wichtigste Teil des Ganzen. Nun also ein paar Mal ausschlafen, und dann geht’s in die nächste Saison. Glückauf.

Schalke 04 Google Kalender: Saison 2014/2015

Schalke 04 Google Kalender (iCal, iPhone, Android)

Gestern hat die DFL den Bundesliga-Spielplan für die Saison 2014/2015 veröffentlicht. Für die Termine des FC Schalke 04 biete ich seit 2011 den „Schalke 04 Google Kalender“ zum Abonnieren an. Das bleibt auch weiterhin so, der neue Bundesliga-Spielplan ist mittlerweile erfasst.

Der „Schalke 04 Google Kalender“ steht im XML, iCal und HTML-Format zur Verfügung und kann mit den meisten Online-Endgeräten (auch iPhone, iPad, Android Phones etc.) genutzt, per Feed empfangen oder in Webseiten integriert werden.

Die Termine werden stets zeitnah nach Bekanntgabe der endgültigen Anstoßzeiten aktualisiert. Die noch nicht endgültig terminierten Spiele werden mit dem vorläufigen Termin und einem Sternchen * als Kennzeichnung dargestellt. Als Ort des Termins ist das jeweilige Stadion hinterlegt. In der Terminbeschreibung sind zusätzlich alle Begegnungen des jeweiligen Spieltags aufgeführt.
Nach den Spielen werden die Termine mit den Ergebnissen versehen. Außerdem wird die Terminbeschreibung um den Link des Königsblog-Beitrags zum Spiel erweitert.

Die Integration des Kalenders in dieses Blog kann hier angesehen werden. Die Adressen für Import, Abonnement oder Integration gibt’s hier:


(Hinweis für die Nutzung in Android, Hinweise zur synchronisation auf dem iPad)



Wie es dazu kam

2010 erstand ich mein erstes Android Smartphone. Schrieb ich meine Termine vorher stets in ein Moleskine Diary, habe ich mich seitdem googleisieren lassen, weil‘s einfach so gut funktioniert. Alle Termine, Notizen, Adressen und Telefonnummern, immer synchron, auf allen Onlinerechnern dieser Welt und per Androidphone in der Tasche; das sieht zugegebenermaßen nicht so hübsch aus wie ein Moleskine, ist aber unerhört praktisch.

Zu meinen Terminen gehören selbstverständlich auch die Spiele des FC Schalke 04. Weil abonnieren einfacher als selbst schreiben ist, suchte ich nach öffentlichen Kalendern mit Schalke-Terminen. Google selbst bot einen Schalke-Kalender an, der enthielt aber nur die Bundesligaspiele und wartete mit einer etwas befremdlichen, amerikanischen Schreibweise auf. Im Netz waren außerdem einige Anbieter von „Sportsplaner“ oder „Soccer Calendar“ zu finden. Den einen, der die aktuelle Saison abbildete, kein Geld kostete und keine Registrierung voraussetzte, abonnierte ich, um später enttäuscht feststellen zu müssen, dass die Aktualisierungen vermutlich nach Verfügbarkeit eines Praktikanten in den USA, aber nicht nach Bekanntgabe der neuen Termine stattfanden.

Also rang ich mich durch, die Termine doch selbst zu notieren. Und weil Onlinearbeit nicht zigfach gemacht werden muss, und weil ich eh schon alles Mögliche zu diesem Verein veröffentliche, gab ich meinen Schalke 04 Google Kalender frei.

Mein „WM 2014 Google-Kalender“ für alle

Ab sofort gibts meinen „WM 2014 Google-Kalender“ für alle. Er kann mit den meisten Online-Endgeräten (auch iPhone, iPad, Android Phones etc.) genutzt, per Feed empfangen oder in Webseiten integriert werden.

Am 15. Juni spielt Elfenbeinküste gegen Japan; morgens um 3 Uhr. Dieser Klassiker darf selbstver- ständlich nicht verpasst- und deshalb muss das Leben drumherum geplant werden. Schließlich ist’s mit schlafen schlecht, denn es finden sowohl in den 24 Stunden zuvor, als auch in den 24 Stunden danach, jeweils drei andere Spiele statt. Da reichte mir mein hübscher, großer Wand-Spielplan nicht, das wollte ich lieber in meinen Google-Kalender integieren. Und für den Fall, dass das noch jemand so haben will, gebe ich ihn hiermit frei.

Der „WM 2014 Google Kalender“ steht im XML, iCal und HTML-Format zur Verfügung. Hier gibt’s die Links dazu:
 

(Hinweis für die Nutzung in Android, Hinweise zur synchronisation auf dem iPad)

Endlich vorbei

Weihnachten. Endlich. Pause. Wegschauen. Wegdenken. Woandersentlanghoffen. Sich nicht ärgern müssen. Abschalten.

Ich bin müde.

Mal ehrlich: Solch einem scheiß Fußball kann man doch nichts abgewinnen, oder? Nicht, wenn man auf technisch sauberes Spiel steht. Nicht, wenn man es mag, dass die Mannschaft bis zum umfallen kämpft. Nicht, wenn man die Umsetzung einer gewieften Taktik bestaunen möchte. Wahrscheinlich selbst dann nicht, wenn man sich ein Spiel nur schönsaufen will.

