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Blaupausenniederlage in Wolfsburg

VfL Wolfsburg - Schalke 04 2:1 | Blaupausenniederlage in Wolfsburg

Schalke verliert in Wolfsburg mit 2:1. Etwas, das in der ersten halben Stunde unvorstellbar schien. Die Blauen waren bis dahin die deutlich bessere Mannschaft, schneller, organisierter, technisch gewandter. Doch nach dem Gegentor war das alles wie weggeblasen.

Spielt man gegen einen mehr als resolut zur Sache gehenden Gegner, gibt es drei Möglichkeiten: Erstens, der Schiedsrichter bewertet das vorgehen des Gegners als überhart und lässt es nicht zu. Zweitens, man ist mit dem Ball für den Gegner zu schnell und lässt ihn gar nicht in Tretweite an sich rankommen. Oder drittens, man schert sich nicht drum und hält dagegen. Für die erste Möglichkeit war Schalke bei Deniz Aytekin an den falschen geraden. Die zweite Variante ist das Spiel Barcelonas, nicht Schalkes. Die dritte wäre der Schlüssel zum Sieg gewesen, leider konnte sich Schalke nicht durchringen.

Weshalb auch immer, wurde Schalke nach dem Gegentor schwerfällig und träge. In der zweiten Hälfte ging Schalke nicht mehr zu dritt den ballführenden Spieler an. Man lies Wolfsburg zu sehr kommen, lies sie mit dem Ball am Fuß weitestgehend ungestört in die Schalker Hälfte marschieren und brachte damit die eigene zentrale Defensive, die eigene Schwäche zur Geltung. In Sachen Tempo und Technik war Wolfsburg bis zum Schluss keinesfalls die bessere Mannschaft. Doch während die Blauen zurückzogen, zogen die Grünen durch und gewannen deshalb das Spiel verdient.

Dieses Schema wird uns noch lange, vielleicht die gesamte Saison begleiten. Wenn Schalke den Gegner im Mittelfeld stellt, wenn man bis spätestens 15 Meter hinter der Mittellinie für viele Ballgewinne sorgen kann, indem der Gegner bereits dort „im Rudel gehetzt wird“, eben wie gegen Mönchengladbach, dann sieht alles prima aus. Nach vorne bringt Schalke Tempo, Technik und herausragende Einzelspieler auf den Rasen. Kommt der Gegner häufig genug hinter diese neutrale Spielfeldzone, wird’s ein Vabanquespiel.
Schalkes Defensive hat mit Höger, Höwedes, Matip, Papadopoulos und Holtby in seiner Zwischenposition viel Talent und wenig Erfahrung. Sie spielen ihrer Dynamik und ihren Möglichkeiten wegen. Sie müssen zweifelsohne noch an ihren Aufgaben wachsen, alle. Und so lange muss man mit so blöd gelaufenen Spielen, in denen dem Gegner Arbeit reicht, eben leben.



Foto: sachs08 | Sorry, der gebuchte Wappenmaler war leider schon im Bett

Der schnellste Sofortehemalige von allen

Schalke 04 gewinnt gegen den VfL Wolfsburg mit 1:0, legt die Abstiegssorgen damit ad acta und schiebt sich gleichzeitig wieder ins Platz 5-Verfolgerfeld. Vom spannungsgeladenen Duell Magath gegen Rangnick blieb am Ende nur ein durchschnittliches Spiel mit Schalke als Sieger übrig.

In dieser Konstellation, mit Felix Magath als Rückkehrer nach nur 24 Tagen seit seiner Entlassung auf Schalke, waren „Ausgerechnet“-Erkenntnisse zwangsläufig. Ausgerechnet Jose Manuel Jurado schoss den Siegtreffer, der kostspielige Einkauf Magaths, der bis dato selten überzeugen konnte. Ausgerechnet Alexander Baumjohann brachte Schalke in der zweiten Halbzeit den nötigen frischen Wind, der von Felix Magath zum Regionalligaspieler degradiert wurde. Jefferson Farfán war der beste Spieler auf dem Platz, der mit Felix Magath ebenfalls seine Probleme hatte, auch wenn ein „Ausgerechnet“ hier nicht passt, weil Farfán auch zuvor und trotz Magath häufig herausragte.

