Artikel zum Schlagwort ‘Borussia M’gladbach’

Ausgerechnet …

Das Wort „ausgerechnet“ ist megaout. Wobei „megaout“ wohl auch das ist, was man damals mal mit „megaout“ bezeichnete. Wie man das nun bezeichnet weiß ich nicht, jedenfalls muss man sich schämen, wenn man das Wort „ausgerechnet“ benutzt.

Wenn ausgerechnet der eine Stürmer gegen seinen Ex-Club trifft, und wenn man das dann mit „ausgerechnet“ beschreibt, dann gibt es bald weniger zu lachen. Der Zusammenhang wird als Phrase erachtet, als Wort selbst als Füllwort. Unnütz, übrig, ein Wort zum aufblasen von Texten.

Heute spielt Schalke 04 auf dem Berger Feld die zweite seiner drei Begegnungen gegen Borussia Mönchengladbach. Nach aktueller Stimmungslage wieder das wichtigste Spiel der von allen, so wie die nächsten eben auch, wir verstehen uns. Tatsächlich waren die letzten Auftritte der Blauen nicht so, als dass ich frohgemut auf diese Aufgabe schaue. Schauen werde ich natürlich. Aber drüber schreiben kann ich diesmal leider nicht.

Ausgerechnet jetzt!

Mein Job zwingt mich heute in eine fremde Stadt, in ein Hotel. Dort werde ich dieses Spiel gemeinsam mit Kollegen sehen. Einer ist aus Gladbach, ein Anderer ist einer meiner Lieblingsborussen. Je nach Verlauf werde ich verdammt viel Spaß oder viele Sprüche zu ertragen haben. Alles so, wie es sein sollte, wenn man mit Leuten unterschiedlicher Fanlieben gemeinsam Fußball schaut. Ich freue mich drauf. Auch wenn ich Euch hier deshalb mal alleine lassen muss.

Das macht mir aber keinerlei Sorgen. Ich bin tatsächlich immer wieder sehr angetan, wie viele tolle Kommentare sich hier selbst unter kleinen Texten versammeln. Fühlt Euch frei, das Spiel zu kommentieren. Ich werde mich mit meiner Meinung später auch unten einmischen. Den nächsten Blogbeitrag gibt’s dann am Montag, nach dem Spiel gegen Augsburg. Aber das ist ja noch eine kleine Ewigkeit weit weg, wer weiß schon, wie die Welt der Blauen bis dahin aussieht? Das ist schließlich Schalke 04 …


UEL Achtelfinale: Ich hätte gerne Ajax

Nicht spektakulär, aber letztlich souverän hat sich Schalke 04 für das Achtelfinale der diesjährigen Europa League-Saison qualifiziert. Nicht souverän, aber spektakulär, schaffte dies gestern Abend auch Borussia Mönchengladbach. Innerhalb einer Halbzeit drehten die Fohlen die ganze KO-Runde. US amerikanische Journalisten sprächen nun vom Momentum und höben Gladbach in die Favoritenrolle für diesen Cup-Wettbewerb. Jedenfalls können wir davon ausgehen, dass Gladbach nun richtig Lust bekommen hat, unseren Pokal zu gewinnen.

Heute wird in Nyon gelost. Die Kugeln zu den Achtelfinal-Begegnungen werden im alten Stil gezogen. Keine Setzung, keine Einschränkungen bezüglich der Herkunft der Clubs. Jeder Club ist als Gegner möglich. Nix gegen Gladbach, aber ich wünsche mir Ajax Amsterdam.

Ajax mochte ich schon immer. Amsterdam liebte ich schon immer, die coolste Stadt im Mal-eben-hinfahren-Radius Duisburgs. In einer anderen Zeit, in einer Zeit vor Frau Wieland, vor Kindern und auch vor Schalke 04, waren die Niederlande sehr präsent in meinem Leben; und dabei gings mir nichtmal ums Kiffen. In drei Stunden am Meer zu sein fand ich immer toll. In der Volkshochschule lernte ich die Sprache, erlebte mit dieser Gruppe tolle Abende und bekam von der muttersprachlichen Kursgeberin mehr als die Vokabeln, die Kultur, die Eigenheiten unserer Nachbarn beigebracht. Und da die Niederlande sich eben auch über Oranje definieren, über Fußball, und da Ajax nunmal der Club ist, war mir dieser eine Weile das, was mir heute die Tottenham Hotspurs sind. Ein Club, den ich häufiger schaue, den ich mag, den ich darüber besser kenne als andere, für den ich zwar nicht brenne, der mir aber auch nicht egal ist.

