Artikel zum Schlagwort ‘Podcasts’

Gespräch mit Shary Reeves

Ich bin ein Ignorant. Für mich war sie immer nur die Kinderfernsehen-Trulla. Shary Reeves macht mit Ralph Caspers eben „Wissen macht Ah!“. Das wusste ich, weil ich es selbst gesehen hatte.

Meine Frau wusste noch, dass Shary Reeves mal in irgendeiner Nachmittags-Soap mitgespielt hatte. Dass sie ausserdem Musik macht und für den SC 07 Bad Neuenahr in der Fußball-Bundesliga gespielt hat, wussten wir beide nicht.

Jetzt ist sie Botschafterin für die WM. Auch, aber nicht nur deshalb war sie vor ein paar Wochen in der Bayern 3 Radio-Talkshow „Mensch, Theile!“ zu Gast. In den knapp 40 Minuten ging es um ganz viel, zum Beispiel um ihre Liebe zu Stadt, Fußballclub und Schwester, um ihr Vorankommen im Sport, natürlich um Frauenfußball überhaupt und ein bisschen um Kinderfernsehen, aber auch um das Aufwachsen als farbiges Kind in unserem Land. Frau Reeves ist eine sowohl kluge, als auch eloquente Frau, und mir hat es Spaß gemacht, dem Gespräch zuzuhören. Meines Erachtens ist der Podcast zur Sendung auch noch für diejenigen empfehlenswert, die gerade keinen Bock auf Frauenfußball haben. Für die anderen sowieso.

Hier nachzuhören:

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(38:23 Min)
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Felix Magath im Interview bei „1Live Elfer“

Gestern Abend war Felix Magath in der noch brandneuen Radiosendung „1Live Elfer“ zu Gast. Neben Moderator Mike Litt ist dort vor allem Christoph Biermann für die Fragen zuständig. Zum Konzept der Sendung gehört, dass der jeweilige Gast von zugeschalteten Fans direkt befragt werden kann, oder Fragen gestellt bekommt, die von Zuhörern ins Gästebuch der Sendung geschrieben wurden.

Christoph Biermann gewohnt unaufgeregt kompetent. Felix Magath, sich Zeit lassend, ausführlich antwortend. Die zugeschalteten Fans, in guter Auswahl zusammengestellt, viele „richtige“ Fragen stellend.

Meines Erachtens eine sehr hörenswerte Sendung. Hier nachzuhören:


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(52:54 Min)
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via David Schumann

Stadion-Gottesdienst

So. Das Transferfenster ist dicht, Schalke übt. Ich schaue mir derweil die Länderspiele an. Sie interessieren mich, regen mich aber nicht auf. Ein ruhiges Wochenende. Als Einleitung was zum hören.

Koranyi. Nein, ich habe mich nicht verschrieben. Der Mann heißt Max Koranyi, hat keine Ahnung von Fußball, ist Vater von drei Söhnen und evangelischer Pfarrer. Mit einem der Söhne war er Anfang des Jahres im Stadion. Im folgenden Radio-Beitrag, letzte Woche von WDR 5 veröffentlicht, erzählt er von seinen Beobachtungen und vergleicht das Stadion mit seiner Kirche.

Neue Augen beschreiben, was für uns alltäglich ist. Über eine Frau mit Haltung. Über das gemeinsame Erleben sehr unterschiedlicher Menschen.


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(04:12 Min)
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Das Wort zum Donnerstag

Die Sache mit Misimovic und Brandão soll nun in die heiße Phase gehen, Hans Sarpei soll kurz vor dem Wechsel nach Gelsenkirchen stehen und Bild wirft noch zusätzlich den Namen Van der Vaart in den Ring. Gibt’s noch freie Häuser in Oberkassel und verträgt sich Sylvie mit Mamen Sanz?

Ich kann nicht leugnen, dass auch mich der Nachrichtenbeschuss bezüglich möglicher Neuzugänge flattern lässt, weil so vieles vorstellbar scheint. Trotzdem bemühe ich mich um die nötige Gelassenheit und harre der Dinge. Ändert ja nix, und ’n bisschen Zeit ist ja noch.

So ungefähr habe ich es gestern auch Alex Ibenhain vom Fußball-Radio 90elf gesagt. In der Sendung Bolzplatz sprach ich mit ihm über meine Meinung zu den Dingen bei und um Schalke 04. Jetzt hier nachzuhören …


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(08:54 Min)
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„Töppi komm rein, wir machen das“

Rolf Töpperwien wird am 26. September 60 Jahre alt. Einen Tag zuvor wird er zum letzten mal für das ZDF als Reporter am Fußballplatz stehen und eine Karriere beenden, die 1973 begann. Mittwoch war er zu Gast in der 1Live -Radiosendung „Plan B Talk“.