Tatsächlich muss man derart konstruieren, wenn man auf Magath Bezug nehmen will, denn eigentlich war es kein besonderes Spiel. Weder gab es von Fanseite nennenswerte Reaktionen zu Felix Magath, noch ging es auf dem Rasen besonders zur Sache. Nach turbulentem Beginn, mit einem Abseitstor durch Farfán, wurden die hohen Erwartungen zunächst enttäuscht. Schalke attackierte nicht so weit in des Gegners Hälfte, wie man es gegen den FC St. Pauli tat. Wolfsburgs Diego bekam mit Kyriakos Papadopoulos einen Sonderbewacher. Edu begann, wie zu Magaths Zeiten, als Farfán-Gegenüber, auf dem linken Flügel, mit gleichbleibendem Erfolg. Schalkes Spiel in die Spitze ging zu langsam vonstatten und Wolfsburg hoffte vergeblich auf gute Kontergelegenheiten.

In der zweiten Hälfte ging Schalke engagierter zu Werke und die Einwechslung Baumjohanns sorgte für mehr Ballsicherheit in der Vorwärtsbewegung. Edu rückte weiter in die Mitte neben Raúl, Jurado und Baumjohann rotierten zentral hinter diesen Spitzen und auf dem linken Flügel, rechts konnte Farfán auch von zwei oder drei Wolfsburgern kaum gestoppt werden. Schalke kam nun häufiger zum Abschluss und konnte das Tempo trotz der Belastung durch das Champions League-Spiel unter der Woche anziehen. Wolfsburg kam kaum zu entlastenden Gegenangriffen, weil Diego bei Papadopoulos weiterhin gut aufgehoben war. Am Ende war Schalkes Sieg verdient.

Dass weder für, noch gegen Felix Magath gejubelt oder gepfiffen wurde, war auch der Stadionregie zu verdanken, die einfach auf die Nennung des Trainers verzichtete. So erschienen alle Fangesänge, alle Fahnen, alle Pfiffe und der Jubel nach dem erlösenden Tor zu einem wichtigen Sieg, völlig normal. Fast so als sei ein Spuk vorbei. Fast beruhigend. Die Geschwindigkeit, mit der Felix Magath vom um „Gefällt mir“-Klicks kämpfenden Schalke-Bevollmächtigten zum nahezu emotionslos hingenommenen Ex-Trainer mutiert ist, ist allerdings so bizarr wie die gesamte Geschichte um die Beziehung Magath und Schalke seit letztem Sommer.

Mit nun 39 Punkten, mit 11 Punkten Vorsprung auf Platz 16, braucht man nun nicht mehr ängstlich nach unten schauen. Man könnte die Bundesligasaison für Schalke als gelaufen betrachten. Aber das ist demotivierend, wer nicht in einen Larifarimodus verfallen will braucht Ziele. Also hat Ralf Rangnick auf der Pressekonferenz nach dem Spiel kurzerhand bemerkt, dass es nur 6 Punkte bis Platz 5 seien. Tatsächlich ist es in dieser Liga immer so, man spielt entweder gegen den Abstieg oder um die Teilnahme an der Europa League. So muss es auch sein, sich Platz 7 als Ziel zu setzen wäre albern. Nüchtern betrachtet ist Platz 5 für Schalke dieser Tage aber wohl nur ein theoretisches Ziel. Selbst wenn Schalke aus den letzten 5 Bundesligaspielen noch 12 Punkte holen würde, was bei gleichzeitiger Konzentration auf Champions League und Pokalfinale eher unwahrscheinlich ist, bräuchte man sehr viel Glück, weil eben nicht nur 6 Punke aufgeholt, sondern auch gleich 4 Clubs überholt werden müssten.

