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Die Trainer seit Schaaf

Otto Rehhagel ist neuer Trainer bei Hertha BSC. Sein letzter Bundesligajob liegt schon einen Weile zurück, von 1996 bis 2001 trainierte er den 1. FC Kaiserslautern. In diese Zeit fiel es, dass in „seinem Club“, dem SV Werder Bremen, nach vier Jahren des Orientierungslosigkeit, Thomas Schaaf den Trainerposten übernahm.

Am 11.05.1999 saß Schaaf erstmals als Cheftrainer auf der Bremer Bank. Er gewann 1:0, gegen Schalke 04, gegen Huub Stevens. Außer Huub Stevens sah Schalkes Trainerbank seitdem 11 andere Verantwortliche. Seit Schaaf in Bremen das Sagen hat, warteten 30 andere Bundesligaclubs mit insgesamt 192 Trainern auf.

Für Hertha ist Otto Rehhagel nun der 13. Verantwortliche in 13 Jahren Erstligazugehörigkeit seit Schaaf. Der HSV kam in 14 Spielzeiten auch auf 13 Trainer seit Schaaf. Leverkusen mag weniger als „heißes Pflaster“ gelten, trotzdem waren es auch da 10 Trainer in 14 Jahren seit Schaaf. In Gladbach waren es 11 Trainer in 11 Jahren erste Liga seit Schaaf, und Köln kommt sogar in nur 9 Erstligajahren auf 12 verschiedene Gesichter auf der Trainerbank, seit Schaaf.

Thomas Schaaf wird Otto Rehhagels Amtszeit in Bremen überdauern. Bis dahin wird die Liste noch länger werden, aber auch bis heute ist sie schon imposant. Alle Erstligatrainer, seit Thomas Schaaf:







Foto: Bejamin Radzun

Der Verdrängte drängt nach Haching

Rafael Schäfer wechselt zum VfB Stuttgart und gilt als wirklich starker Torwart. Wie hieß nochmal der Vorgänger von Schäfer? Achja, richtig: Darius Kampa.

Der ist nun wieder da!

In Nürnberg wurde er von Schäfer verdrängt. In Gladbach wurde er von Keller verdrängt. Woraufhin es ihn nach Ungarn, zum Zalaegerszegi TE (der/die/das von e.on gesponsort wird und auf dessen/deren/dessen Webpage ein Mann abgebildet ist, der Klaus Steilmann, dem ehemaligen Mäzen von Wattenscheid 09 ein bisschen ähnlich sieht) zog. Von wo aus es ihm nach Graz zog, zu Sturm, wo er aber auch nie gespielt hat.

Und nun ist er also in Unterhaching angekommen. Beim Bekloppten. Und er ist dessen Wunschkandidat. Hoffen wir für ihn, dass er es auch ‚ne Weile bleibt.

Unglaublich: ES ist zurück!

Und dabei dachte man, der Spuk wäre vorbei. Nun hupt es plötzlich wieder unter der Bürste hervor. Was es da hupt war ja eh noch nie so wichtig, nur dass es überhaupt hupt, und zwar möglichst laut!

Die Spielvereinigung Unterhaching (ja, die mit dem Bob im Wappen) hat ihren großen Auftritt in der Bundesliga lange hinter sich gelassen. Nun gibt sie den Fussball an sich auch auf und beschränkt sich darauf, zumindest laut und als Thema an bayrischen Biertischen unterzugehen.