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Endspielsieg in Freiburg!

Schalke 04 gewinnt das Endspiel um Platz 4! Mit einem 2:1 in Freiburg erhalten sich die Blauen die Chance auf eine wiederholte Champions League-Teilnahme. Ein keineswegs unverdienter Sieg, in einem Spiel, das nicht an normalen Liga-Maßstäben gemessen werden kann.

Nach dem Abpfiff monierte Christian Streich die defensive Einstellung Schalkes. Laut Presseagentur zitterte sich Schalke in die Champions League, und in der ARD-Sportschau hieß es, die bessere Mannschaft hätte verloren. Meines Erachtens ist das alles ziemlicher Quatsch. Die Ausgangslage war, dass Schalke ein Unentschieden erreichen musste, denn an einen 5-Tore Kantersieg der Frankfurter Eintracht gegen Wolfsburg glaubte niemand. Für Schalke ging es diesmal nicht darum, viele Torchancen zu kreieren. In diesem Spiel war es das Ziel, Freiburg möglichst weit vor Hildebrands Tor zu stellen, und sich aus Freiburger Fehlern ergebende Chancen zu nutzen. Diesen Job hat Schalke ziemlich überzeugend erledigt.

Schalke verteidigte hoch. Über weite Teile der Spielzeit wurde der ballführende Spieler noch vor der Mittellinie attackiert. Die Defensive rückte stets auf, Freiburg hatte im Mittelfeld kaum Platz für ein geeignetes Passspiel. Schalke lies kaum Lücken und zwang Freiburg dazu, es mit langen Bällen hinter die Abwehrreihe zu probieren. Die erste Freiburger Chance entstand so. Insgesamt wusste Freiburg diese Variante aber nicht erfolgreich auszuspielen.

Es ergab sich kein schönes Spiel, zugegeben. Viel Kampf im Mittelfeld, wenige Torraumszenen. Ein „Infight“-Spiel, das der Schalker Ausgangsposition aber eben entgegen kam und von Jens Keller sicherlich als gewollt akzeptiert wurde. Von den wenigen Torchancen hatte Schalke die klareren, und es war durchaus bezeichnend, dass der Freiburger Treffer nicht wirklich „aus dem Spiel heraus“ fiel, sondern ein Produkt Schalker Schlafmützigkeit bei eigenem Eckball war.

Entsprechend der Art dieses Spiels war Jermaine Jones meines Erachtens der beste Mann auf dem Platz. Ich bin wahrlich kein Jones-Fan. Seine fußballerischen Qualitäten sind doch vergleichsweise beschränkt. Im modernen Fußball sind defensive Mittelfeldspieler gleichzeitig Spielgestalter, sie müssen schnelle präzise Pässe spielen und beim Nachrücken die Offensive unterstützen. Wenn Jones dabei vom 6er zum 8er wird ist er regelmäßig überfordert, regelmäßig wünsche ich mit dann andere Spieler in seine Position.
In der Realität spielt Schalke aber ziemlich häufig eben nicht diesen technisch ausgereiften, schnellen Kombinationsfußball. Schalke ist häufig doch noch mehr Axt denn Degen, an Florett nicht zu denken. Und dann kann Jermaine Jones denn Unterschied ausmachen. Gegen Freiburg war er überall auf dem Platz zu finden, lief eine längere Strecke als jeder Freiburger, lief mehr Sprints und mehr intensive Läufe als alle anderen Spieler auf dem Platz. Stets im Weg des Gegners und auch dem letzten schlechten Pass noch hinterher hechelnd. Das Freiburger Eigentor war tatsächlich seine Leistung. Nicht des verunglückten Abschlusses wegen, sondern weil es typisch Jones war, den Ball in der Freiburger Hälfte, auf sich allein gestellt, überhaupt erst zu gewinnen. Diese Szene krönte seine Leistung, die entscheidend dazu beitrug, dass Schalke auf Platz 4 blieb.

Schalke hat diesen Sieg nicht erzittert, sondern erkämpft. Ein versöhnlicher Abschluss einer Saison, in der es mal wieder drunter und drüber ging. Schalke eben. Schalke kann nicht langweilig, trotz allem Ärger ab und an liebe ich meinen Verein wohl auch grade deshalb. Nun warten in der Champions League-Qualifikation die nächsten Endspiele. Das ist die Zukunft. Die Saison ist Vergangenheit. Ein Rückblick folgt. Für heute genügt der Endspielsieg in Freiburg.