Sei’s drum. Bis auf weiteres, und angesichts der Saison, ist der Status quo in der Liga ok. Die positiven Geschichten der Spielzeit 2010/2011 kann Schalke 04 in der Champions League und im Pokalfinale schreiben. Hoffen wir, dass es klappt.



Foto: Daniel Thoma

Gegen den Ex mit dem, der sich selbst aufstellte

Das Wunder von Mailand war gestern (also ja eigentlich vorgestern, aber wir verstehen uns schon), heute ist Wolfsburg (also … ja). Offensichtlich ist aber immer irgendwie Magath. Wie viel Anteil hat er am Wunder, wie viel Magath steckt in der Mannschaft, was ist sein, was Rangnicks verdienst am Erfolg; im Netz um solche müßigen Texte herumzusurfen war schwierig in den letzten 48 Stunden.

Dass sich bezüglich des bevorstehenden Spiels gegen Wolfsburg viele Geschichten um Magath drehen, halte ich für deutlich sinnvoller. Natürlich bringt das eine zusätzliche Brisanz in die Partie, natürlich ist das kein normales Spiel. Und so musste auch Ralf Rangnick auf der Pressekonferenz zum Spiel viele Fragen zu dieser besonderen Situation beantworten, siehe hier.

Was das Einwechselspieler-Raten angeht: Ich denke Edu wird sich mit dem Spiel in Mailand von einem der stets meistgenannten Spieler zu einem der nun am wenigsten genannten Einwechsel-Kandidaten gemacht haben. Ihn morgen nicht in die Startelf zu stellen wäre ja fast schon unmoralisch. Sehr lustig zu beobachten war das kollektive Kopfschütteln nahezu aller Bochum-Fans nach Schalkes Nacht in Mailand. Frei nach Fränck von Schleck möchte ich den VfL-Fans heute zurufen:
Für Euch, ab sofort, Esie!

Ich denke eingewechselt werden …

Draxler
Hao
Matip



Was ist Einwechelspieler-Raten?
Tippabgabe bis Samstag, 14:30 Uhr. Bitte die drei Spielernamen im Kommentarfeld als erstes und untereinander notieren. Das macht mir die Erfassung erheblich einfacher. Für „echte Kommentare“ unter den getippten Namen bin ich wie immer dankbar.

Einstellung der Ermittlungen gegen Diego: Recht so.

Gestern meldete der DFB die Einstellung der Ermittlungen gegen Wolfsburgs Diego. Das hat bei vielen Fans Unverständnis und Ärger hervorgerufen. Ich denke, dass die Entscheidung richtig und nachhaltig gut ist. Dumm ist nur die Inkonsequenz des DFB in der Regelauslegung.

Am Montag nahm der DFB Ermittlungen gegen Diego auf, nachdem dieser im Spiel Wolfsburg gegen Frankfurt seinem Gegner Patrick Ochs offensichtlich mit Absicht auf dessen Ferse getreten ist. Schiedsrichter Kinhöfer hatte diesen Tritt nicht gesehen, wohl aber hatte er die Situation als solche mitbekommen. Als Ochs am Boden hockte und sich an die Ferse griff bedeutete Kinhöfer ihm, er solle aufstehen und weiterspielen. Offensichtlich ging der Schiedsrichter von einem versuchten Zeitspiel aus.

Eben das erachtete der DFB nun als Bewertung der Situation, wodurch eine Tatsachenentscheidung vorliegt, die den Regeln entsprechend im Nachhinein nicht angetastet werden kann. Wohlgemerkt: Diego wurde nicht freigesprochen! Es ist lediglich so, dass auf Grund der Umstände die Beweise nicht herangezogen werden dürfen.

Man mag nun „Paragraphenreiter“ oder „Bürokratenspinner“ rufen, man mag anführen, dass das nicht im Sinne der Gerechtigkeit sein kann. Das kann ich nachvollziehen. Ich denke aber, dass es im Sinne des Spiels ist, die „Tatsachenentscheidung“ als oberstes Gebot unangetastet gelten zu lassen.