Einerseits ist Rolf Töpperwien eine verehrungswürdige Legende. Er stand schon am Spielfeldrand, als man noch blöd angeschaut worden wäre, wenn man gesagt hätte, er sei ein „Field Reporter“. Er ist ein Profi. Wenn er erklärt, dass er den Zuschauern des ZDF-Sportstudios am späten Abend einen Mehrwert gegenüber der ARD-Sportschau-Berichterstattung bringen müsse, ist das nachvollziehbar. Wenn er seine Meinung zum Sportlichen vertritt ist das immer gerade und klar. Wenn er von seinen handgeführten Statistiken spricht mag das zwar „gestrig“ sein, es ist aber sympathisch, man fühlt seine Lieber zu der Sache.

Andererseits ist Rolf Töpperwien ein unglaublicher Dampfplauderer. Er, der „Akademiker“, der „fürs Volk“ kommentiert. Er, der „Vertrauen“ bei Spielern und Trainern dadurch erlangt, dass er sich mit ihnen in die Kneipe setzt, dabei aber stets die „journalistische Distanz“ aufrecht hält, wenn er sie tags drauf „gnadenlos“ behandelt, weil er es „eben kann“.
Wenn er Sätze sagt wie …

Ghana behandelt den Ball besser als wir unsere Frauen, trifft aber das Tor nicht.

oder wie …

Nicht die Spieler waren die ersten, die in der Bundesliga schwul waren, es waren ja die Schiedsrichter.

… verfalle ich in ein Fremdschämen, welches ich bei einem Neururer-Interview kaum stärker fühlen könnte. Wenn er dann noch von König Otto schwärmt, und wenn man sich sein Vorgehen im Umgang mit diesem noch mal bewusst macht, ist alles aus.

Trotzdem ist die Plan B-Sendung hier nachzuhören. Langweilig ist sie sicher nicht.


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(38:41 Min)
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Das Übrige zum Montag

Am 07. August wird Schalke 04 in Augsburg gegen Bayern München um den DFL-Supercup spielen. Wer dann für Schalke aufläuft, muss man mal abwarten. Gleich in der ersten Zwischen-den-Spielzeiten-Woche fiel ein Himmel an Transfergerüchten dem hilflosen Schalke-Fan auf den Kopf. Trotz der Gefahr der Themendürre werde ich allerdings dabei bleiben, mich an dieser Stelle keinem Namengeschnörpel hinzugeben.

Von anderer Stelle aus wurde ich in der letzten Woche nach meiner Meinung zu den Dingen des FC Schalke 04 gefragt. Im Rasenschach-Blog gibt pro Bundesliga-Club ein Blogger per Interview sein „Fazit“ zur abgelaufenen Saison zum Besten. Meins gibt es dort nun auch zu lesen.

Am vergangenen Dienstag war ich außerdem Gast beim Internet-Fußballradio „90elf“. Dieses Interview kann gleich hier nachgehört werden:


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(17:27 Min)
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Und dann war da vorgestern noch unser Bloggertreffen. Für mich war es das dritte Mal, dass ich Menschen traf die ich zuvor nur schriftlich kennen gelernt hatte. Und wie die Male zuvor hat es mir erneut großen Spaß gemacht. Danke dafür, an alle Teilnehmer die das jetzt vielleicht lesen. Und weil wir drüber sprachen, und für alle die es sonst noch interessiert, an dieser Stelle der Link zum Text von Arnd Zeigler, der bei jetzt.de Stellung zu der Frage bezog, ob man deutsche Vereine auch in internationalen Wettbewerben scheiße finden darf oder ihnen ob der „nationalen Aufgabe“ die Daumen drücken muss: Klick.

Zu guter Letzt sei noch erwähnt, dass der Ur-Gladbacher und Spät-Schalker Wilfried Hannes heute 53 Jahre alt wird. Vor 4 Wochen gab der „11 Freunde“ ein Interview in dem er über seine beiden Clubs, seine Karriere und sich als ehrlich arbeitenden Spieler sprach. Wenn ich so was lese kommt mir immer die Frage hoch, was denn ein nicht ehrlich arbeitender Spieler ist und ob nicht arbeitende, dafür spielende Spieler denn so schlecht … aber das wäre wohl einen eigenen Beitrag wert und gehört nicht zum Übrigen. Jedenfalls herzlichen Glückwunsch, Wilfried Hannes!

