Artikel zum Schlagwort ‘Schalke 04’

ESR plus X: 1 aus 9 zum 20. Spieltag

Das Heimspiel gegen Mainz 05 fiel in der letzten Saison auf den 33. Spieltag. Schalke verlor 1:3. Aber es war nicht mehr wichtig, Schalke hatte zuvor den Klassenerhalt gesichert und wartete auf das Pokalfinale. Mir war das Spiel nichtmal mehr einen Beitrag wert, ich hatte schlicht keine Lust mehr auf schlechte Laune. Es war der erste und bislang einzige Sieg des FSV Mainz 05 auf Schalke, in immerhin 7 Begegnungen.

Jetzt ist es wieder wichtig, und der Höhepunkt folgt auch nicht erst in ein paar Wochen. Jetzt ist jedes Bundesligaspiel der nächste Höhepunkt, denn die Liga steht wieder an erster Stelle.

Raúl und Benni Höwedes haben gestern voll mittrainiert und sollten mitwirken können. Tim Hoogland wird wohl, wie in Köln, auf der Bank sitzen. Christian Fuchs lag gestern noch mit einer Magen-/Darm-Geschichte flach.
Christian Fuchs hat als einziger Schalker bislang alle Pflichtspielminuten absolviert. Sergio Escudero ward lange nicht gesehen. Wie geht es Hans Sarpei?

Ach, kommen wir lieber zu …

ESR plus X

Es gibt Grüppchenbildung in der Bundesliga. Schalke und Mainz sind jeweils mit zwei Clubs punktgleich, Die „Schalke-Gruppe“ liegt einen Punkt vor Gladbach, die „Mainz-Gruppe“ liegt einen Punkt hinter Stuttgart und Hamburg. Für die heutige X Frage spielen wir 1 aus 9.

X Frage
Wähle die am Ende des 20. Spieltags korrekte Aussage:

A: Schalke steht vor Bayern und Gladbach & Mainz steht vor dem HSV und Köln*
B: Schalke steht zwischen Bayern und Gladbach & Mainz steht zwischen dem HSV und Köln
C: Schalke steht hinter Bayern und Gladbach & Mainz steht hinter dem HSV und Köln
D: Schalke steht vor Bayern und Gladbach & Mainz steht hinter dem HSV und Köln
E: Schalke steht zwischen Bayern und Gladbach & Mainz steht vor dem HSV und Köln
F: Schalke steht hinter Bayern und Gladbach & Mainz steht zwischen dem HSV und Köln
G: Schalke steht vor Bayern und Gladbach & Mainz steht zwischen dem HSV und Köln
H: Schalke steht zwischen Bayern und Gladbach & Mainz steht hinter dem HSV und Köln
I: Schalke steht hinter Bayern und Gladbach & Mainz steht vor dem HSV und Köln

Und dann gilt es noch, die Einwechselspieler zu raten …

Mein Tipp lautet also:

Marica
Moritz
Sarpei
X: B



Was ist Einwechelspieler-Raten und was ist eine X Frage?
Tippabgabe bis Samstag, 14:30 Uhr. Bitte die drei Spielernamen und die Antwort auf die X Frage im Kommentarfeld untereinander notieren. Mache dabei bitte die X Antwort mit einem vorangestellten „X“ kenntlich. Für „echte Kommentare“ bin ich wie immer dankbar. | Foto: Juggernautco

Der berühmte Versprecher

Ich schwöre, dass es Versprecher waren. Ich möchte mich im Nachhinein bei Ralf dafür entschuldigen.

So wurde Rudi Assauer Ende 2008 zitiert. Es ging um die Vorstellung Ralf Rangnicks als neuer Schalke-Trainer, im September 2004. Dabei hatte Rudi Assauer ihn mit Rolf statt Ralf angesprochen, was allgemein als despektierliches Verhalten ausgelegt wurde.

In einem Vorabdruck des Stern, zu Rudi Assauers nun bekannt gewordenen Alzheimer-Erkrankung, heißt es, die ersten Vorboten der Krankheit seien bereits 2004 oder 2005 aufgetaucht, noch in seiner Zeit als Manager des Bundesligisten Schalke 04.

Man weiß es nicht.