Wenn die Konkurrenten im Kampf um die Champions League-Plätze verlieren, beim bislang sieglosen Tabellensiebzehnten so zu kicken, als sei man selbst der abstiegsgefährdete Club:
Das ist Schalke 04 im Jahr 2013.

Ein großer Haufen sehr talentierter Kicker, deren Spiel nicht zu charakterisieren ist. Die Lethargie auf dem Platz nervt mich. Die Zufriedenheit nach solch einem Mist ärgert mich. Die Amateurhafte Außendarstellung meines Vereins ist mir peinlich.

Zwar fehlt mir die Hoffnung, dass sich diese Dinge in absehbarer Zeit ändern, aber vielleicht kann ich sie ausgeruht wieder besser ertragen.

In diesem Blog geht’s erst am 06. Januar weiter. Vielen Dank allen Lesern und Kommentatoren, fürs Diskutieren, fürs Mitbeobachten und Mitbewerten, fürs Mitdenken, fürs Mitfreuen und Mitleiden.
Habt ein schönes Weihnachtsfest und kommt gut ins nächste Jahr!



Foto: Cedward Brice

Auswärts-Interview und eine Wahl

Welch Tullus auch immer Schalke fliegen lässt, es kommt wieder ein nächstes Spiel. Nun steht Nürnberg an. Anlässlich dessen baten mich die Clubfans United zu einem Interview.

In einer der Antworten sagte ich, dass meiner Ansicht nach heutzutage zu jedem Trainerteam ein Psychologe gehört, der dann die Köpfe der Spieler ebenso trainiert wie andere Trainer die Beine. Ebenfalls heute sagt Horst Heldt in einem Interview mit Bild, dass man überlege einen solchen einzustellen. Würde das doch immer so funktionieren …

Mein Interview bei Clubfans United gibt’s hier: Klick

Noch mehr zu lesen gibt es in der Parade, die bei Fokus Fußball zur Wahl des Fußballblogs des Monats November gestellt wird. Ich finde ja nach wie vor, dass das Blog die Form und der Text der Text ist, und nicht der Blog der Text und das Blog die Form, zumal ja viele auch zu dem Blog der Blog sagen, Block gar, ab und an; aber lassen wir das.

Jedenfalls war der durch spielverlagerung.de bekannte Kaiserkumpel Tobias Escher, auch Mitmacher bei Fokus Fußball, so drauf, dass er meinen Text zu Glück nominierte. Das ehrt mich. Danke! Ebenfalls nominiert und in der Abstimmung klar führend ist übrigens skAndy vom Web04 mit seinem Plädoyer für mehr Scheissfußball.

Zu dieser Wahl mit den Links zu allen fünf Texten geht’s hier entlang: Klick

Schalkewichteln 2013

… gibt es diesmal bei blogundweiss.de!

Max Schuhmacher alias der @eppinghovener hatte sich kürzlich dazu bereiterklärt, den Job zu übernehmen.
Ich bin umgezogen, hatte zeitweilig keinen stationären Rechner, kein DSL und ehedem viel um die Ohren. Deshalb konnte ich nicht für die ordentliche Durchführung der Aktion garantieren und mich entschieden, es in diesem Jahr sein zu lassen. Für 2014 plane ich, das wieder hier anzubieten.

Aber nun bitte erstmal hier entlang und mitwichteln!



Bild: Brenda Clarke

Pause & Tipp

Horst Heldt hat früh viel erledigt, jetzt wird trainiert. Ich freue mich auf die Saison. Bis dahin mache ich jetzt aber Pause. Die Raúl-Show und das Pokalspiel werde ich hier nicht besprechen, am Montag nach dem Bundesligaauftakt gegen den Hamburger SV, um 07:04 Uhr, geht’s weiter. Ab dem erscheinen dieses Beitrags werden es dann 19 Tage und 04 Minuten Blogstille gewesen sein. Das ist schalkig genug, denke ich.

Wer in der Zwischenzeit etwas Interessantes und Unterhaltsames lesen mag, dem möchte ich „Die Jahrhundertelf“ von Gerhard Fischer empfehlen. In diesem kleinen Buch werden elf Jahrzehnte deutsche Fußballgeschichte anhand von 11 Spielern dargestellt. Dabei wird einem klar, wie schwierig die Anfänge waren, oder wie intensiv echte Derbys sein konnten – die zwischen Fürth und Nürnberg nämlich, bei denen die Rivalität auch von Spielern und nicht nur von den Fans gelebt wurde. Die Karriere eines der zwei einzigen jüdischen deutschen Nationalspieler wird erzählt, es geht um Flucht aus der DDR in die Bundesliga und um die Entwicklung, die es möglich machte, dass in der heutigen Nationalmannschaft Spieler aus Familien nichtdeutscher Herkunft normal sind.

Viel Fußballleben, elf Portraits. 188 Seiten, die unterhalten, einen viel lehren und die zum Nachdenken anregen. Empfehlenswert.