Endspiel!

In 04 Tagen hat Schalke ein Endspiel. Ein „Spiel für die Saison“. Jetzt gehört die Versagensangst ausgeblendet. Jetzt geht es darum, sich auf seine Stärken zu besinnen. Jetzt darf es nicht mehr heißen, will wollen unbedingt gewinnen. Jetzt muss es heißen, wir werden gewinnen.

Das letzte Endspiel hat Schalke gewonnen. Am 21. Mai 2011 ging es um eine tolle Trophäe, um Stolz, um eine Party und um die Teilnahme an der Qualifikation zur Europa League. Samstag geht es um den vierten Platz in der Abschlusstabelle, grundsätzlich viel schnöder, aber eben auch um die Teilnahme an der Qualifikation zur Champions League. Dieser Preis ist wertvoller und hat deutlich mehr Einfluss auf die nähere Zukunft.

Damals spielte man gegen einen verletzungsgeschwächten Zweitligisten. Diesmal erwartet Schalke ein ebenbürtiger Gegner. In Freiburg ist man mit sich selbst höchst zufrieden. Freiburg hat keinen Druck. Freiburg hat nichts zu verlieren. Freiburg funktioniert. Freiburg hat einen Trainer, um den es von Horst Heldt beneidet wird. Aber das Thema war gestern.

Jetzt geht es nicht um gestern und noch nicht um das Danach. Nicht um Zukunft und schon gar nicht um Angst. Nach dem Spiel gegen Stuttgart sagte Jens Keller, dass man nun das Endspiel hätte, das man sich zu Beginn der Rückrunde gewünscht hätte. In meiner Enttäuschung über die Niederlage gegen den VfB hielt ich das zunächst für Schönrederei. Aber Jens Keller hat recht. So muss dieses Spiel angenommen werden. Im Fußball geht es immer wieder um Endspiele. Endspiele sind Feiertage, es gilt, sich darauf zu freuen!

Sieht man von den Langzeitverletzten ab, wird Schalke in Bestbesetzung antreten. Diese Mannschaft hat in dieser Saison „Auswärts-Tests“ in London, Piräus, Montpellier, Istanbul und Dortmund bestanden. Schalke 04 wird auch in Freiburg bestehen. Sich in die Hose zu scheißen ist keine Option.

Ich will

… einen glücklichen Sieg. Meinetwegen durch einen unberechtigten Elfmeter. Meinetewegen nach nur einem Schuss auf das Freiburger Tor. Dieses Spiel muss weder gut noch gerecht sein. Gerne darf Freiburg anschließend mit dem Schicksal hadern, oder dem Schiedsrichter, oder beidem. Nicht, dass ich was gegen den SC Freiburg hätte. Aber ich will den Umschwung für Schalke 04, und alles soll mit Glück beginnen!

Falls es sich so nicht einrichten lässt, nähme ich allerdings auch einen völlig verdienten Sieg.

Schwach in Freiburg

Schalke verliert 1:2 beim Tabellenletzten in Freiburg. Schalkes Leistung war das Ergebnis vieler Ausfälle, einer langweiligen Offensive und einer Innenverteidigung, die einen schlechten Tag erwischte.

Joel Matip und Kyriakos Papadopoulos spielten schon häufig in der Innenverteidigung nebeneinander. Das funktionierte ziemlich gut, bis das Duo wegen Jermaine Jones‘ Sperre auseinandergerissen werden musste. Gestern, eine Winterpause und sechs Bundesliga später, funktionierte es überhaupt nicht. Beide wirkten völlig verunsichert und spielten schlechte Pässe. Vor dem ersten Freiburger Tor verpasste Joel Matip gleich zwei Gelgenheiten, die Situation zu klären. Den Strafstoß zum zweiten Freiburger Tor wurde von Kyriakos Papadopoulos zwar unglücklich verursacht, trotzdem kam er in dieser Situation zu spät, wie häufig in diesem Spiel, ähnlich häufig war er überhaupt nicht zu sehen.