Tottenham enttäuschte gestern einmal mehr. Ajax sähe ich gerne auf Schalke.
Aber beim Losglück der Blauen werden es wieder Griechen; oder eben Gladbach.

Ma’kucken.



Mögliche Gegner des FC Schalke 04 im Achtelfinale der Europa League:
Ajax Amsterdam, APOEL Nikosia, AS Rom, Besiktas Istanbul, Borussia M’gladbach, Celta Vigo, FC Kopenhagen, FK Krasnodar, FK Rostow, KAA Gent, KRC Genk, Manchester United, Olympiakos Piräus, Olympique Lyon, RSC Anderlecht

Embolo erzielt „Das Tor“ – Schalke siegt 4:0

Schalke 04 schlägt Borussia Mönchengladbach 4:0 und fährt damit am 6. Spieltag endlich Punkte ein. Ein Sieg, der ab der 52. Spielminute aus dem nichts kam und der sich aufschwang, ganz Schalke mit einem Grinsen im Gesicht zurückzulassen.

Als Johannes Geis den langen Ball auf Choupo-Moting spielte, dieser in den Strafraum eindrang und gefoult wurde, hatte Schalke sechs fürchterliche Minuten hinter sich. Ab dem Wiederanpfiff nach der Pause machte Borussia Druck und Schalke stand plötzlich völlig verunsichert neben sich. Defensiv taten sich bei den Blauen plötzlich große Lücken auf, offensiv spielte man leichte Fehlpässe, das Publikum wurde unruhig. Früher als zur Halbzeit von mir erwartet schien sich eine Entscheidung anzubahnen; auf der falschen Seite.

Weitere sechs Minuten später, nach dem Foul, das man pfeifen konnte, und dem Strafstoß, den Yann Sommer zum Glück nur fast halten konnte, stand es 3:0 für Schalke und das Spiel war gewonnen.

Es waren drei tolle Tore, die dem Strafstoß folgten und die dafür sorgten, dass die Saison den Schalkern Spaß zu machen begann. Welch Lauf und welch Übersicht von Sead Kolasinac, der Breel Embolos ersten Bundesligatreffer vorbereitete. Der schnelle Gegenstoß, nach Ballgewinn in der Mitte der eigenen Hälfte, der maßgeblich von Breel Embolos Ballbehauptung und seinem gut getimeten Pass nach Außen, auf Eric Maxim Choupo-Moting geprägt war. Und vor allem der vierte Treffer, jetzt schon mein Lieblingstor der Saison. Das Tor, bei dem Jung-Breel erst den schon beim Gegner gelandeten Ball zurückholte, den Zweikampf gewann, den Torhüter überwand, gefoult wurde, wieder aufstand und den Ball über die Linie drückte. Eine Szene die alles enthielt, was man sich als Fußballfan nur wünschen kann: Die Galligkeit, den Ball vom Gegner zurückzuholen. Durchsetzungskraft im Zweikampf gegen Andreas Christensen. Das Können, den Ball am Torhüter vorbeizuspitzeln. Und den Charakter, nach dem Foul nicht liegenzubleiben und einen Strafstoß zu fordern, sondern die Chance auf das Tor im Blick zu haben, alles zu geben um das Ding reinzumachen. Welch grandioses Stückchen Fußballgefühl!

