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(K)Eine Formation für die Liga?

DFB-Pokal: FSV Frankfurt – Schalke 04 0:1

Schalke 04 gewinnt gegen den FSV Frankfurt mit 1:0 und zieht ins DFB-Pokal-Achtelfinale ein. In der ersten Hälfte agierte Schalke noch souverän, dominierte das Spiel ohne zu glänzen und ging durch einen tollen Distanzschuss Jurados in Führung. In der zweiten Halbzeit agierte Frankfurt aggressiver und bereitete Schalke Probleme. Frankfurt erkämpfte sich einige Chancen, die größte in der 73. Minute durch Wunderlich, der alleine vor Manuel Neuer auftauchte. Aber Manuel Neuer blieb Sieger und Schalke gewann.

Interessant fand ich Schalkes Formation. Magath gönnte Christoph Metzelder und Raúl eine Pause und schickte das oben dargestellte Konstrukt aufs Feld, ein der üblichem Schreibweise entsprechendes „4-2-3-1“.

Meines Erachtens funktionierte das ganz gut und ich würde den Abfall der Schalker Leistung in der zweiten Hälfte nicht an der Formation festmachen.
Durch entsprechendes Aufrücken agierte Schalke mit 2 Außenstürmern. Gerade Edu machte auf der linken Seite in der ersten Halbzeit viel Dampf. Gleichzeitig mussten die Außenverteidiger nicht die komplette Außenbahn abdecken und konnten von der mit Rakitic und Jones doppelt besetzten 6er-Position unterstützt werden.

Eine Formation die – zumindest theoretisch – einerseits den Schalker Schwachpunkt „Außenverteidiger“ bestmöglich kaschiert und andererseits eine offensive Spielweise mit einem zentralen Jurado zulässt. Eine Formation, die aber den Schwachpunkt hat, Raúl nicht adäquat unterbringen zu können. Dass Felix Magath Raúl auf eine Außenstürmerposition verweist, kann ich mir nicht vorstellen. Deshalb kommt diese Formation wohl für ein Ligaspiel nicht in betracht.

Oder?