Schalkes Spiel nach vorne lief wie immer, und Freiburg hatte sich bestens darauf eingestellt. Bislang hielt ich es immer für Koketterie, wenn Huub Stevens in Pressekonferenzen sagte, dass er nichts zum Gegner sagen könne, dass er nur auf seine Mannschaft schauen würde. Langsam beginne ich, seine Worte für bare Münze zu nehmen. Seine Mannschaft wirkte jedenfalls ideenlos und pomadig. Sie spielte als hätte sie keine Ahnung, wie sie regelmäßiger als nur durch Zufall den Weg zum Tor zu finden könnte.

Immer wieder gerieten Schalker in Ballnähe in Unterzahl, immer wieder verlies man sich auf das Können einzelner. Aber Ciprian Marica ist schwächer als Klaas-Jan Huntelaar, Chinedu Obasi ist schwächer als Jefferson Farfán, Raúl und Julian Draxler spiele derzeit unter Normalform und Sergio Escudero machte zwar eigentlich ein ordentliches Spiel, Christian Fuchs ist dagegen aber stets in der Lage, mit einer präzisen Flanke oder einem Freistoß ein Spiel zu entscheiden. Wenn ein solch dicker Batzen an individueller Klasse wegbricht, bleibt von dieser Mannschaft wenig übrig. Dann ist ein Spiel gegen eine durchschnittliche Mannschaft wie den SC Freiburg plötzlich ein offener Schlagabtausch.

Diesen Schlagabtausch hätte Schalke gewinnen können. Gleich zu Beginn hatten die Blauen zwei sehr gute Chancen. Ciprian Marica in der 4. Minute, erneut er und kurz drauf Raúl in der 6. Minute. Wäre der Ball einmal drin gewesen, dieses Spiel wäre dann vielleicht ein entspanntes geworden. Am Ende traf Lewis Holtby noch den Pfosten, mit etwas Glück hätte man zumindest einen Punkt gerettet. So aber gewann Freiburg diesen Schlagabtausch. Mit großem Aufwand wurde Schalke unter Druck gesetzt, Zweikämpfe und Laufduelle wurden gewonnen, respektlos wurden die vermeintlichen Stars des FC Schalke 04 genervt. Freiburg hatte Lust daran, Schalke die Lust zu nehmen und wurde von der realen Aussicht auf Erfolg angestachelt. Am Ende war der Sieg für Freiburg verdient.

Schalke bleibt vierter. Das mittlerweile erklärte Saisonziel – der dritte Platz – bleibt dank Gladbachs Niederlage in Nürnberg in Sichtweite. Allerdings schließt Leverkusen von hinten langsam aber sicher auf. Auf vier Punkte plus Torverhältnis ist der Vorsprung zusammengeschrumpft, und in der derzeitigen Verfassung ist es für Schalke gegen jeden Gegner schwer. Trotzdem braucht es Donnerstag in Enschede und Sonntag gegen Hamburg wieder bessere Ergebnisse. „Egal wie“ möchte man sagen. Aber mit besserem Fußball sind die Chancen nun mal deutlich größer.

Die Trainer seit Schaaf

Otto Rehhagel ist neuer Trainer bei Hertha BSC. Sein letzter Bundesligajob liegt schon einen Weile zurück, von 1996 bis 2001 trainierte er den 1. FC Kaiserslautern. In diese Zeit fiel es, dass in „seinem Club“, dem SV Werder Bremen, nach vier Jahren des Orientierungslosigkeit, Thomas Schaaf den Trainerposten übernahm.

Am 11.05.1999 saß Schaaf erstmals als Cheftrainer auf der Bremer Bank. Er gewann 1:0, gegen Schalke 04, gegen Huub Stevens. Außer Huub Stevens sah Schalkes Trainerbank seitdem 11 andere Verantwortliche. Seit Schaaf in Bremen das Sagen hat, warteten 30 andere Bundesligaclubs mit insgesamt 192 Trainern auf.

Für Hertha ist Otto Rehhagel nun der 13. Verantwortliche in 13 Jahren Erstligazugehörigkeit seit Schaaf. Der HSV kam in 14 Spielzeiten auch auf 13 Trainer seit Schaaf. Leverkusen mag weniger als „heißes Pflaster“ gelten, trotzdem waren es auch da 10 Trainer in 14 Jahren seit Schaaf. In Gladbach waren es 11 Trainer in 11 Jahren erste Liga seit Schaaf, und Köln kommt sogar in nur 9 Erstligajahren auf 12 verschiedene Gesichter auf der Trainerbank, seit Schaaf.

