Artikel zum Schlagwort ‘Zukunft’

Amine Harit

… wird Schalker, das wurde von Trainer Domenico Tedesco am Rande des Testspiels in Erkenschwick bereits bestätigt. Dies ist wohl die große Nachricht dieser Woche. Dennoch wird mein Text nicht länger, denn ich muss zugeben, ich habe wirklich überhaupt keine Ahnung, was dieser junge Kerl zu leisten imstande ist. Ich hege keinerlei Interesse für die französische Liga. Ich glaube nicht an Highlight-Videos und ich spiele nicht mal Playstation.

Fakt ist jedenfalls, dass Amine Harit heute 20 Jahre und 22 Tage alt ist, und dass er gerade erst 2.401 Spielminuten in 34 Einsätzen im Herrenbereich absolviert hat. Das ist noch eine Minute weniger, als Franco Di Santo bislang für Schalke auf dem Platz stand.

Ma’abwarten.

U17 im Halbfinale, Stephan Schmidt nach Würzburg

Schalke 04, das ist nicht nur der Bundesliga-Kader. Die Knappenschmiede, das ist nicht nur die Mannschaft Norbert Elgerts. Schalkes U17 wurde in dieser Saison mit neun Punkten Vorsprung Westdeutscher Meister. Heute vor einer Woche gewannen sie den Westfalenpokal. Nun stehen sie im Halbfinale der Endrunde zur Deutschen Meisterschaft. Spätestens nach dem Finale wird die Mannschaft allerdings ihren Trainer verlieren.

Das Halbfinale wird in Hin- und Rückspiel ausgetragen. Heute um 18 Uhr spielen die Blauen in Kirchheim bei München gegen die U17 des FC Bayern. Das Rückspiel ist dann die Empfehlung zum Wochenende: Wer Lust auf guten Fußball hat, bei dem nicht an jeder Ecke Werbung rappelt, wer Bier und Bratwurst auch mal in bar bezahlen und sich dafür nicht ewig anstellen will, der kann an solchen Jugendspielen seinen Spaß haben! Anstoß ist am Sonntag um 11 Uhr, auf der Platzanlage der Gesamtschule Ückendorf, Bochumer Str. 190.

Stephan Schmidt, der Cheftrainer dieser Schalker Mannschaft, wird den Club nach der Saison verlassen und den Trainerposten bei Zweitligaabsteiger Würzburger Kickers übernehmen. Schmidt wurde als Trainer der U19 des VfL Wolfsburg bereits einmal Deutscher Meister im Jugendbereich, bevor er die Profimannschaft des SC Paderborn übernahm und dort Vorgänger von André Breitenreiter war. Er wurde einem breiten Publikum durch seine Darstellung in dem Dokumentarfilm „Trainer!“ bekannt. Dort wirkte er wenig sympathisch. Ihm oblag die Rolle des Schnösels, der über die Maßen von sich eingenommen war und dennoch in Paderborn scheiterte.

Nach einem weiteren Engagement bei Energie Cottbus unterschrieb Stephan Schmidt im Sommer 2015 in Schalkes Knappenschmiede einen Vertrag bis zum 30. Juni 2017. Vor einer weile entschied sich Schalke 04, die Jugendtrainer im B-Jugendbereich ihre Jahrgäng begleiten zu lassen. Stephan Schmidt übernahm Schalkes U16, mit der er zur U17 „wuchs“ und nun die Chance hat, einen weiteren Meistertitel im Nachwuchsbereich zu gewinnen. Eben bevor er einen zweiten Anlauf bei den „Herren“ nimmt, in Würzburg, in der dritten Liga. Stephan Schmidt ist erst 40 Jahre alt.

Ma’ kurz

… auf die Situation geschaut.

Unter meinem gestrigen Beitrag hatten sich viele Kommentare versammelt, in denen die aktuelle Lage eingeschätzt wird. Dabei schauen viele Kommentatoren eher pessimistisch in die Zukunft.

