Du bist nicht allein!
Stichwörter: Podcasts
Sicher, die Dokumentation ist schon etwas älter. Nach großen Turnieren ist das Thema Fußballentzug populärer. Dann scheint es dazu zu gehören, wie vor dem Turnier der Beitrag über das erhöhte Herzinfarktrisiko für Sesselfußballfans, dessen älteste, mir bekannte Version immerhin von der WM ’74 stammt.
Allen Winterpausengequälten – und da nehme ich mich nicht aus, bin ich doch einerseits froh um die Schalkequalpause, andererseits trotzdem „irgendwie leer“ – mag dennoch die Gewissheit ein Trost sein, dass es durchaus Seminare gibt. Man muss nur eins finden.
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Der Dicke aus dem Chemieörtchen
Stichwörter: Bayer Leverkusen, Podcasts
Ich musste sehen was gut für uns war. Gutes Scouting, die richtigen Verpflichtungen von jungen und auch älteren Spielern. Das ist wie in einem Restaurant, Du kannst die besten Köche da haben, wenn dann keine vernünftige Ware kommt, keine Topklasse eingekauft wird, dann kannst Du nichts bewegen.
Im Stadion direkt neben Rainer Calmund zu sitzen kann kein Spaß sein. Rudi Völler nahm das immer hin, auch wenn es nicht schön aussah. Vielleicht hat man im eigenen Stadion aber auch die Sitze um Calli herum etwas luftiger zusammengeschraubt, ich weiß es nicht.
Noch schlimmer muss man sich wohl eine gemeinsame Fahrt mit ihm in einem Paternoster vorstellen. Und weil er bei seiner (vermutlich) bislang letzten Fahrt auch keine wirklich interessanten Sachen erzählt hat, bleibt es zu diesem Podcast hier mal bei einem schnöden Link (mp3).
Rainer Calmund ist gerade 60 Jahre alt geworden und hat ein Buch, seine Autobiografie heraus gebracht. Dafür ist er nun auf Promotion-Tour, was in den vergangenen Tagen gleich 3 Podcasts in den Catcher spülte. Am gehaltvollsten, wenn man sich die Stücke als Fußball- und nicht als Promi-Fan anhört, ist dabei ein Interview, dass er Björn Lindert im Rahmen des Deutschlandradio-Sportgesprächs gab.
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In Teilen noch unterhaltsamer ist sein Interview in der Sendung Eins zu Eins, auf Bayern 2. Hierbei empfehle ich das Überspringen der ersten Hälfte, also ein Einstieg bei ungefähr Minute 21, es sei denn man liest ansonsten auch die Bunte ganz gerne.
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Es gibt Leute, die nehmen Reißaus, wenn Calmund mit dem Reden beginnt. Denen ist er oft zu intim und zu betont Volksnah, mit seinem verschlucktem t hinter dem k und der Kamera, die ihn scheinbar in allen Lebenslage begleitet. Ich finde ihn durchaus unterhaltsam, solange er über Fußball spricht.
Trapattoni in der Nachspielzeit
Stichwörter: Podcasts
Mit „Guten Abend“ wird er begrüßt, „’N Abend“ antwortet er. Nach ausführlicher Einleitung stellt Herr Breitmeier die erste Frage. Wird Giovanni Trapattoni auf Deutsch antworten? Hoffentlich nicht, denke ich noch so bei mir, als auch schon sein Italienisch zu hören ist – und erst mal nichts weiter. Italienisch? Falsch gelandet? In einem „Kultur“-Feed, für den Italienisch sicher die gängigste Sprache überhaupt … aber nach einer gefühlten Minute ist dann doch die Stimme eines Übersetzers zu hören, ermöglicht mir dieser, dieses unterhaltsame Gespräch zu verfolgen.
Giovanni Trapattoni war bei „NDR Kultur“ zu Gast, bzw. der Sender bei ihm. Der freundliche Signor Trapattoni beginnt jede Antwort mit „Sì“ und führt dann aus. Und er lässt sich Zeit dabei. Er erzählt und gibt vieles preis. Man muss nicht alle Ansichten teilen, aber doch kommt man nicht umhin seine Souveränität anzuerkennen. Und mir wurde klar, welch eingeschränktes Bild ich eigentlich von diesem sehr berühmten Mann hatte.
Als dieses Gespräch stattfand war Trapattoni noch Trainer in Salzburg und Spanien kein Europameister. Es ist fast 9 Monate alt, wodurch es nicht schlechter wurde, wodurch es sich aber im Podcast-Feed mittlerweile ganz am Ende wiederfindet. Möglicherweise „rutscht es bald raus“. Wer will sollte also flott …
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Mit kleinen Lampen gegen das große Dunkel
Stichwörter: Blogsache, Funktionäre, Podcasts
Verschiedener Meinung kann man eigentlich nicht sein.