Thomas Schaaf wird Otto Rehhagels Amtszeit in Bremen überdauern. Bis dahin wird die Liste noch länger werden, aber auch bis heute ist sie schon imposant. Alle Erstligatrainer, seit Thomas Schaaf:







Foto: Bejamin Radzun

Von Uijuijui nach Hui

FC Schalke 04 - SC Freiburg 4:2 .. Von Uijuijui nach Hui

Trotz gruseliger Defensivleistung schlägt Schalke den SC Freiburg mit 4:2 und trägt dazu bei, das Umfeld des Clubs in der schwierigen, cheftrainerlosen Phase so gut als möglich zu beruhigen. Ein Spiel, in dem es von allem etwas zu sehen gab und nachdem sich Freiburg-Fans vermutlich ein Bein abhacken möchten.

Neben individuellen Fehlern und schlechter Defensive bot Schalke am Samstag zum Glück auch Einsatzbereitschaft, Tempo und ein bisschen Kunst – in dieser Reihenfolge. Doch bevor man hoffen durfte war erstmal Grauen angesagt.

Ralf Fährmann fehlte der Überblick, als er kurz nach Anpfiff einen unfreundlichen Rückpass Matips weder weit, noch platziert weg schlug. Das daraus resultierende Tor schockierte Schalke. Es folgten ungefähr 20 wirklich Angst machende Minuten. Die Blauen wirkten völlig verunsichert, das Passspiel funktionierte nicht, alles war langsam, als trügen die Spieler eine Zentnerlast mit sich herum. Man kann sich eine schwierige psychische Situation auch einreden, aber so kurz nach Rangnicks Rücktritt, nach dem frühen Rückstand und bei Beobachtung solchen Chaos’ auf dem Platz lag der Gedanke nah.

Doch zum Glück kam es anders. Zum Glück nutze Freiburg beste Chancen nicht. Auch weil 1:1-Duelle zu den Stärken Ralf Fährmanns gehören. Und weil sich die Blauen tatsächlich – auch wenn es nach abgedroschener Phrase klingt – in dieses Spiel hineinkämpften.
Zunächst war alles unkoordiniert und man suchte schlicht aus allen Lagen den Abschluss. Dann folgte der Ausgleich, die Halbzeit, und in der zweiten Hälfte sah das Offensivspiel deutlich strukturierter aus.

Plötzlich funktionierten Uchida und Farfán im Doppelpack als flinkes Duo auf der rechten Seite. Farfán kam in 1:1-Situationen die er zu gewinnen pflegt und Uchida konnte plötzlich wieder flanken. Im Mittelfeld lief der Ball besser, In der zentrale agierten Holtby und Raúl zielstrebiger. Nur der für Peer Kluge eingewechselte José Manuel Jurado fiel ab, links fand Fuchs selten einen Spielpartner.
Defensiv blieb die Leistung freilich arg anstrengend. Freiburg hätte gut und gerne 5 Tore erzielen können. Sie durchspielten Schalkes zentrales Defensivzentrum ein ums andere Mal, standen 5 Mal im Abseits und hatten trotzdem regelmäßig Großchancen. Kyriakos Papadopoulos hat derzeit eine ganz schwache Phase. Er ist 19, da kommt so was vor. Gefährlich ist’s trotzdem, vor allem wenn die Kollegen um ihn herum ebenfalls wackelig agieren.

Gegen Freiburg ging es gut. Der Doppelschlag durch Huntelaar und Holtby zog Freiburg den Zahn. Uchida flankte schön auf des Niederländers Kopf. Holtbys Tor war das Ergebnis Farfáns Solo. Das war schön, danach kam die Kunst.

José Manuel Jurados Lupfer als Zuspiel auf Raúl war etwas für die ganz große Bühne. Nicht nur der Technik, auch der Übersicht in dieser Situation wegen. Trotzdem war die Leistung Jurados insgesamt wieder kritikwürdig. Er spielt so, wie es arge Kritiker nach der Verpflichtung Raúls von einem alternden Star befürchteten: Wenig Bewegung, ohne Biss, ein Kunststückchen hier und da. Nun rackert der 34-Jährige Weltstar jede Woche als ginge es um die Karriere und der 25-Jährige Jurado agiert meist wie in einem Benefizspiel.