In der ersten Halbzeit gab es freilich nichts Grandioses zu bestaunen. Es gab zu respektieren, dass beide Teams ein gutes Pressing auf den Platz brachten, dass beide Mannschaften dem Gegner keine Räume boten. Meist hatte Gladbach den Ball in der eigenen Hälfte und fand keine Anspielstationen, weil Schalke recht stark immer dorthin verschob, wo Gladbach es gerade versuchte. Selten kam eins der Teams in eine aussichtsreiche Position, und dann konnten sie partout nichts damit anfangen, waren entweder zu langsam oder zu ungenau oder gleich beides.

Ein Spiel, das in der ersten Halbzeit eigentlich überhaupt keinen Spaß machte, das alle Schalker in der zweiten Hälfte aber mehr als entschädigte, und das in Breel Embolo einen sympatischen Helden hatte. Wenn er nicht gerade spurtet läuft er, als hätte er beide Füße voller Blasen. Aber er läuft eben so, und er läuft wirklich viel, um einerseits seinen Job im Pressing zu erfüllen und um andererseits für Pässe in die Spitze anspielbar zu sein. Das war er diesmal wahrlich. Und auch wenn bei ihm noch in der ersten Hälfte so wenig zusammenlief wie bei seinen Kollegen war er am Ende an drei der vier Tore entscheidend beteiligt.

Diesmal geht Schalke mit einem guten Gefühl in die Länderspielpause. Es war Schalkes erstes zu Null-Spiel in der Bundesliga seit dem wenig schmeichelhaftem 0:0 in Frankfurt, am 23. Spieltag der letzten Saison. Es war Schalkes höchster Ligasieg, seit die Blauen am Nikolaustag des Jahres 2014 in Stuttgart ebenfalls 4:0 gewannen. Es war eine zweite Halbzeit, die Ruhe bringen wird. Aber eben auch nur bis zum nächsten Spiel, am 15. Oktober in Augsburg.

In Fährmanns Fäustchen gelacht

Schalke gewinnt sein Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach 2:1. Ein glücklicher Sieg einer teilweise desolat agierenden Schalker Mannschaft. Aber Schalke hat einen großartigen Torhüter zwischen den Pfosten und manchmal sind die „dreckigen Siege“ die schönsten. Als nach dem Spiel Gladbachs Mannschaft und Trainer überhaupt nicht mehr aufhörten, sich ob ihres angeblich so tollen Spiels selbst auf die Schultern zu klopfen, konnte man sie als Fan schön lächelnd reden lassen.

In der ersten Halbzeit bot Schalke den missratensten Fußball, seit André Breitenreiter Trainer der Blauen ist. Dieser stellte nicht nur viel neues Personal auf, er präsentierte auch eine neue Formation. Eine 3er-Kette, beflankt von Sead Kolasinac und Leon Goretzka, mit einem 6er davor. Bis man das als Zuschauer erkannte, verging allerdings eine Weile. Man begann zu erahnen, wie es hätte aussehen sollen, es sah aber nie so aus, weil die Umsetzung nicht funktionierte. Wenn Gladbach längst wieder den Ball hatte, rannten Kolasinac und Goretzka im Irgendwo herum. Pierre-Emile Höjbjerg war im defensiven Mittelfeld vollkommen überfordert und Matip, Neustädter und Riether sahen sich den Angriffsversuchen Gladbachs mal um mal bloßgestellt gegenüber. Hauptsächlich vor den drei Alleingelassenen, zu oft auch auf den Flanken, bekam Schalke große Räume nicht geschlossen.

André Breitenreiter versuchte alles. Aber egal ob Leroy Sané rechts oder links spielte, das Offensivspiel wurde dadurch nicht beeinflusst. Egal ob Leon Goretzka rechts oder vor der Innenverteidigung agierte, Gladbach blieb in allen Varianten ungestört. Letztlich wurden die Gladbacher Abschlüsse erst weniger, als sich Schalke weit zurückzog, das Maximum an Beinen vor das eigene Tor stellte und auf Mitspielen weitestgehend verzichtete.