Der DFB hat mit diesem Fall bestätigt, dass das, was der Schiedsrichter sehen kann(!), was sich also in seinem Blickfeld abspielt, im Nachhinein nicht umgedeutet werden darf, selbst wenn der Schiedsrichter sagt, dass er ein Vergehen nicht gesehen hat. Wäre dem nicht so, könnte nach schlichtweg jeder Fehlentscheidung der Ruf nach Regulierung folgen, Schiedsrichter sehen ständig irgendwas nicht, sonst gäbe es keine Fehlentscheidungen. Diesen Grundsatz würde ich gut finden, wenn es denn ein Grundsatz wäre. Leider gibt es Beispiele, in denen der DFB andere Vorraussetzungen für das Argument „Tatsachenentscheidung“ festlegte.

Die Möller-Schwalbe natürlich, oder die Flugeinlage, mit der Mehdi Madavikia im Verbund mit Schiedsrichter Lutz Wagner im Jahr 2007 für den HSV die Saison umbog. Damals war es so, dass es kein Ermittlungsverfahren gegen Mahdavikia gab, weil Lutz Wagner trotz eindeutigster TV-Bilder seinen Fehler nicht zugeben wollte und bei der Behauptung blieb, es habe ein Foul gegeben. Ich – damals junger Blogger, temperamentvoll – hatte mich über dieses Gegenteil von Fairness fürchterlich aufgeregt. Hätte damals der Grundsatz wie im Fall Diego gegolten, hätte Wagner nicht beharren müssen, denn dass eine Strafstoßentscheidung stets im Blickfeld des Schiedsrichters liegt, ist klar.

Ich bin grundsätzlich gegen Videobeweise, Chips oder Torkameras, meines Erachtens sollte das Spiel bleiben wie es ist. Ich fände es gut, wenn der DFB generell die Entscheidungen und Fehler der Schiedsrichter nicht antasten würde. Es ist die Unstetigkeit des DFB, die es so kompliziert macht.



Foto: Michael Thurm

Völlig verrückt!

Eigentlich wollte ich hier und heute noch was Vernünftiges bringen. Was zu Rangnick, oder was zu Heldt. Oder was zu Rangnick und Heldt in Kombination. Aber diese letzten 48 Stunden waren einfach alles andere als vernünftig, deshalb verschiebe ich alle erstgemeinten Kommentare auf die kommende Woche.

Das ist doch alles höchst bekloppt, oder?

Da lösen Bernd Hollerbach und Werner Leuthard gerade ihre Verträge mit Schalke 04 auf. Da erzählt Pierre Littbarski, dass seine Mannschaft noch unter den Nachwirkungen der letzten Magath-Saison nebst Meisterschaft zu leiden hat. Und dann kommen plötzlich Magath und – ich bin mir sicher – Hollerbach und Leuthard um die Ecke und übernehmen den Laden wieder! Das ist alles so unglaublich albern, dass würde jeder Lektor einem Autor um die Ohren hauen!

Im Westline-Forum schreibt User RoyalBlue:

Jetzt ist er wieder bei seiner Kleinen Gruppe.

Damit soll’s das für mich mit Felix Magath auch gewesen sein.

Spielen wir also das in jedem Fall erste- und vermutlich auch letzte Mal eine Seppo-Into-The-Brain-Kucker-Runde des Einwechsenspieler-Ratens! Ich gehe mal davon auch das Herr Eichkorn bis Sonntag noch für Schalke … und nicht auch schon in Wolfsburg … jedenfalls gelten die abgegebenen Tipps auch bei kurzfristigen Interimstrainerwechseln.

Und weils Seppo allen zeigen will tippe ich auf …

Baumjohann
Müller
Pliatsikas



Was ist Einwechelspieler-Raten?
Tippabgabe bis Sonntag, 14:30 Uhr. Bitte die drei Spielernamen im Kommentarfeld als erstes und untereinander notieren. Das macht mir die Erfassung erheblich einfacher. Für „echte Kommentare“ unter den getippten Namen bin ich wie immer dankbar.