Ich selbst sehe viel positiver nach vorne. Mein Eindruck ist, dass Schalke noch nie so viel Kompetenz im Vorstand hatte wie heute, und dass der Club trotz sportlicher Rückschläge noch nie so ruhig geradeaus geführt wurde wie jetzt. Mir ist vollkommen klar, dass es Schalker gibt, die sich nach starken Worten sehnen, die in solchen Zeiten nach den Sprüchen eines Rudi Assauers darben. Aber die Zeiten sind nicht mehr so. Schalke ist seriös geworden, seriöser als wir alle wahrhaben wollen.

Sportlich laufen wir aus meiner Sicht 6 Punkte hinterher. Die sind immer noch dem missglückten Start geschuldet. Mit 24 Punkten hätte man eine sehr gute Ausgangslage für die Rückrunde. So wird es schwer, nochmal die Europapokalplätze anzugreifen, alleine weil so viele Clubs dazwischen stehen, die alle erst mal Federn lassen müssen.

Das ist doof. Aber das ist nichts, was bei mir dazu führen würde, schon wieder alles infrage zu stellen. Das sind kurzfristige Misserfolge, die nicht „den Weg“ gefährden. Diese Mannschaft hat viel Talent, und Trainer Markus Weinzierl hat in der Hinrunde bereits gezeigt, dass er flexibel ist, dass er nicht nur einer einzigen Idee von Fußball nachhängt. Das alles macht mir viel Mut für die Zukunft. Namen einzelner Spieler sind mir dabei vollkommen egal. Es ist nicht wichtig, wer spielt, sondern wie wer spielt. Einzelnen Spieler nachzuhängen habe ich mir seit Manuel Neuer abgewöhnt.

Fünf Tage vor dem Neustart

 
Am Samstag, in fünf Tagen, um 15:30 Uhr, ist es endlich so weit. Die Rückrunde startet auch für die Blauen aus Gelsenkirchen. Erst Ende März, an dem Wochenende, an dem Deutschland wieder auf Sommerzeit umstellt, wird es die nächste Spielpause geben.

Vor den Testspielen habe ich mich erfolgreich gedrückt. Vor beiden. Ich habe nichts gesehen. Es ist schließlich immer dasselbe: Spielen sie gut, wischt man es als Test weg, spielen sie schlecht, beginnt man sich zu sorgen. Beides ist unnötig.



Sidney Sam & Fabian Giefer

Nebenbei verschlankt Schalke noch seinen Kader. Sidney Sam wurde für die aktuelle Rückrunde nach Darmstadt ausgeliehen, das wurde bereits offiziell bestätigt. Auf Schalke war er von Beginn an eine einzige Enttäuschung. Für die Blauen hat er kein einziges gutes Spiel auf den Platz gebracht.

Noch nicht bestätigt ist eine Ausleihe von Fabian Giefer zum englischen Zweitligisten Bristol City. Verschiedene Medien berichteten übereinstimmend von diesem Deal. Auch diese Leihe soll sich auf die Rückrunde beschränken.
Fabian Giefer kommt auf Schalke nicht an Ralf Fährmann vorbei. Er ist ein prima Torwart und mit dem Ball am Fuß wohl besser als Schalkes Nummer 1. Aber Ralf Fährmann ist eben nicht nur ein Torwart, der stets solide alle „Haltbaren“ hält. Er hat auch eine starke Präsenz, er ist ein Führungsspieler dieses Teams, ein Gesicht des Clubs. Das ist das gewisse Extra, dass ein anderer Torhüter mit überragenden Leistungen ausgleichen müsste. Für Fabian Giefer ist es deshalb sinnvoll, zunächst woanders zu seiner Bestleistung zu finden.



Und die Gerüchte

Ich kann die Seriosität nicht beurteilen, aber gestern Abend gab es auf türkischen Webseiten die Meldung, dass ein Wechsel Junior Caicaras zu Basaksehir Istanbul perfekt sei. Die Ablöse soll 3 Millionen Euro betragen.

Außerdem wird Sead Kolasinac durch die Gerüchteküche gejagt. Sein Vertrag läuft im Sommer aus, bislang konnte Schalke mit ihm nicht verlängern. Juventus wolle ihn angeblich im Sommer ablösefrei verpflichten. Chelsea wolle ihn angeblich sofort haben. Arsenal sei auch noch in der Verlosung.