Ja, Schalke spielte furchtbar. Aber Ralf Fährmann hielt eben fantastisch. Leroy Sané agierte in dieser einen Szene vor dem 1:0 unnachahmlich, klaute den Ball, spurtete und behauptete sich. Und Gladbach war an diesem Tag eben eher nach Eigentoren.
Schon in der 23. Minute fälschte man eine Riether Flanke zur besten Schalker Chance der ersten Hälfte ab. Der Treffer nach Sanés Vorbereitung hatte das Zeug, ein Eigentor-Klassiker zu werden. Auch Goretzkas Siegtreffer wurde erst durch Xhakas Körper so richtig unhaltbar.

Wen Gladbach anderes als sich selbst für diese Niederlage verantwortlich machen möchte, ist mir ein Rätsel. Wofür sie sich nach diesem Spiel alle selbst lobten auch. Gegen einen derart schwachen Gegner werden sie sobald nicht wieder spielen, gegen diese Schalker wäre an diesem Tag jede Mannschaft zu einem Haufen Chancen gekommen. Gegen die andere Borussia in drei Wochen würde eine solche Leistung der Blauen zu einem Debakel führen. Gegen Gladbach waren’s drei Punkte.

Fäustchen machen, reinlachen.



Foto: Tomek Bo

Schneckenrennen

Seit der Winterpause spielte die Konkurrenz wiederholt „für Schalke“. Wiederholt wussten die Blauen das nicht zu nutzen, ließen Punkte liegen, die sie gegen die gleichen Gegner in der Hinrunde noch gewannen. Dennoch liegt Schalke weiterhin nur einen Punkt hinter Platz 4. Ein „Schneckenrennen“ sei das, ist immer wieder zu hören und zu lesen. Ein Ausdruck, der darauf schließen lässt, dass viele Clubs hinter ihren Erwartungen zurückbleiben.

Nun lassen sich Erwartungen schlecht vergleichen, Punktestände aber schon. Also habe ich mal die Punktestände der Tabellenplätze 3 bis 8 nach dem 26. Spieltag mit denen der letzten sechs Jahre verglichen:

Demnach sind Schalkes 41 Punkte nach 26 Spieltagen ein sehr normaler Wert für den auf Platz 5 geführten Club. Auch die 40 Punkte des FSV Mainz 05 liegen exakt auf dem Durchschnitt aller Sechstplazierten, die Punktekonten Leverkusens und Wolfsburgs sind ebenfalls ziemlich „normal“.

Die Punktestände der Clubs auf Platz 3 und 4 liegen allerdings tatsächlich unter dem Durchschnitt. Letztlich ist es das, was das Gefühl des Schneckenrennens auslöst: Nicht etwa, dass alle „herumschnecken“ würden, aber vorne setzt sich im Kampf um Platz 3 und 4 niemand so recht ab. Bezogen auf den Kampf um Platz 4 gab es so wenig „Favoritentum“ zuletzt 2013. Damals reichte Schalke unter Jens Keller am Ende 55 Punkte zur Qualifikation zur CL-Qualifikationsrunde, ein Wert der geringer nie war, seit sich im Jahr 2000 der TSV 1860 München mit nur 53 für die „Königsklasse“ empfahl.

Zum Vergleich, hier noch die Punktestände der Tabellenplätze 3 bis 8 der letzten sechs Jahr nach Saisonschluss:

Selbst schuld

Schalke verliert das Pokalspiel gegen Borussia Mönchengladbach mit 2:0 und verpasst den Einzug ins Achtelfinale. Dabei war man zwar die bessere Mannschaft, hat sich aber mit Unzulänglichkeiten um den Lohn gebracht.

Schalkes Torhüter Michael GspurningDiesmal war kein Schiedsrichter schuld, der Gegner war nicht böse und man braucht sich auch in keine anderen Verschwörungstheorien flüchten.

Egal wie viele Chancen man sich auch herausspielt: Wenn man nicht in der Lage ist, diese auch zu nutzen, ist man selbst schuld.

Wenn die ganze Mannschaft ständig ausrutscht, hat man selbst das falsche Schuhwerk gewählt. Wenn das gleiche nach der Halbzeitpause weiterhin geschieht kann man das auch als unprofessionell erachten.