Foto: Assbach

From Worst to … ?

Noch nie ist ein deutscher Champions League-Teilnehmer mit 3 Niederlagen in die Saison gestartet. Ein Verein, der mit 3 Niederlangen in die Saison gestartet ist, wurde noch nie Deutscher Meister. Schalke 04 ist zum dritten Mal in der Vereinsgeschichte mit 3 Niederlagen in die Saison gestartet, so häufig schafften das sonst nur Fortuna Düsseldorf und Werder Bremen.

Ähnliche Aussagen gab es in den letzten Tagen bereits in Zeitungen zu lesen. Alles richtig aber auch völlig egal, da Vergangenheit. Als Mensch mit einem Faible für Zahlen wollte ich dennoch gerne wissen, welcher Club wann so schlecht startete, wie die Vorsaison abgeschlossen wurde und wie die Aufholjagd rund sieben Monate später endete.

Hier eine Liste mit allen Clubs, die seit Bestehen der Bundesliga mit 3 Niederlagen in die Saison gestartet sind.


Der Schuss vor den Bug

Es ist nicht immer schön, recht zu behalten. Wolfsburg war der (von mir) erwartet schwere Gegner. Egal wie sie zuletzt gespielt haben mögen, gegen Schalke, gestern, waren sie gut. Wurde Grafite zuletzt auch als ein Holzfuß, als der Anti-Fußballer schlechthin dargestellt, gestern hatte nur Höwedes gegen ihn eine Chance – und selbst Höwedes konnte nicht überall sein.

Wolfsburg hat sich die drei Punkte verdient. Der VfL hat sich schon bis zur Schalker Führung mehr Großchancen erspielt, als die letzten 4 Gegner des FC Schalke 04 zusammen. Für Schalke lief dabei alles gerade so genau richtig, mal half Glück, mal das Aufgeben jeglicher Offensivoptionen, mal Manuel Neuers Können. In dieser Phase kamen sogar Ivan Rakitic’ Ecken gut, was dann prompt zur Schalker Führung führte. Aber es war wohl doch des Guten zuviel.

Es war Neuers Fehler, der zum Ausgleich führte. Und Schmitz Fehler, der auch in dieser Situation, wie so häufig in diesem Spiel, gegen die Wucht Grafites keine Chance hatte. Es war die Schuld der ganzen Defensive, die Schmitz in der Zentrale in diesen hoffnungslosen Zweikampf geraten ließ. Aber wenn zuvor so vieles gerade so noch gut ging, läuft eben irgendwann etwas gerade so schief. Womit die Waage den entscheidenden Stups zur falschen Seiten bekam, Grafite auch noch das Schwierige gelang und Rakitic’ gute Ecken bereits wieder der Vergangenheit angehörten.

Schalkes Defensive war heute so schlecht wie lange nicht, und ein entscheidender Grund war das Fehlen Rafinhas. Hao Junmin kämpfte aufopferungsvoll. Allerdings erwischte er eine äußerst unglückliche Anfangsphase in der er mal ausrutschte und mal falsch stand. Fortan wollte und musste ihm die komplette Formation helfen, was Sand ins Getriebe streute. Mit Rafinha erfüllt Schalkes Defensive stets bereits den Nebenjob, den noch unerfahrenen Lukas Schmitz auf der linken Seite zu unterstützen. Zwei unerfahrene Außenverteidiger, gegen einen Gegner der stürmen will und auch das Talent dazu hat, dass kann Schalkes Defensive selbst mit einem guten Peer Kluge und einem überragenden Benedikt Höwedes nicht leisten.

Da der HSV am Samstag freundlicherweise kein Tor erzielte beträgt der Vorsprung auf Platz 4 nun fünf Punkte, von Platz 6 trennen die Knappen zehn Punkte. Ein Polster das – ich höre schon die Unken – schnell aufgebraucht sein kann, das es nun aber gibt. Niemand hatte behauptet, die Saison sei bereits gelaufen. Und beim nächsten Spiel ist Rafinha ja wieder dabei.