Gegen die Besten

Es geht immer weiter.

… um mal einen bemerkenswert treffenden Satz eines ansonsten hauptsächlich phrasendreschenden Vielleicht-Beinahe-Schalke-Managers aus einer dunklen Zeit zu zitieren. Drei Tage nach der Niederlage im DFB-Pokal verursacht Schalke 04 das nächste Spitzenspiel des deutschen Fußballs, Samstag, 18:30 Uhr, gegen Jupp Heynckes’ Turn- und Sportverein Bayer 04 Leverkusen.

Ein Spiel, in dem es um die Meisterschaft und um die Champions League Plätze geht. Allerdings ist die Ausgangslage ziemlich unterschiedlich. Schalke spielte mit, kämpfte sich unter die ersten 5, stahl sich unter die ersten 3 und will da nun nicht mehr weg. Leverkusen stand nach 17 von 27 Spieltagen auf Platz 1 der Tabelle und in der Hinrunde war Bayers Kombination aus sicherer Abwehr und quirliger Offensive das non plus ultra. Übrigens auch auf Schalke, Leverkusen war meiner Meinung nach bislang die beste Mannschaft, die in dieser Saison zu Gast war.

Schalke und Bayern daheim – das sind für mich sechs Punkte. Kommen die nicht auf die Habenseite, ist der Zug auf einen leckeren Salat in der Schale aller Schalen abgefahren. So einfach ist das.

… schreibt also auch Jens Peters, wobei mir noch nicht klar ist, ob eine Überzeugung oder der Wunsch die Triebfeder zu diesem Satz war. Leverkusen hat von 14 Heimspielen zehn gewonnen und den Rest auch nicht verloren. Leverkusen ist damit die erfolgreichste Heimmannschaft der Liga.
Kann Schalke (auch) gegen diese Mannschaft bestehen? Wie schwer trifft es Bayer, dass Kießling verletzt fehlen wird? Wie wird es um Schalkes Kondition bestellt sein, nach dem langen Pokalabend am Mittwoch? Wie steht es um die Psyche, nachdem Leverkusen in Dortmund vermöbelt wurde und Schalke gegen (… aber das wissen hier alle)? Und, nicht minder wichtig, wie richtet Felix Magath seine Mannschaft aus? Das morgige Spiel ist hochinteressant, auf Grund vieler verschiedener Aspekte.

Was anderes.
Gestern Abend durfte ich bei 90elf – dem Fußball-Radio zu Gast sein. Also sprachlich, körperlich war ich daheim und telefonierte mit den Moderatoren. Ganz live und ohne doppelten Boden. Ein Mitschnitt wurde mir netterweise zur Verfügung gestellt. Natürlich gings nicht um mich sondern um Schalke 04. Um den Rasen, die Saisonziele, die Aussichten fürs nächste Jahr, um die nächsten Spiele, um Rafinha und um Manuel Neuer. Zirka 20 Minuten Gespräch. Hier nachzuhören …


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(21:33 Min)
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Bezüglich unseres Einwechselspieler-Ratens hat Magath mit Baumjohanns Einsatz von Beginn an gegen die Bayern „die Karten neu gemischt“. Ich glaube trotzdem wieder an …

Baumjohann
Edu
… und Moritz

Falls ich mir was wünschen dürfte würde ich aber zu gerne mal Mario Gavranovic in Aktion sehen.



Nachtrag: Auch Jens Peters, bei catenaccio Blogger zu Bayer 04 Leverkusen, war am Donnerstag Gesprächspartner bei 90elf. Sein Interview ist nun auch nachzuhören.


 
[Einwechselspieler-Raten: Ein ausschließlich der Ehre halber zu treibender Zeitvertreib, bei dem jeder mitmachen kann, der bis eine Stunde vor Anpfiff die Namen der zu erwartenden Schalker Einwechselspieler in einem Kommentar hinterlässt. Wer 3 Treffer erzielt darf sich bis zur nächsten Runde „Magath-Into-The-Brain-Kucker“ nennen. Wechselt Felix Magath nur zweimal, sind diejenigen, die beide Wechsel richtig voraussagten, natürlich auch toll, aber nicht soooo toll. Eine komplette Liste aller Tipps und Treffer der aktuellen Runde erscheint ebenfalls in diesem Blog. In dieser Spielrunde gibt’s wieder nix umsonst.]