Wenn sich der Torwart in den Lauf des Angreifers wirft, obwohl der mit Ball in Richtung Torauslinie unterwegs ist, wenn er damit eine Situation schafft, in der nach dem Falles des Angreifers in der Bundesliga stets auf Strafstoß entschieden wird, dann darf man sich nicht wundern, wenn es einmal mehr genauso kommt.

Wenn man nach einem 0:2 Rückstand schwere Beine hat, weil die Mannschaft durch Ausfälle geschwächt und der Kader zu klein ist, dann hat auch das nichts mit Schicksal zu tun.

Schalke ist raus – selbstverschuldet – und erfüllt damit die im letzten Konzernlagebericht dargestellte Prognose vollends:

Im DFB-Pokal wird vorsichtshalber ein Ausscheiden in der zweiten Runde angenommen.

Immerhin.



Foto: Tomek Bo

Stevens wieder da, Geis erstmal weg, Museum fies finanziert

Wenn die TSG Hoffenheim den Trainer austauscht ist mir das grundsätzlich ziemlich egal. Diesmal engagiert die TSG aber Schalkes zweifachen Ex- und Jahrhunderttrainer, der zudem Schalkes und auch seinen eigenen ehemaligen Co-Trainer beerbt. Das macht es schon besonders. Besonders auch deshalb, weil der Freistellung Stevens‘ auf Schalke im Dezember 2012 nachhallte, dass es zwischen ihm und Markus Gisdol arge Probleme gegeben haben soll, dass die Mannschaft zwischen diesen beiden Trainern gespalten gewesen sei, und dass eben deshalb auch Gisdol nicht als Nachfolger infrage kam, dass es deshalb einen ganz neuen Mann brauchte. Jens Keller eben.

Huub Stevens wird die TSG retten, natürlich. Ein spannenderer Club wird die TSG durch ihn aber nicht werden. Und Stevens‘ Beraterfunktion auf Schalke, der JHV-Coup des Clemens Tönnies, liegt damit auch ab sofort auf Eis. Aber das hatte Huub Stevens ja bereits zeitig angekündigt.
 

Johannes Geis wurde nach seinem Foul an André Hahn vom DFB für 5 Spiele gesperrt, wettbewerbsübergreifend. Da ich am Abend zuvor von den Erben Collinas erfuhr, dass eine wettbewerbsübergreifende Sperre nur in extrem schwerwiegenden Fällen ausgesprochen würde, und da ich das Foul weiterhin für sehr übel aber unabsichtlich erachte, fühlte sich das Strafmaß für mich zunächst ungerecht an. Nach einem ersten sacken lassen halte ich es für weise.
Ich zweifle nicht daran, dass André Breitenreiter die Wahrheit sagte als er beschrieb, dass Johannes Geis nach dem Spiel selbst „völlig fertig“ in der Kabine gesessen habe. Sowas beschäftigt einen Spieler. Es wäre nicht gut gewesen, wenn Geis nur 3 Tage später gegen den gleichen Club aufgelaufen wäre, und ich hätte André Breitenreiter auch zugetraut von sich aus auf Geis zu verzichten, um den Spieler zu schützen.

Ich halte 5 Spiele Sperre für ein dem Foul angemessenes Strafmaß. Ich finde gut, dass die Sperre sofort beginnt und dass sie Johannes Geis die nötige Auszeit aufdrückt. Dass durch den wettbewerbsübergreifenden Status die Partie gegen Gladbach gleich ein Spiel vom Konto nimmt, ist so gesehen ein eher positiver Umstand.
 

Am vergangenen Freitag wurde in Dortmund das „Deutsche Fußballmuseum“ eröffnet. Obwohl darin die Sponsoren des DFB omnipräsent sind, muss der Besucher 17 Euro berappen. Obwohl der DFB als reichster Einzelsportverband der Welt erachtet wird, belastete der Bau des Museums die Steuerzahler erheblich. Für das ZDF Magazin WISO beleuchteten Thomas Münten diese Umstände. Sehr sehenswerte 9 Minuten, die für 7 Tage in der ZDF Mediathek nachzuschauen sind.