Ich las, dass Christian Heidel einen Wechsel im Winter ausgeschlossen hätte. Die eigentliche Aussage dazu hatte ich allerdings verpasst. Sollte er das so klar formuliert haben, würde ich mich darauf verlassen. Wenngleich ich das Interesse anderer Clubs durchaus nachvollziehen kann. Nach seiner starken Hinrunde ist Sead Kolasinac aktuell so wertvoll wie nie zuvor.

Leroy Sané

Leroy Sané wurde gestern von Bundestrainer Löw für den Kader zur Europameisterschaft in Frankreich nominiert. Es ist die Krönung einer großartigen Saison des jungen Schalkers. Leroy Sané ist ein spektakulärer Spieler, einer der Spiele entscheiden kann. Da ist es kein Wunder, dass schon jetzt über einen Wechsel zu einem größeren Club spekuliert wird.

Im Januar wurde Leroy Sané 20 Jahre alt. Damit ist er der jüngste Spieler in Löws Team. Er war auch in Schalkes Team der jüngste, sieht man von Marvin Friedrich und Thilo Kehrer ab, denen Trainer André Breitenreiter nur ein paar Minütchen Bundesliga gönnte. Leroy Sané hatte seine ersten „Minütchen“ Bundesliga bereits in der Saison 2014/2015: Seine ersten drei Bundesligatore in 13 Einsätzen. Den ersten Champions League-Auftritt, inklusive Treffer, im Bernabéu zu Madrid. In diesem Jahr startete er dann richtig durch.

In der vergangenen Saison kam Leroy Sané auf 42 Pflichtspieleinsätze. Nur Ralf Fährmann kam auf einen mehr. Leroy Sané erzielte 9 Treffer, nur Klaas-Jan Huntelaar erzielte mehr. Er bereitete 7 Treffer vor, nur Max Meyer und Johannes Geis kamen auf mehr Vorlagen. Doch das sind nur Zahlen. Mehr als das zieht seine Art des Spiels die Zuschauer in seinen Bann. Kaum vorstellbar, dass Liebhaber offensiven Fußballs diesen Spieler nicht mögen könnten.

Leroy Sané ist so dynamisch und torgefährlich wie Julian Draxler, nur viel unbekümmerter. Seine Diagonalläufe öffnen Räume, kreieren aussichtsreiche Situationen. Ab und an fehlt ihm noch die Ballsicherheit, wenn er mal wieder schneller als sein Schatten ist und mit diesem auch die Kugel unterwegs liegen lässt. Aber so, wie er im Lauf der Saison sein Defensivspiel verbesserte, so wie er immer häufiger auch andere Spieler in Szene setzte, statt immer in 1:1 Dribblings zu gehen, so wird er sich weiterentwickeln und von Routinen profitieren.

Leroy Sané ist ein Spieler, der den Ball haben will, der Spiele entscheiden möchte. Sein Stil fällt auf. Sein Afro fällt auf. Er sieht gut aus. Er bringt mit, was es zu einem Star braucht. Jetzt lässt ihn Joachim Löw in Frankreich vielleicht schon auf die ganz große Bühne. Sie werden ihn irgendwann unbedingt haben wollen, die großen Clubs. Vielleicht schon in diesem Sommer. Auch Ausrüster Nike sieht in ihm einen zukünftigen Star und hat ihn bereits unter Vertrag genommen.

Weder in diesem Winter noch im Sommer greift eine Ausstiegsklausel bei Leroy Sané.

… wurde Horst Heldt im Januar zitiert, als es bereits Gerüchte um ein Interesse des FC Barcelona gab. Die ungelenke Formulierung lässt die Vermutung zu, dass zu einem späteren Zeitpunkt eben doch eine Ausstiegsklausel greift, dass eine Ablösesumme nur noch in diesem Sommer frei verhandelbar sein könnte.

