Artikel zum Schlagwort ‘NK Maribor’

S04 im Champions League Achtelfinale!

Der FC Schalke 04 gewinnt in Maribor mit 1:0 und erreicht unter Mithilfe des Chelsea FC tatsächlich noch das Champions League-Achtelfinale!

Offensiv war die ersten Halbzeit pomadig und die zweite Halbzeit auch nur etwas besser. Defensiv hatte man das Gefühl, dass Schalke in den letzten Minuten schwamm, tatsächlich hatte Maribor aber nur eine wirkliche Großchance, als Atsuto Uchida in der ersten Hälfte liegend rettete.

Es war das von Roberto Di Matteo vorausgesagte, knappe Spiel, in dem Kleinigkeiten entschieden. Die Kleinigkeit, dass Uchida eben richtig lag, und Schalke einen Ball über die Linie bugsierte. Kein hochverdienter, aber eben auch kein nicht verdienter Sieg. Ein Spiel, das auf schwachem Niveau über 90 Minuten auf des Messers Schneide stand. Ein Abend, der gefeiert werden darf, weil Chelsea sich in London auch mit ein paar Spielern aus der zweiten Reihe keine Blöße gab. Und ein Spiel, dass ZDF-Kommentator Bela Rethy zum Ausspruch „FC Schalke 0 Fuchs“ verleitete … warum habe ich auch bis nach Abpfiff nicht verstanden.

Sei’s drum. Champions League Achtelfinale und Schalke ist dabei.
Schon wieder.
Turniermannschaft eben.
Glückauf!

Enttäuschend gegen Maribor

Im Champions League-Heimspiel gegen NK Maribor kommt Schalke 04 über ein 1:1 nicht hinaus. Dabei zeigten sich die Blauen „stets bemüht“ aber gewohnt spielschwach gegen einen tiefstehenden Gegner.

Beiden Treffern hätte auf Grund der Abseitsregel die Anerkennung verwehrt werden müssen. Diese Erkenntnis war das passende Aha zu einem schwachen Spiel. Was ich von Maribor zu erwarten hatte, dessen war ich mir nicht ganz im Klaren. Von Schalke hatte ich mir mehr Spiel erhofft. Sie rannten viel und sie kamen auch zu Abschlüssen. Trotzdem waren sie nicht zwingend. Schalkes Offensive wirkte spontan statt geplant, zufällig statt strukturiert. Das größte Problem war aber einmal mehr, den Ball von den Innenverteidigern oder defensiven Mittelfeldspielern in die Offensive zu bekommen.

Zwar gab es den einen oder anderen Positionswechsel unter den Offensivspielern, die Formation als solche blieb aber weitestgehend starr. Schalke organisierte sich kein Überlegenheit, in keinen Bereich. Wenn Prince mal in die Spitze stieß führte das nicht zu Kombinationsspiel, sondern zu Ballverlusten durch schwache Distanzschüsse. So schien es, als spiele jeder Schalker für sich alleine gegen zwei oder drei Gegner an. Jedem Einzelnen konnte man den Kampf nicht absprechen, aber das Gemeinsame fehlte über zu weite Strecken des Spiels. Maribor spielte simpel, stand tief, versuchte mit wenigen Spielern schnell zu kontern. Das reichte schon zu einem Punkt, auch weil Schalkes defensives Mittelfeld mit Defensive bei gleichzeitigen Problemen im Spielaufbau überfordert schien.

Nach zwei Champions League-Spieltagen steht Schalke nun mit zwei Punkten da; das Plus aus dem Achtungserfolg in London ist damit schon wieder aufgebraucht. Tatsächlich scheint für Schalke aber alles möglich zu sein. Gruppenletzter oder Gruppensieger – noch sind 04 Spiele zu spielen. Ma’kucken.