Quelle | via Trainer Baades Bemerkung

Stevens löst schwierige Situation offensiv

Schalke dreht in der 2. Halbzeit das Spiel in Köln und kommt mit einem 4:1 Auswärtssieg zurück nach Gelsenkirchen. Das war zwar zu hoffen, aber wegen der Kölner Heimstärke und der Schalker Verletzungsmisere, nicht zwangsläufig zu erwarten. Auf dem Konto stehen nach jetzt 19 Spieltagen 40 Punkte. Um kurz daran zu erinnern woher wir kommen: 40 Punkte, das war exakt der Punktestand am 34. Spieltag der Vorsaison.

1. Halbzeit: Köln 1 – Schalke 0

Bei der Beantwortung der im Vorfeld viel diskutierten Frage, durch wen oder wie oder ob überhaupt der verletzte Raúl in seiner zentralen Rolle im Schalker Spiel ersetzt werden kann, überraschte Huub Stevens alle. Er brachte Ciprian Marica auf der Position von Raúl. Dazu lief Draxler von Anfang an auf. Alle anderen Positionen blieben entsprechend dem Spiel gegen Stuttgart besetzt. Der Effzeh begann stark und Podolski nutzte einen Ballverlust im Aufbauspiel von Höger eiskalt und ging direkt in Führung. Köln zog sich danach etwas zurück, staffelte die Abwehrreihen tief und dicht und lauerte auf Konter. Der lauf- und spielfreudigen Schalker Offensive gelang es nicht, den entscheidenden Ball Richtung Kölner Tor durchzustecken. Dem letzten Pass, der letzten Flanke fehlte die Präzision oder der letzte Laufweg passte nicht. Es fehlte die Ruhe und Übersicht um den tödlichen Pass für den Ausgleich vorzubereiten. Es fehlte Raúl. Köln ließ sich weder aus dem Konzept noch aus der Ruhe bringen, spielte teils auf Zeit, blieb aber mit Kontern immer brandgefährlich. Podolski hatte kurz vor der Pause das 2:0 auf dem Fuß.

2. Halbzeit: Köln 0 – Schalke 4

Huub Stevens reagierte in der Halbzeit massiv und stärkte taktisch und spielerisch die Offensive. Er löste die Doppelsechs auf und stellte auf Mittelfeldraute um. Uchida ging aus dem Spiel. Höger wechselte auf die Außenverteidigerposition. Jurado kam ins Team und nahm die Position hinter Huntelaar und Marica ein, die nun als Doppelspitze agierten. Mit Jurado als zusätzlicher Anspielstation gewann das Schalker Offensivspiel nach und nach an Struktur und Durchschlagskraft. Spielzüge wurden zu Ende gespielt. Flanken und Pässe fanden den Mitspieler. Der Fluidität der Schalker Spieler in ihren Offensivbewegungen konnte Köln kaum noch folgen. So war es beispielsweise Huntelaar, der Fuchs mit einem langen, präzisen Pass aus zentraler Position, zur Grundlinie an der gegnerischen linken Eckfahne schickte. Fuchs scharfe Flanke drückte Ciprian Marica vom Fünfmeterpunkt per Kopfball zum Ausgleich ins rechte untere Eck, während am langen Pfosten auch schon wieder Huntelaar auftauchte. Mit der auch im Anschluss weiter hohen Kampf- und Laufbereitschaft baute die Schalker Offensive in der spielentscheidenden Phase Mitte der 2. Halbzeit derartig viel Druck auf, dass die Kölner Defensive auseinander fiel. Drei weitere Schalker Tore waren die Folge.

Gegen alle Widrigkeiten, gelang es Huub Stevens im richtigen Moment, durch Drehen an den taktischen Stellschrauben und mit einer Auswechselung, sein Team neu aufzustellen. Geschickt versetzte er so die Schalker Mannschaft in die Lage, gegen einen heimstarken Gegner das Spiel zu drehen. Erstaunlich am Spiel gegen Köln war für mich, dass mit den aktuell einsatzfähigen Schalker Spielern derartig viel Offensivdruck bei einigermaßen sicherer Defensive aufgebaut werden konnte. Und das geschah hauptsächlich durch die Besetzung der „10“ mit einem technisch und taktisch starken Spieler in guter Tagesform, der als Bindeglied zwischen Mittelfeld und Doppelspitze agierte. Interessanterweise stehen dem Team mit Raúl, Jurado, Baumjohann und Holtby vier Spieler zur Verfügung, die alle diese Rolle der „10“ übernehmen können.