Die Sache kommt ins Rollen. Ich bin spät dran und schäme mich fast dafür. Mittlerweile ist alles mehrfach zusammengefasst worden. Gut dokumentiert wurde der Fall sowieso, daraus überhaupt ergibt sich seine Existenz in der Öffentlichkeit.
Das Internet ist Öffentlichkeit, keineswegs anonym. Wir sind das Netz, wie der werte Trainer schon schrieb. Du, ich auch. Und wir verbinden uns über Verlinkungen. Für das Wachstum, für Google, für die Web-Archive – Gegen Vergessen, sozusagen – und für die Sache, für Transparenz und Wissen:
Sollte es noch jemanden geben, der nun diese Zeilen liest und vom aktuellen Skandal um die „Öffentlichkeitsarbeit“ des DFB noch nichts mitbekommen haben, möge er sich bitte über den Webweiser des betroffenen Jens Weinreich informieren.
Und nur weil es meine Art ist, gibt es den Kommentar zur Sache von Jürgen Roth, aus der Deutschlandfunk-Sendung „Sport am Sonntag“, auch gleich hier.
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„Mit unseren Fans kann man nicht rechnen“
Stichwörter: MSV Duisburg, Podcasts
Ob, und wenn ja, wie wichtig die von Fans erzeugte Stimmung für Fußballprofis ist, darüber wurde schon viel diskutiert. Manchmal hört man Spieler sagen, dass sie das Stadion ausblenden würden. Bastian Schweinsteiger kann man im Film sagen hören, dass es auch „irgendwie geil“ sei, von tausenden gegnerischen Fans ausgepfiffen zu werden.
Von den eigenen Fans ausgepfiffen zu werden ist sicher deutlich weniger geil.
Beschwerden der Spieler darüber hört man dennoch recht selten, weil diese wissen, dass dieses Thema sie verfolgen würde. Es muss schon hart auf hart kommen, es muss schon jemand Redebedarf haben, wie beispielsweise Kevin Kuranyi bei seiner Pressekonferenz heute vor einem Monat.
Oder es müssen Dinge passieren wie beim MSV Duisburg, wo Fans per Choreografie den Rauswurf des Trainers forderten. MSV-Verteidiger Serge Branco machte sich nach dem Spiel Luft. Die große Fußballwelt wollte es nicht hat es nicht mitbekommen, lediglich in die Sendung „Radio Zebra“ des Duisburger Bürgerfunks hat sein O-Ton es geschafft. Bemerkenswert ist er trotzdem. Und zu hören ist er ab 6:28 Min in der unten verlinkten Sendung von vorgestern. Für den Rest des Hörstücks müsste man MSV-Fan sein.
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Der eine Thomas Schaaf
Stichwörter: Podcasts, Werder Bremen
Thomas Schaaf vereint mit Christoph Daum dass er einen Oberlippenbart trägt und dass er ein guter Trainer, ein Meister ist. Müsste ich wählen, ich würde immer Christoph Daum vorziehen, denn Fußball sind eben nicht nur die 90 Minuten auf dem Platz, wie dieses und zig andere Blogs, wie Portale, Sender, Zeitungen und Zeitschriften Tag für Tag beweisen. Man will ja Lust an der Sache haben, und Lust ist eben genau das, was ich mit Thomas Schaaf überhaupt nicht verbinden kann.
Natürlich gibt es aber viele positive Eigenschaften, die man, die ich mit Schaaf verbinden kann, muss, allen voran seine unglaubliche Souveränität. Thomas Schaaf sagt eigentlich nie Dinge die man in Frage stellen könnte. Er vermittelt immer das Gefühl, dass das, was er sagt auch so ist. Außerdem spricht er sehr direkt, etwas anders als wie der eigentliche Kern aussehen zu lassen ist nicht seine Art. Bei ihm gibt es nur selten etwas zu interpretieren. Floskeln nutzt er fast ausschließlich, um die eigenen Sätze flüssiger werden zu lassen, nicht um damit Fragen zu beantworten.
Letzten Donnerstag sprach Thomas Schaaf eine gute halbe Stunde mit Hans Heinrich Obuch, dem Moderator der Radio Bremen Sendung „Gesprächszeit“. Auch über Mesut Özil. Darüber, wie er den Job des Trainers sieht. Über Klinsmann und Mourinho. Über die Herkunft seiner Philosophie. Mit ein wenig Medienkritik. Und natürlich mit seiner Lieblingsformulierung „der eine oder andere“.
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Primitive Krawallmacher gegen Sitzpisser
Stichwörter: Podcasts
In Stenkelfeld wird musiziert. Um die Emotionen der rivalisierenden Fangruppen auf dem Rudolf-Heß-Sportfeld zu Struchtrup zu kanalisieren, soll ein gemeinsames Vereinslied entstehen. Man sucht noch.
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