Christian Heidel weiß um die Qualität des Spielers und er hat mehrfach gesagt, dass ihm bislang keine Angebote für Sané untergekommen seien. Ebenso klar sagte er aber auch, dass er niemals einen Spieler für unverkäuflich erklären würde. Immer ginge es nur darum, eine Mannschaft zusammenzustellen, die den größtmöglichen Erfolg garantiere. Gemeinsam mit dem neuen Trainer wird Christian Heidel den Kader verändern wollen. Die Rahmenbedingungen stimmen, gleich bei 11 Spielern des bisherigen Kaders laufen die Verträge in diesem oder im kommenden Sommer aus. Was es jedoch zu solchen Veränderungen braucht ist Geld, zumal sich Schalke eben wieder „nur“ für die Europa League qualifizierte. Auf die beiden letzten Europa League-Teilnahmen musste Schalke mit den Verkäufen von Manuel Neuer und Julian Draxler reagieren.

Auf Rechtsaußen konnte in der vergangen Rückrunde auch Alessandro Schöpf immer wieder mal auf sich aufmerksam machen. Schöpf ist auch erst 22 Jahre alt. Auch er wurde gestern für die Europameisterschaft in Frankreich nominiert, für Österreich. Und sowohl der FC Barcelona, als auch Manchester City, deren neuer Trainer Pep Guardiola ein großer Fan Leroy Sanés sein soll und für die Geld eine untergeordnete Rolle spielt, werden von Nike ausgerüstet. Aber das nur nebenbei.



Fotos: Tomek Bo

Wie geht’s Markus Weinzierl?

Man weiß es nicht. Vermutlich fühlt er den Zauber, der, wie man sagt, jedem Neuen innewohnt.

Es heißt, er flöge nach Marbella. Dorthin, wo Christian Heidel, Schalkes neuer starker Mann, Urlaub macht. Es heißt, nur Urlaub mache dort niemand, sie planten dort die neue Saison. Was sich gut anhört, angenehm. Was keinerlei Probleme mit sich bringen sollte. Schließlich hatte, wie wir mittlerweile wissen, Christian Heidel jahrelang kein Fußballmanager-Büro, führte die Geschäfte des FSV Mainz 05 in seinem Autohaus. Autohaus, Ferienhaus, einerlei.

Es heißt, der Trainer bekäme die Freigabe für den Wechsel vom FC Augsburg erst, wenn Augsburg selbst einen neuen Trainerverpflichtung sicher habe. Es heißt, Augsburg wolle Dirk Schuster von Darmstadt 98. Es heißt, Dirk Schuster bekäme die Freigabe von Darmstadt 98 erst, wenn Darmstadt 98 eine adäquate Ablösesumme ausgehandelt und selbst eine neue Trainerverpflichtung sicher habe. Es heißt, Darmstadt 98 suche gerade nach einem Ersatz für Dirk Schuster. Wer weiß, vielleicht bekommt dieser Ersatz die Freigabe erst, wenn sein vorheriger Club selbst eine neue Trainerverpflichtung sicher hat. Und so weiter, und so fort. Es ist die Zeit, da der Schwanz mal die Chance hat, mit dem Hund zu wedeln.

In den letzten Wochen hieß es nahezu jeden Tag in irgendeiner Zeitung, vermutlich heute würde die Verpflichtung Markus Weinzierls endlich bekanntgegeben. Nie war es soweit. Wird es heute soweit sein? Aber wann gäbe es dann die fällige Vorstellung, die Pressekonferenz, wo die Herren doch im Ferienhaus planen? Wird es also noch Wochen dauern? Wie wichtig ist das eigentlich? Wird Markus Weinzierl auf der Pressekonferenz was anderes sagen als André Breitenreiter vor einem Jahr? Und welches Bier muss ich mir dazu kaufen?

Das alles weiß ich noch nicht. Ich denke, Markus Weinzierl geht’s dennoch gut.

Weinzierl (offensichtlich) neuer Trainer des S04

 
Ich hatte erwartet, dass der FC Schalke 04 gestern die Verpflichtung Markus Weinzierls als neuen Cheftrainer bekanntgeben würde. An dieser Stelle, gleich hier oben, hätte ich den Tweet des offiziellen Twitter-Club-Accounts eingefügt. Einfach um das Thema zu eröffnen und später, bei Gelegenheit, vermutlich abends, wie es so meine Art ist, mehr dazu zu schreiben. Aber der FC Schalke meldete nichts. Stattdessen ließ Die Zeit die Katze aus dem Sack.