Wie das Team in den Spielen ohne Farfán, im Spiel gegen Stuttgart ohne Farfán, Holtby und Jones und zuletzt gegen Köln dann auch noch ohne Raúl gezeigt hat, ist es in der Lage sich komplett neu zu orientieren und zu organisieren. Man kann davon ausgehen, dass zwischenzeitlich einige wichtige „System-“ oder „Konzeptideen“ unserer letzten beiden Trainer und der Co-Trainer von der Mannschaft aufgenommen und automatisiert wurden. Dass aktuell auf Schalke eine Mannschaft zusammengewachsen ist, kann kaum noch übersehen werden.

Paradoxerweise scheinen die Schalker als Team sogar von Verletzungen und Sperren zu profitieren. Durch den Zwang sich Alternativen erarbeiten zu müssen und in Kombination mit dem „glücklichen Händchen“ der Trainer, kommt das Team mit mehr spielerischen und taktischen Varianten aus der jeweiligen Misere als am Ausgangspunkt vorhanden waren. Das schafft nicht nur neue Optionen für den Trainer bei der Mannschaftsaufstellung sondern auch zusätzlichen Verhandlungsspielraum für den Manager bei der weiteren Kaderzusammenstellung.

Nach den Siegen der beiden Führenden steht Schalke weiterhin nicht im ganz großen Rampenlicht. Das Team kann so mindestens eine weitere Woche mit dem Status und dem kleineren Druck des Underdogs weiterarbeiten und trainieren. Horst Heldt kann gelassen in die noch anstehenden Vertragsverhandlungen gehen.

Mein Dank geht an Torsten, für die Möglichkeit, das Spiel zum 40-Punkte-Meilenstein hier in seinem Blog kommentieren zu können.

ESR plus X: Torspektakel in Köln … vielleicht

Guten Morgen und herzlich Willkommen zur zweiten ESR plus X-Durchgang dieser Rückrunde! Nur die Punkte zählen, auch bei diesem Spielchen, deshalb ist zumindest die X Frage diesmal einfach gehalten …

Schalke spielt in Köln, und wie die Mannschaft aussehen wird, ist völlig offen. Ob Raúl nun auch noch ausfällt, ob Farfán doch zu einem Einsatz kommen kann, ob Tim Hoogland vielleicht erstmals wieder zum Kader gehört, ob in Abwesenheit Baumjohanns nun José Manuel Jurado wieder eine Chance bekommt – über all das sprach Huub Stevens in der Pressekonferenz zum Spiel. Nichts sagte er zu, nichts schloss er aus.

In den Spielen des FC Schalke 04 sind in dieser Saison bereits 64 Treffer gefallen, das ist der Topwert der Liga. In den Spielen des 1. FC Köln fielen 63 Treffer, Platz 2. Diese Erkenntnis führte zu einer simplen, aber naheliegenden …

X Frage
Wieviele Tore fallen im Spiel des FC Schalke 04 in Köln?

Mein Tipp lautet …

Jurado
Moritz
Pukki
X 3



Was ist Einwechelspieler-Raten und was ist eine X Frage?
Tippabgabe bis Samstag, 17:30 Uhr. Bitte die drei Spielernamen und die Antwort auf die X Frage im Kommentarfeld untereinander notieren. Mache dabei bitte die X Antwort mit einem vorangestellten „X“ kenntlich. Für „echte Kommentare“ bin ich wie immer dankbar. | Foto: Akbar Sim

Gerücht des Tages: Guti auf Schalke

Real Madrids Haus- und Hofzeitung AS berichtet heute, dass José María Gutiérrez genannt Guti noch in dieser Woche einen Vertag auf Schalke unterschreiben soll. Der Vertrag soll zunächst eine Laufzeit von 6 Monaten haben, danach wolle man sich erneut zusammensetzen.