Neben 3 Punkten bringt der Sieg vor allem etwas Ruhe. Die Medienberichte werden sich auf Spekulationen um mögliche Trainer beschränken. Nach sieben Spieltagen steht Schalke auf Platz 5, punktgleich mit Platz 4. Das ist eine gute Basis. Wohin die Zukunft führt, dazu muss Horst Heldt nun die Weichen stellen.



PS: Wir haben uns weder nach, noch vor dem Spiel ausgetauscht, wir haben auch keine gemeinsame Schreibwerkstatt. Trotzdem veröffentlichte Matthias in der Weide in der gleichen Minuten einen „Zwillingsbeitrag“.

Ostern

Papa, will Manuel Neuer weg oder muss er weg?

Ein knappes „Oh“ war die Reaktion meines Sohnes, nachdem ich seine Frage beantwortet hatte. Neben ihm war ich in diesem Moment enttäuschter, als ich es alleine, zuvor, in der ganzen Zeit des Neuer’schen Wechselpalavers, je war.

Nun ist Ostern aber gerade das Fest des ewigen Neuanfangs, der Erkenntnis, dass es sich stets lohnt, auf ein Danach zu hoffen. Auch mein Sohn fängt stets neu an zu mögen. Kuranyi war früher. Asamoah ist in der Sportschau nur noch ab und an. Neuer hängt als Poster noch an der Wand, Farfán auch. Jetzt steht aber gerade Raúl ganz hoch im Kurs.

Dabei schätzt mein Sohn offenbar weniger Raúls Zauberfuß als viel mehr dessen unermüdlichen Einsatz. Kuranyi ließ er einst noch malerisch gegen Hannover 96 ein Tor mit der Hacke erzielen – das Bild hängt bei mir im Büro – Raúl stellt er hingegen mit wilden Haaren dar, und mit nassem Gesicht („das Blaue, Papa, weil der immer so schwitzt“).




SsdnN

Ron-Robert Zieler von Hannover 96 und Oliver Baumann vom SC Freiburg könnten in den Kandidatenkreis der Neuer-Nachfolgerschaft geraten. Weil ich in der Regel nur die Schalke-Spiele über 90 Minuten schaue und mir keine Urteile auf Grund von Sportschau-Zusammenschnitten bilden mag, stand ich bis dato ziemlich nackt da wenn mich jemand fragte, wen ich in der kommenden Saison gerne auf Schalke im Tor sehen möchte. Gestern nutze ich die Gelegenheit und schaute mir mit der Partie Freiburg-Hannover gleich zwei junge Torhüter an. Bei Twitter nannte ich das großspurig und RTLlike „SsdnN“ (Schalker suchen den neuen Neuer).

Für Baumann lief es nicht gut, Zieler lieferte hingegen eine starke Leistung ab. Ähnlich wie Manuel Neuer positionierte er sich häufig als letzter Verteidiger. Der Ball am Fuß war bei ihm sicher, allerdings wusste er nicht allzu viel damit anzufangen, er initiierte nicht. Dafür waren Reaktion, Stellungsspiel und Lufthoheit sehr stark. Nur ein Spiel, sicher, aber dieses Casting hat er deutlich gewonnen.



Einwechselspieler-Raten

Karfreitag ist es still. Deshalb ohne viel Brimborium zu einem Spiel, dessen spannendste Frage lediglich aus der Reaktion des Publikums gegenüber Manuel Neuer besteht …

Escudero
Jurado
Karimi

Hier geht’s Dienstag weiter. Ich wünschen nur den Schalkern unter uns einen Sieg, ansonsten aber allen Lesern und Fans jeder Couleur frohe Feiertage! Danke fürs mitmachen.



Was ist Einwechelspieler-Raten?
Tippabgabe bis Samstag, 14:30 Uhr. Bitte die drei Spielernamen im Kommentarfeld als erstes und untereinander notieren. Das macht mir die Erfassung erheblich einfacher. Für „echte Kommentare“ unter den getippten Namen bin ich wie immer dankbar.