Die ansonsten donnerstags erscheinende Wochenzeitung erscheint, wegen des Feiertags, diesmal bereits am Mittwoch. In einer Vorabveröffentlichung warb Die Zeit für diese Ausgabe mit Auszügen aus einer Story zu Markus Weinzierl. Diese enthalten Zitate des Trainers zu seinem bevorstehenden Wechsel zu Schalke 04, wodurch der Abschluss dieses Wechsels indirekt bestätigt wurde.

Christian Heidel hingegen wollte den Vollzug noch nicht bestätigen. Sowohl die FAZ, als auch die FUNKE Medien Gruppe meldeten, zur offiziellen Bekanntgabe stünde nur noch das Votum des Schalker Aufsichtsrats aus, der den Deal satzungsgemäß zu genehmigen hat. Demnach hätte sich Christian Heidel mit dem FC Augsburg auf eine Ablöse von 3 Millionen Euro plus eventueller Erfolgsprämien geeinigt. Markus Weinzierl erhalte auf Schalke einen Vertrag mit dreijähriger Laufzeit.

Ich gehe also davon aus, dass Christian Heidel in Kürze seinen Wunschtrainer an seiner Seite hat.

Markus Weinzierl ist 41 Jahre alt, also noch ein bisschen jünger als André Breitenreiter, und damit der zweite Trainer in der Geschichte des FC Schalke 04, der jünger ist als ich. Markus Weinzierl musste seine Spielerkarriere auf Grund einer Verletzung bereits im Alter von 30 Jahren beenden. Eine Spielzeit später, im April 2006, begann er als Co-Trainer beim SSV Jahn Regensburg. Im November 2008 übernahm er den Posten als Cheftrainer. Dreieinhalb Jahre später, in der Saison 2011/2012, erreichte Regensburg Platz 3 und damit die Relegation, schlug den Karlsruher SC und stieg auf. Markus Weinzierl wechselte daraufhin zum FC Augsburg.

Augsburg stieg 2011 in die erste Liga auf und beendete die Saison 2011/2012 auf Rang 14. In der Folge entließ man Trainer Jos Luhukay und entschied sich für den damals 37-Jährigen Weinzierl. Drei Jahre später, in der Saison 2014/2015, qualifizierte sich der FC Augsburg auf Platz 5 für die Teilnahme an der Europa League.

In der vergangenen Saison legte Weinzierls FCA in der Liga allerdings einen katastrophalen Start hin. Wohl auch auf Grund der Dreifachbelastung aus Liga, DFB-Pokal und Europa League, für die der Kader nicht ausgerichtet war, fand man sich nach 12 Spieltagen auf dem letzten Tabellenplatz wieder – schon 5 Punkte hinter Rang 15. Sport1 berichtet, dass es im Verein damals Unstimmigkeiten darüber gegeben haben soll, wie man diese Krise zu meistern habe; dass Markus Weinzierl damals die Entscheidung getroffen haben soll, den FC Augsburg nach der Saison verlassen zu wollen. Vom 13. bis zum 34. Spieltag holte Augsburg 32 Punkte, ebenso viele wie Schalke 04, und sicherte damit doch noch den Klassenerhalt.

Wie der Fußball des FCA unter Markus Weinzierl in der Regel aussah, vermag ich nicht zu beurteilen. Ich habe die Mannschaft lediglich zweimal pro Saison gesehen; eben gegen Schalke 04. Zwar lassen sich durchaus ausführliche Beschreibungen der Taktik und des Spielstils im Netz finden, etwa bei Spielverlagerung oder der Augsburger Allgemeinen. Diese stammen allerdings zumeinst aus dem Frühjahr 2015, als der FCA auf dem Weg in die Europa League war und deshalb für ein gewisses Aufsehen sorgte. Ob die Beschreibungen dieser Phase als repräsentativ erachtet werden können vermag ich nicht zu beurteilen.

Jedenfalls wollte Christian Heidel ihn haben. Und Horst Heldt letztes Jahr auch. Und Max Eberl findet ihn dem Vernehmen nach auch richtig prima.

Ma’kucken, wie’s so wird.



Foto: Maerwa