Gerüchte um Guti gab es auf Schalke immer wieder, seit sein Kumpel Raúl bei den Blauen spielt. Diesmal ist es „denkbarer“ als sonst, weil Guti auch im defensiven Mittelfeld eingesetzt werden kann, derzeit vereinslos ist und Schalke über einen kurzen Zeitraum Hilfe im defensiven Mittelfeld gebrauchen kann. Ein Medien-Coup wäre es auf jeden Fall.

Schwierige Situation nach einfachem Spiel

Schalke 04 siegt mit 3:1 gegen den VfB Stuttgart. Es sei ein einfaches Spiel gewesen, sagte Klaas-Jan Huntelaar im Aktuellen Sportstudio. Das kann man unterschreiben. Schalke gewann verdient, und trotzdem bleibt nicht nur Freude. Nach der Verletzung Benni Höwedes’ gehen Schalke die flexiblen Defensivspieler aus.

Klare Angelegenheit gegen Stuttgart

Defensiv machte Schalke in diesem Spiel fast alles richtig. Huub Stevens Entscheidung, Joel Matip ins defensive Mittelfeld zu beordern, war goldrichtig. Matip bewies einmal mehr seine überragende Übersicht und sein taktisches Verständnis. An seiner Seite war Höger fleißig, die Räume zwischen dem Mittelfeld und der Abwehrkette waren eng, für Stuttgart zu jeder Zeit deutlich zu eng.

Wie schon Werder Bremen am Ende der Hinrunde schaffte es auch der VfB Stuttgart nicht, sich auf den Flügeln einen Vorteil zu verschaffen; die eigentlich aussichtsreichste Variante gegen Schalke 04. Schalkes Außenverteidiger Uchida und Fuchs wurden bei ihrer Defensivarbeit ausreichend gut von den Vorderleuten unterstützt. Man hatte eigentlich nie das Gefühl, dass Stuttgart gefährlich werden konnte. Nahezu alle halbwegs gefährlichen Bälle in Richtung des Tores von Lars Unnerstall resultierten aus Schalker Querschlägern, aus unglücklichen Umständen – Stuttgarter Kombinationen waren kaum zu sehen. Und so war das Tor der Schwaben, drei Minuten vor Schluss, auch kaum ein Grund zum ärgern. Eher war es ein Resultat des abgefallenen Drucks auf Schalker Seite, nach dem das Spiel durch den dritten Schalker Treffer entschieden war.

Die Offensive verdiente sich lange weniger Lob. Es fing toll an, in den ersten Minuten attackierte man Stuttgart früh und suchte den schnellen Weg zum Tor. Das ließ allerdings bereits nach 10 Minuten nach. Man führte 1:0, lies Stuttgart kommen, erfreute sich an deren Harmlosigkeit und richtete sich ein.

Ohne Lewis Holtby fehlte ein „Verbinder“ zum Angriff. Wie immer war Raúl überall, hinter Klaas-Jan Huntelaar war allerdings häufig ein riesiges Loch. Dort fehlte eine Anspielstation für die tief stehenden Matip, Höger oder auch Fuchs. Der Ball wurde eher umständlich und zu langsam in die Spitze gebracht. In der ersten Halbzeit war die Offensive eher mau.

In der zweiten Hälfte spielte Stuttgart höher, bot im Rückraum dadurch naturgemäß mehr Platz, und Platz ausnutzen ist die größte Stärke der Schalker Offensive. Julian Draxler trieb an, Raúl und Huntelaar zogen mit, Chinedu Obasi machte alles in allem einen ordentlichen Eindruck. Schalke hätte in der zweiten Hälfte, den Chancen entsprechend, drei Tore mehr machen müssen. Dass das nicht gelang ist schade und keineswegs egal, da es nicht völlig abwegig ist, dass es beim Kampf um die Plätze in der Tabelle am Ende aufs Torverhältnis ankommt. Bezüglich des Spiels gegen Stuttgart ist es aber sicher kein Grund, sich zu ärgern. Da hallt der Klang des wundervollen 3:0 deutlich länger nach.

Ausgerechnet Höwedes

Wirklich ärgerlich hingegen ist der Ausfall Benedikt Höwedes’. In diesem Fall ist ein „Augerechnet“ angebracht, ist Höwedes doch der vielseitigste Defensivspieler im Schalker Kader. Nachdem durch den Jones-Ausfall Joel Matip im defensiven Mittelfeld gebunden ist, bleiben für die Innenverteidigung nur noch Christoph Metzelder und Kyriakos Papadopoulos übrig. Das ist zu wenig. Mit einer solch dünnen Stelle im Kader einen längeren Zeitraum zu überbrücken ist so risikoreich, dass es fahrlässig wäre, würde Horst Heldt bei noch geöffnetem Transferfenster nicht über eine Verstärkung nachdenken.

Einen passenden Spieler zu finden, dürfte aber schwierig sein. Grundsätzlich ist der Kader in diesem Bereich gut besetzt, das Problem entstand durch widrige Umstände, nicht auf Grund einer zu korrigierenden Fehlplanung. Mit Papadopoulos, Matip und / oder Höwedes ist die Innenverteidigung sowohl gut, als auch jung besetzt. Für das defensive Mittelfeld kommt im Sommer Roman Neustädter dazu, auch hier gibt es spätestens dann keine Lücke mehr. Ob man nun also nach einem gestandenen Spieler sucht, der einen qualitativ nach vorne bringt, allerdings viel Geld kostet und einem der derzeitigen Spielern die Zukunft raubt, oder ob man nach einem Feuerwehrmann sucht, der besser als eine interne Notlösung ist, aber nach der Rückkehr der ausgefallenen Spieler überflüssig wird; alle Szenarien haben großes Daneben-Potenzial.

In dieser Situation ist die Ruhe Huub Stevens’ sehr viel Wert. Nach dem Spiel gegen den VfB wurde er zu einer möglichen Vertragsverlängerung mit Raúl gefragt. Es gäbe Gerüchte, dass man kurz vor einer Einigung stehe, ob er dazu nicht was sagen könne. Nein, das sei Sache des Vereins, sagte Huub Stevens. Ein Trainer habe auf den Trainingsplatz zu gehen und zu versuchen, aus den Spielern die da sind, das Beste zu machen. Während diese Aussage bezüglich des Falls Raúl nur sympathisch war, ist sie bezüglich der geschilderten Defensivsituation großartig. Was Stevens taktisch aufs Feld bringt erscheint mir oft zu unflexibel, darüber habe ich bereits häufiger geschrieben. Jetzt ist es an der Zeit, den Pragmatismus zu loben, mit dem er Probleme angeht. Das ist Huub Stevens’ Stärke und die ist genau jetzt mehr denn je gefragt.

Heldt’sche Hampelei um Obasi

Ich verlies mich auf den offiziellen Twitter-Account des FC Schalke 04 und verbreitete über meinen eigenen Twitter-Account, dass Horst Heldt die Gerüchte um den angeblich bereits fixen Vertrag mit Chinedu Obasi mit klaren Worten dementiert hätte.

Gelernt habe ich, dass man sich auf den offiziellen Twitter-Account des FC Schalke 04 nicht verlassen sollte, denn auf der heutigen Pressekonferenz hampelte Horst Heldt bei dieser Frage doch arg herum. Unter anderem sagte er …

Wenn ich die Option gezogen hätte, muss ich Ihnen das nicht sagen. Wann wir sie ziehen müssen, muss ich nicht unbedingt sagen. Ob wir sie gezogen haben oder auch nicht gezogen haben, muss ich auch nicht sagen.

Horst Heldt wusste auf Schalke bislang vor allem mit klaren Worten zu punkten. Dieses Statement ist nun derart verschwurbelt, dass es eigentlich einer Bestätigung des Gerüchts gleich kommt.

Für den Eindruck, man könne sich Obasi nun eine Rückrunde lang ansehen und dann entscheiden, ob man ihn verpflichtet oder nicht, bekam Horst Heldt sehr viel Applaus, das wurde als pfiffiger Deal gewertet. Was genau im Vertrag zwischen Schalke 04 und der TSG Hoffenheim steht, werden wir wohl nicht erfahren. Blöd wäre nur, wenn Obasi nicht einschlägt, und Schalke ihn trotzdem weiterbeschäftigt.